Der Podcast zur Energie. Zukunft.

Der Podcast zur Energie. Zukunft.

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00:00:01: Energie Zukunft im Dialog.

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der Stiftung Energie- und Klimaschutz, einer gemeinnützigen Stiftungen der NBW!

00:00:12: Ziel der Stiftungsarbeit ist es durch Veranstaltungen und Onlinebeiträge eine informierte Diskussion mit spannenden Referentinnen und Referenten über unsere Energie Zukunft und Klima Schutz zu ermöglichen.

00:00:24: Unser Podcast bietet Ihnen liebe Hörerinnen in Ergänzung hierzu einen Deep Dive, indem die Themen tiefer beleuchtet werden.

00:00:34: Mehr Informationen über unsere Formate

00:00:36: finden Sie in den Show

00:00:37: Notes oder auf unserer Webseite.

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts zur Energie Zukunft!

00:00:49: Mein Name ist Lena Brink und ich bin seit Anfang Mai neue Vorständeln der Stiftung Energie- und Klimaschutz – und ich freue mich sehr, heute meine erste Folge für diesen Podcast aufnehmen zu dürfen.

00:00:59: Wir beschäftigen uns heute mit einem Thema, das auf den ersten Blick vielleicht sehr technisch klingt.

00:01:03: Aber bei genauerem Hinsehen auch super viel mit Natur-, Klimaschutz- und der praktischen Umsetzung der Energiewende zu tun hat – dem ökologischen Trassenmanagement.

00:01:12: Stromleitungen sind die Lebensader an unsere Energieversorgung.

00:01:15: Allein des Deutsche Übertragungsnetz umfasst rund dreißigtausend fünfhundert Kilometer.

00:01:20: Die Verteilnetze haben eine Länge von über eins Komma sieben Millionen Kilometer Und man weiß einfach diese Infrastruktur ist unverzichtbar damit der Strom letztendlich auch zuverlässig dort ankommt, wo er gebraucht wird.

00:01:32: Und gleichzeitig verlaufen diese Trassen aber durch Landschaften, Wälder und Schutzgebiete – genau dort stellt sich eine besonders spannende Frage!

00:01:40: Wie können Versorgungssicherheit Betrieb- und Wartung einerseits und der Schutz von Biodiversität andererseits besser zusammengedacht werden?

00:01:47: Oder anders gedacht wie kann aus einem notwendigen technischen Eingriff in die Landschaft auch eine ökologische Chance

00:01:52: entstehen?!

00:01:53: Und ich freue mich sehr, genau dieses Thema heute mit zwei Gästen der Netze BW zu besprechen die sich mit diesem Thema beschäftigen.

00:02:00: Friederike Müller und Gesa Domes herzlich willkommen!

00:02:03: Danke schön

00:02:04: ja danke Lena.

00:02:05: Ja ich würde euch zu Beginn einfach kurz einmal vorstellen damit unsere Hörerinnen und Hörern ein bisschen einen Einblick davon bekommen was ihr macht und warum genau ihr zu diesem Thema gekommen seid.

00:02:16: Umweltingenieurin und hast an der Hochschule in Wiesbaden studiert.

00:02:20: Und hast in den ersten Berufsjahren danach in einem Ingenieurburro gearbeitet, und hast dich auch da schon mit Ausgleichsmaßnahmen beschäftigt.

00:02:26: Seit im Jahr zwei Tausendzehnte bist du bei der Netze-BW im Genehmigungsmanagement – und da auch schon in der Behördenkommunikation der Trassenpflege unterwegs gewesen!

00:02:34: Und seit dem Jahr zwei tausendneunzehn hast Du hier die Projektleitung für Summspannwerke übernommen, ein Thema über das wir im weiteren Verlauf noch zu sprechen kommen.

00:02:43: Und seit zweitausendzwanzig bist Du Teamleiterin des Teams operative Nachhaltigkeit und Ökologie.

00:02:48: Schön, dass du da bist!

00:02:49: Danke schön!

00:02:50: Und wir freuen uns sehr, dass Du heute direkt Verstärkung mitgebracht hast.

00:02:53: Gesa, Du hast deinen Master in Ökologie, Evolution & Naturschutz an der Uni Potsdam gemacht... ...und hast deine Masterarbeit über die Wiederbesiedlung von Waldbrandflächen in Brandenburg geschrieben.

00:03:04: Super spannendes Thema.

00:03:05: Und nachdem Du bereits einige Projekte zum Thema Artenschutz- und Umweltbildung gemacht hast, bist Du vor zweieinhalb Jahren bei den Netzebw eingestiegen und kümmerst Dich hier Ja, um diese Synergien zwischen Artenschutz, Naturschutz und der Energiewende- und dem Netzausbau.

00:03:20: Schön, dass du da bist!

00:03:22: Danke für die Einladung!

00:03:23: Ja, bevor wir in unser heutiges Thema einsteigen... Gesa Friderike ich würde euch einfach bitten unseren Hörerinnen und Hörern vielleicht mal die wichtigsten Begriffe zu erklären damit sie unserem Podcast auch gut folgen können.

00:03:35: Als erstes würde ich anfangen mit dem Wort Trassenpflege.

00:03:39: Untertrassenpfleger verstehen wir die Wartung unserer Freileitungen hinsichtlich des Gehölzes, was drunter wächst.

00:03:48: Da wird jedes Jahr geguckt und geschaut, geprüft in wie weit Bäume in unsere Anlage wachsen weil man kann sich vorstellen wenn ein Bäumen sich den Leiter seien näht kann das natürlich zum Überschlag kommen und es kann zu einem Stromausfall führen aber auch dazu führen dass einen Baum anfängt zu brennen.

00:04:06: also alles Szenarien die man nicht möchte.

00:04:08: deswegen ist das ein ganz essentieller Teil der Wartung unserer Stromleitungen.

00:04:13: Dieses Thema kann man natürlich auch ökologisch gestalten.

00:04:16: Und das ist dann das Ökologische Trassenmanagement?

00:04:19: Genau, also man würde das Ökologische Trassenmanagement abgrenzen vom konventionellen Trassen-Management bei dem man ganz grob erklärt wirklich nur den Fokus auf die technische Anlage liegt und die nötigen Mindestabstände zur Vegetation.

00:04:32: Da hört es schon auf mehr schaut man sich eigentlich nicht an und setzt auch nicht um.

00:04:36: Beim ökologistischen Trassen management erweitert man diesen Fokus und berücksichtigt eben nicht nur die technischen Mindestabstände, sondern setzt diese Pflege eben auch möglichst naturverträglich um.

00:04:47: Und so dass ein Mehrwert für die Natur entstehen kann.

00:04:51: Somit ist es wirklich ein Balancerakt zwischen Technik und Natur aber auch ein super spannendes Arbeitsfeld für uns.

00:04:57: Ganz konkret unterscheiden wir bei ökologischem Trassenmanagement nochmal in sogenannte Basismaßnahmen und Spezialmaßnahme.

00:05:04: Basismassnahmen muss man sich vorstellen, dass wir eigentlich nur die vorhandene Vegetationen managen.

00:05:10: Das passiert durch relativ einfache Maßnahmen wie zum Beispiel die selektive Entnahme von Gehölzen, die z.B.

00:05:17: schon zu hoch sind oder von denen man weiß das sie sehr schnell wachsen, Birke pappel Und stehen bleiben darf dann alles, was niedrig genug ist oder was sehr langsam wächst wie zum Beispiel eine Eiche.

00:05:28: Darunter ist auch gemeint das wir anstatt ein Baum komplett zu innehmen, wie ihn vielleicht eher einkürzen also nur bestimmte Äste entfernen die zu nah an die Leitung heranwachsen und eben nicht den gesamten Baum entnehmen.

00:05:39: Anderes Beispiel wäre die Schaffung von stehendem oder liegenden Todholz und die Förderung einer gestuften Weitranstruktur.

00:05:45: Also alle diese Maßnahmen sind mit relativ wenig Aufwand und relativ wenig Fachexpertise, da Betonung immer auf relativ umsetzbar und an ganz vielen Orten auch anwendbar.

00:05:56: Und unter Spezialmaßnahmen verstehen wir dann wirklich eine sehr gezielte Entwicklung mit ganz klarem Fokus auf bestimmte Arten oder auch Lebensräume.

00:06:05: Da haben wir zum Beispiel Beweidungsprojekte, da natürlich Weidetiere, kann man sich vorstellen ein bisschen naturverträglicher arbeiten als ein großer Forstmulcher.

00:06:14: Ziegen haben sich hier sehr bewährt, da die mit Vorliebe dann eben auch Gehölze verbeißen.

00:06:19: und diese Spezialprojekte finden eigentlich immer in Kooperation mit Behörden oder Verbänden oder Anwohnern auch vor Ort statt um uns eben auch diese Expertise damit ins Boot zu holen.

00:06:29: Oder die SchieferInnen, die wir auch dafür benötigen.

00:06:32: für Basis und Spezial gilt dass wir natürlich auch Monitorings von bestimmten ausgewählten Flächen durchführen um eben auch gewährleisten zu können das unsere Maßnahmen auch zum Erfolg führen.

00:06:41: Ja, ein super spannendes und wichtiges Thema.

00:06:43: Stromtrassen greifen zwangsläufig in unsere Natur-und Landschaft ein.

00:06:47: Und gleichzeitig sind sie aber essentiell für unsere Energieversorgung – das ist auch ein Thema was wir hier im Podcast bereits in der Folge mit Saskia Albrecht besprochen haben!

00:06:57: Heute gehen wir in eine ähnliche Richtung, aber mit einem sehr konkreten Fokus auf den Betrieb.

00:07:02: Wie gelingt denn diese Doppeloptimierung zwischen Versorgungssicherheit also dem Betrieb der Sicherheit und der Wartung?

00:07:11: Oder ganz direkt gefragt, wie geht ihr heute damit um Eingriffe durch Stromtrassen möglichst naturverträglich zu gestalten und daraus vielleicht sogar ökologische Mehrwerte entstehen zu lassen?

00:07:21: Uns ist vorab immer wichtig zu erklären, dass eigentlich schon seit vielen Jahren für uns sowieso ein gesetzlicher Standard gilt.

00:07:28: Der an sich schon sehr hoch ist.

00:07:29: also bei Planung, Bau und Betrieb erfüllen wir eben diese gesetzlichen Mindeststandards zum Beispiel von Öffentlichkeitsbeteiligungen vor Bauer z.B.

00:07:37: von umfangreichenden Umweltverträglichkeit Prüfungen etc.

00:07:41: Und auch im Betrieb sind wir an geltendes Naturschutz rechtsgebunden.

00:07:44: Also der bisherige Mindeststandard ist an sich per Gesetz auch schon sehr.

00:07:48: Aber bei der Netze BW gehen wir jetzt eben noch einen Schritt über diesen gesetzlichen Mindeststandard hinaus, zum Beispiel mit diesem Thema der ökologischen Trassengestaltung auf Hochspannungsfreileitungstrassen und auch der Anlegung von artenreichen Blühwiesen auf unseren Umspangenwerksgeländen.

00:08:03: Und das sind die beiden Themen, die wir heute auch im Gepäck haben!

00:08:07: Super, das klingt total spannend und ich bin da echt auch sehr neugierig drauf wenn wir später weiter einsteigen.

00:08:12: aber vielleicht einen Schritt vorab.

00:08:14: Du hast es gerade auch schon angesprochen ist Stichwort Artenvielfalt.

00:08:17: Es wird ja häufig auch von einer Biodiversitätskrise gesprochen.

00:08:20: Aber müsste man nicht eher auch von der Biodiverse Katastrophe sprechen?

00:08:26: Nein also Einerseits nein, weil wir ganz klar auch als Team immer dazu aufrufen dass man in der Kommunikation über Biodiversitäts eben auch möglichst positiv bleibt.

00:08:36: Also ihr Podcast habt ja zum Beispiel auch schon eine sehr spannende Folge über Psychologie der Klimakrise und warum Menschen handeln oder nicht handeln Die ich als Vorbereitung jetzt gehört hatte eben auch schon aufgenommen.

00:08:48: Und bei der Kommunikation über Biodiversität ist es ganz genau so, also die Wissenschaft ist da sehr klar Menschen reagieren mit Angst und Abneigung, mit Resignation wenn man wirklich diese negativen Wortbilder immer verwendet zu dem er Katastrophe definitiv gehört.

00:09:03: dementsprechend einmal nein weil wir dazu tendieren würden das Wort Krise zu verwenden oder auch Herausforderung, einfach um in der Kommunikation positiver zu

00:09:11: bleiben.

00:09:12: Aber ganz klar auch ja, denn der Stand der Biodiversität ist klar abnehmend und er ist wirklich auch einen solchen Umfang abnehmen, dass die Lage sehr, sehr ernst ist.

00:09:22: Ich würde ganz gerne eben weil auch schon in der Eingangsfrage, dass ein bisschen durcheinander gehen, kurz eine kleine Definition von Biodersität anschließen weil das so ein bisschen wie der Begriff Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit häufig ein bisschen falsch verwendet wird oder auch schon abgenutzt ist.

00:09:40: Und dass uns ganz wichtig ist, dass wir eben bei diesen Begriffen wie Artenvielfalt und Biodiversität auch immer ganz klar sind.

00:09:45: Also Biodiversität per Definition umfasst nämlich einen Dreiklang.

00:09:49: Es ist einmal gemeint erstens die Vielfalt der Ökosysteme oder Lebensräume, also ein Wald ist keine Wüste.

00:09:57: Zweitens die vielfalt von Arten, die du dir ja schon angesprochen hattest Lena.

00:10:01: Ein Kameel ist kein Wahl und das ist auch der Bereich der Biodersität, der den Menschen am geläufigsten ist.

00:10:07: Und drittens, und vermutlich am unbekanntesten ist aber eben auch gemeint die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten.

00:10:14: Also wir hier im Podcast sind alles Menschen und unterscheiden uns aber genetisch trotzdem.

00:10:19: Das ist eben auch sehr wichtig für gesunde Populationen.

00:10:22: Ich glaube das war noch mal eine total wichtige Einordnung um das ganz konkret zu haben!

00:10:28: Und ich finde gerade dann jetzt diesen Zusammenhang mit dem Netzbetrieb, kannst du da vielleicht nochmal genauer darauf eingehen was da eure Herausforderungen sind oder wie sich euer Ansatz da auch verändert hat in den letzten Jahren?

00:10:39: Genau.

00:10:39: Also man muss ganz klar sagen grade wenn es ums Atensterben geht oder eben auch den Verlust der anderen biologischen Vielfalt ist als Grund zu nennen ganz klar der Mensch und sein Handeln also wir Lebensräume heutzutage nutzen.

00:10:51: Da ist natürlich gemeint die Landwirtschaft, aber auch die Forstwirtschaft.

00:10:54: Aber eben auch alle Infrastrukturprojekte, die Natur und Landschaft durchziehen.

00:10:58: Und da sind wir als Netzbetreiber natürlich auch Teil davon, da unsere Infrastruktur – also die Umspannwerke, die Erdkabel, die Freileitungen – all das durchzieht natürlich die Natur-und-Landschaft und hat da auch ganz klar einen Effekt der im schlechtesten Fall negativ ausfällt.

00:11:13: Wir versuchen jetzt den jetzt positiv umzukehren!

00:11:16: Ja, da ist das große Stichwort des Eingangs genannte ökologische Trassenmanagement.

00:11:21: Kannst du oder könnt ihr vielleicht ein bisschen was dazu sagen wie dieser Ansatz entstanden ist wo der her kommt?

00:11:27: Also die Idee an sich gibt es schon sehr lange so unter den Netzbetreibern.

00:11:32: aber wir haben dann bei uns auch intern ja hatten wir haben sich die richtigen Personen getroffen sagen wir mal mit dem passenden Mindset und Wir haben uns einfach gedacht, warum machen wir das nicht?

00:11:44: Wo könnten wir ansetzen?

00:11:46: eigentlich eine super sinnvolle Sache eben weil wir so viele Trassen haben.

00:11:50: Weil wir so viel Fläche da drüber eben bekommen auf denen man was Sinnvolles machen könnte.

00:11:57: und ja dann ist eben dieser Gedanke oder diese Idee bei uns auch weitergedient sodass wir jetzt seit zwei Jahren guten zwei jahren da auch intensiver eingestiegen sind.

00:12:08: Holt die Hörer vielleicht mal ein bisschen ab, also wie setzt man solche Projekte konkret um oder solche Konzepte?

00:12:16: Also zunächst braucht man mal eine Vision und eine Idee.

00:12:19: Wie sich das Zielbild gestalten könnte.

00:12:23: Und ja Fachwissen muss man sich natürlich dazu aneignen, die richtigen Leute an den Tisch holen.

00:12:30: Aber ich denke so ganz wichtig ist was gerade auch schon angeklungen war Die Kommunikation darüber gut zu veranschaulichen, was der Mehrwert ist und dann eben die richtigen Leute auch da mitnehmen bei dem Thema.

00:12:44: Also ganz wichtig sind Leute, die da einen unterstützen, die die Notwendigkeit sehen, die auch nicht aufhören, eins zu unterstützen oder einfach sich für einsetzen – das ist unglaublich wichtig!

00:12:57: Und funktioniert sowas auch?

00:13:00: Das kann ich mir vorstellen aus der Praxis dass es eben auch ganz oft Einfachunterstützer-Partner vor Ort braucht Die dann letztendlich hier auch mit dabei sind und unterstützen.

00:13:09: Wie wird das ökologische Trassenmanagement denn in Kommunen oder auch von anderen Akteuren wahrgenommen?

00:13:15: Durchweg positiv, das liegt denke ich vor allem daran dass wir natürlich einen sehr visuell greifbaren Effekt haben auf die Landschaft.

00:13:22: Also natürlich muss nicht jede Person jetzt einen Stromast oder eine Freileitung als schön empfinden.

00:13:28: Aber durch das ökologische Trassenmanagement gelingt es einfach, dass sich diese Infrastruktur sehr viel harmonischer auch ans Landschaftsbild einfügt.

00:13:35: und auch durch die Summspannwerke auf die wir nachher noch zu sprechen kommen schaut man eben durch diesen Zaun nicht mehr nur auf einer technischen Anlage sondern eben wirklich auf ne artenreiche Blühwiese.

00:13:44: Und das macht was mit den Menschen

00:13:45: Ja, total spannend.

00:13:46: Dass es auf jeden Fall positive Effekte in alle Richtungen hat wie du das gerade genannt hast.

00:13:50: gibt's denn Beispiele?

00:13:52: Wie die Stakeholder vor Ort davon profitieren?

00:13:56: Als konkretes Beispiel könnte man zum Beispiel eine Naturschutzbehörde nennen, die ja genau wie andere Stakeholder einfach auch dem aktuellen Flächen-Nutzungsdruck unterlegen ist.

00:14:04: Also Deutschland als Land per se ist relativ klein, die Bevölkerung sticht es ziemlich hoch.

00:14:09: Das heißt wir haben de facto eigentlich keine Fläche in Deutschland mehr wo man sagen kann, die den nur dem Naturschutz oder die nur der Forstwirtschaft.

00:14:17: und da Zum Beispiel so, dass jetzt eine Naturschutzbehörde sagen könnte.

00:14:21: Auf dieser Trasse stellen wir jetzt einen ökologischen Wert von Lebensraum her in Kooperation mit uns und das kann perspektivisch dann eben ein Biotop werden.

00:14:29: oder wir haben auch schon Biotope auf unseren Trassen.

00:14:31: Das erhält man gemeinsam.

00:14:34: Win-win Situation für alle Beteiligten – das ist nachvollziehbar!

00:14:37: Ja, das Wort Summspannwerke ist mehrfach gefallen.

00:14:41: Was versteht man denn genau darunter?

00:14:43: Zum Spannwerke das Wort ist ein kleines Wortspiel, wie man sich schon denken kann.

00:14:49: Die Idee dahinter besteht daraus dass wir aus Flächen die wir in unseren Umspannwerken nicht nutzen für die technischen Anlagen also das sind dann häufig einfach Rasenflächen, dass wir die anders pflegen an das herrichten teilweise und so artenreiche Blumenwiesen herstellen langfristig Und dadurch, dass das Ziel von artenreichen Blumen wie es natürlich auch ist Insekten anzulocken.

00:15:15: Ist dann eben bei uns wird aus einem Umspannwerk ein Summspannwerk.

00:15:20: aufgrund des Bienensummens oder der Hummelgeburms hat sich das Wort auf jeden Fall sehr angeboten.

00:15:27: Ein schönes Wortspiel auf jeden fall!

00:15:29: Wie ist denn die Idee dazu entstanden?

00:15:31: Die Idee kam von unserem ehemaligen Vorsitzenden in der Geschäftsführung.

00:15:34: Dem aufgefallen war, dass wir relativ viele Flächen im der Landschaft haben in unseren Umspannwerken, die nicht genutzt werden jetzt von der Technik und vom Betrieb.

00:15:43: Und ja er hatte eben den Gedanken dass man jedoch sicherlich ökologisch aufwerten könnte und gab dann wiederum diesen Gedanken an uns weiter.

00:15:54: mit Abstimmung, mit dem Betrieb, mit anderen Stakeholdern was man dort machen kann immer mit Blick auf Versorgungssicherheit und Arbeitssicherheit sind wir dann bei den Blumenwiesen gelandet, die wir jetzt seit dem jedes Jahr weiter umsetzen auf mehreren Flächen.

00:16:09: Ein super schönes Projekt wie ich finde!

00:16:12: Wie unterscheidet sich denn so eine Summspannwerkfläche letztendlich von einer klassischen Fläche was die Pflege angeht?

00:16:18: Ist das sehr viel aufwendiger?

00:16:19: muss da sehr viel mehr Geld in die Hand genommen werden?

00:16:22: dafür

00:16:22: Ja und nein, also wir haben ja weiterhin technische Anlagen dort stehen.

00:16:27: Das heißt alles was darunter wächst muss natürlich weiterhin kurz gehalten werden.

00:16:32: die Flächen werden weiterhin gemulcht.

00:16:34: in der Kontrast dazu sind dann wie gesagt die Blumenwiesen.

00:16:38: Dort

00:16:38: wird eine andere Pflege durchgeführt das heißt wir mähen dort weniger.

00:16:44: Also je nachdem was es für ein Standort ist welche Pflanzen vorkommen sind es zwei bis drei mal pro Jahr.

00:16:51: Und ganz wichtig dabei ist zum einen, dass wir anderes Mähwerk verwenden und zum anderen das Schnittgut dann mitgenommen wird um die Flächen langfristig abzumagern.

00:17:01: Bei Mulchen bleibt einfach... Man kennt es ja vom eigenen Garten auch man fährt oder mäht einfach überall, dass der Schnitt gut liegen.

00:17:09: Das war's dann und das ist dann der große Unterschied.

00:17:12: Ja!

00:17:13: Es kostet auf jeden Fall mehr Geld unter anderem für die Entsorgung von dem Schnitt-Gut.

00:17:20: Man sieht es auf jeder Fläche, ist lohnt sich.

00:17:23: Ja und nachdem du jetzt auf die Unterschiede in der Flächenpflege eingegangen bist, könnte ich mir aber auch vorstellen dass es da vielleicht im Alltag in unseren unterschiedlichen Regionen den Baden-Württemberg Unterschiede gibt?

00:17:35: Auf jeden Fall!

00:17:36: Wir haben ja in ganz Baden Württmberg unser Stromnetz.

00:17:41: dementsprechend sind wir in der Reinebene unterwegs.

00:17:44: Wir sind auf der Schwäbischen Alb, aber auch im Schwarzwald Und die Vegetation startet überall zu einem anderen Zeitpunkt.

00:17:50: Das heißt, wenn die Reihenebene so richtig loslegt bedeutet das so zwei Wochen später können wir dann auf der schwäbischen Alp mit dem ersten Schnitt anfangen.

00:17:59: also da muss man sich schon Gedanken machen wie man das am besten organisiert auch mit den Dienstleistern vor Ort die für uns die Dimat machen und dass es natürlich dann auch eine relativ große Aufwand zu schauen ist immer für jeden Standort der richtige Zeitpunkt ist und auch die richtige Menge an Schnitt, dann im Jahr.

00:18:22: Das glaube ich sofort!

00:18:23: Und ich finde es ist einfach ein total toller Beitrag zu dem Thema Biodiversität.

00:18:28: Gesa, wenn ich auf das zurückkomme was du anfangs gesagt hast, Stichwort Artenvielfalt und Ausgestaltung der Lebensräume – ein tolles Beispiel.

00:18:35: Ich kann mir aber auch vorstellen dass das in aktuellen Zeiten nicht immer ganz ohne Herausforderung ist solche Maßnahmen umzusetzen.

00:18:42: Gibt es denn Beispiele oder Stellen, wo das in der Praxis auch total herausfordernd und anspruchsvoll ist solche Maßnahmen umzusetzen?

00:18:49: Ich denke da hat jedes unser beiden Projekte so die ganz eigenen Herausforderungen.

00:18:53: Also beim Thema ökologisches Trassenmanagement ist unser Hauptthema eigentlich die Zeit.

00:18:58: Also es ist tatsächlich so, wir haben Potenzial ohne Ende und viele, viel Ideen.

00:19:02: aber unsere Projekte sind meistens auch sehr planungsintensiv in der Umsetzung.

00:19:05: das geht dabei los dass wir eben nicht nur Fernerkundungen machen der Flächen sondern wirklich vor Ort Begehungen Die Netze.

00:19:11: BW betreibt ja ein Hochspannungsnetz in Baden-Württemberg und auch bis Bayern.

00:19:15: Das heißt wir haben häufig vor Ort Termine wo man mal eben von Stuttgart bis an den Bodensee zu fahren hat um dann wirklich vor Orts zu schauen was für Arten und Lebensräume kommen da denn vor?

00:19:24: Dann sind natürlich sehr viele Stakeholder beteiligt, die wir alle mit ins Boot holen müssen.

00:19:28: Wir müssen informieren und teilweise Genehmigung einholen.

00:19:32: Da vergeht dann gut und gerne mal ein bis zwei Jahre bis zum Projekt von der Idee bis zur Umsetzung kommen kann.

00:19:37: Wow!

00:19:38: Das glaube ich sofort, dass da Herausforderungen mitschwingen?

00:19:41: Und habt ihr in dem Sinne auch Zielkonflikte bei euren Projekten, die man im Alltag immer wieder ausbalancieren muss?

00:19:47: Definitiv – also einfach an der Menge der Stakeholders ist... Ganz klar, dass sich nicht immer alle einig sind.

00:19:53: Das geht los.

00:19:54: dabei auch das es vielen Menschen nicht bewusst, dass die Flächen, die unsere Freileitungsanlagen queren, die gehören nicht der Netzebw.

00:20:01: Das heißt wir sind eben auch an Eigentumsrechte gebunden und müssen mit den EigentümerInnen vor Ort auch klären wie wir die Fläche pflegen.

00:20:08: Das passiert über sogenannte Dienstbarkeitsverträge.

00:20:10: dann auch.

00:20:11: Wir sind natürlich an geltende Wald- und Naturschutzgesetze gebunden Und all diese Parteien haben durchaus ihre ganz eigenen Vorstellungen, wie die Fläche auszusehen hat.

00:20:19: Also ein Eigentümer in XY möchte vielleicht Holz schlagen – Die Forstbehörde sagt aber hier ist ein Waldschutzgebiet das darf du nicht.

00:20:26: oder nur an dem Ausmaß.

00:20:28: der Netzbetreiber muss gewisse Mindestabstände von der Vegetation zu den Leiterseilen einheulen und so weiter.

00:20:34: also da merkt man schon es sind definitiv viele verschiedene Interessensgruppen Aber meistens werden wir uns dann doch einig und alle profitieren.

00:20:42: Was würdet ihr sagen was?

00:20:44: Der Aspekt ist, der am allerhäufigsten unterschätzt wird bei diesen Maßnahmen?

00:20:48: Ich glaube, der lange Atem wird häufig unterschetzt.

00:20:51: Die Seite ist gerade schon angedeutet.

00:20:54: Manche Abstimmungen dauern einfach länger dann ist man auch teilweise der Witterung ausgesetzt Dann hat man irgendwie mal ein Jahr, wo es viel regnet.

00:21:04: Da kann man dann manche Sachen nicht umsetzen Dann muss man's halt wieder verschieben.

00:21:07: Also man isst da schon manchmal ja vielen Themen so bisschen.

00:21:12: Jetzt ist es nicht negativ gemeint, aber ausgeliefert so dass man die immer wieder dann zusammen finden muss.

00:21:19: diese diese losen Enden teilweise um das dann doch umgesetzt zu bekommen.

00:21:24: Und als Ergänzung vielleicht noch bei beiden Projekten gilt auch dass wir nie einfach nur Schema A über alle Standorte drüber bügeln können.

00:21:32: also eben dadurch dass wir versuchen die Konzepte wirklich standortspezifisch auch zu entwerfen, was man tun muss wenn man einen echten ökologischen Mehrwert schaffen möchte.

00:21:40: Auch dadurch ist es wirklich sehr planungsintensiv weil jeder Standort anders ist.

00:21:44: Ja total spannende Aspekte von euch beiden die ihr gerade reingebracht habt und das würde ich gerne als Chance nutzen mal den Blick nach vorne zu werfen.

00:21:52: wo seht ihr denn das Thema in den nächsten zehn Jahren?

00:21:54: wohin geht die Reise?

00:21:56: Die Reise geht auf jeden Fall weiter tatkräftig voraus.

00:22:00: Wenn ich mir so die letzten paar Jahre anschaue, was wir alles aufgebaut haben in kurzer Zeit eigentlich freue mich sehr auf die nächsten zehn Jahre und denke dass wir unglaublich viel Flächen umgestaltet haben und ganz viele neue Strukturen der Natur, der Landschaft wieder zurückgegeben haben.

00:22:21: Und ja, da können wir dann in zehn Jahren auf jeden Fall noch stolzer drauf blicken als bei heute schon auf viele einzelne Startpunkte sind.

00:22:30: speziell für die Summspannwerke haben wir uns auch Ziele gesetzt.

00:22:34: Also, wir machen jedes Jahr zehn weitere Standorte.

00:22:37: Wir sind jetzt dieses Jahr bei... Entschuldigung!

00:22:42: Wir sind das Jahr bei achtzig Standorten und wir haben circa zweihundertachzig Umspannwerk.

00:22:50: Das heißt man kann sich ausrechnen wenn man zehn pro Jahr macht wo wir dann in zehn Jahren wären.

00:22:56: weil wie viele Standorte?

00:22:58: Großes Ziel ist natürlich, dass wir überall wo es möglich ist diese Flächen umgestalten und das ja genau verfolgen wir weiter.

00:23:06: Für's ökologische Trassenmanagement haben wir uns auch ein Ziel in der Zukunft gesetzt tatsächlich an sehr Konkreters was ein bisschen weiter wegliegt als zehn Jahre nämlich wollen wir bis zwanzig fünfundvierzig neunzig Prozent aller geeigneten Hochspannungstraßen dann eben auch ökologically fliegen.

00:23:21: also das ist ein ambitioniertes Ziel aber wir sind wirklich auch mit Feuer einfach dabei das jetzt halt in die Tat umzusetzen.

00:23:27: Und wenn ich dürfte, würde ich gerne einen Wunsch für die Zukunft noch an dieser Stelle loswerden.

00:23:33: Der wäre nämlich – und das ist wirklich gerade beim ITM also kurz für Ökologisches Trassenmanagement sehr wichtig – das Konzept von Natur auf Zeit.

00:23:41: Also darunter versteht man ein recht dynamisches Naturschutzkonzept was zum Beispiel gesetzlich vom Bundesamt für Naturschutz bereits im Kiesabbau oder Rohstoffabbau auch gewährt wird.

00:23:52: Das heißt, man schafft Natur auf Zeit aber für die Anlagenbetreiber oder Kieskumpenbetreibahinnen.

00:23:58: in diesem Zusammenhang ist ganz klar sie haben die Rechtssicherheit dass wenn Sie früher später wieder mit dem Abbau beginnen wollen dann drohen weder Strafen noch auflagen, wenn sie eben auch wieder eingreifen müssen an diesen Orten.

00:24:11: Und sowas gibt es derzeit nicht für Netzbetreiber was viele denke ich mal dann auch auffällt wirklich sich sehr aktiv auch im praktischen Artenschutz einzusetzen.

00:24:21: also Wir begegnen immer wieder der Sorge, dass wenn wir uns jetzt für den Artenschutz oder die Biodiversität einsetzen vor Ort.

00:24:28: Dass wir dann zukünftig mit zusätzlichen Auflagen oder sogar Strafzahlungen zu rechnen haben Wenn wir was ja unsere Pflicht Nummer Eins ist diese Anlage warten müssen und dann eben doch wieder in die Fläche reingehen.

00:24:38: Und da würden wir uns wirklich sehr wünschen das das Konzept von Natur auf Zeit auch für andere Infrastruktur Projekte dann auch bewilligt wird.

00:24:46: Ja, vielen Dank für die Einblicke.

00:24:47: und auch immer spannend und schön wenn es konkrete Ziele gibt.

00:24:50: Und auch dein Wunsch den du gerade nochmal geäußert hast Gesar absolut nachvollziehbar.

00:24:55: was braucht's denn da damit das wahr wird?

00:24:58: Aus meiner Sicht braucht man dafür Willen von allen Seiten Pragmatismus und auch den Mut Sachen auszuprobieren die auf den ersten Blick vielleicht keinen Sinn ergeben.

00:25:10: Also genau das machen wir ja.

00:25:11: vor fünf Jahren hätte man sich nicht vorstellen können was jetzt irgendwie Natur, Biodiversität mit einem Stromnetz zu tun hat.

00:25:20: Aber es riecht sich nicht aus und das sind eben Ansätze für mich die extrem wichtig sind sie weiterzuverfolgen und auch alle Leute mitzunehmen.

00:25:31: dann ich denke dass ist so die Saat die wir auch als Team überall pflanzen wollen die leute zum motivieren So, um die Ecke zu denken und sich daran zu beteiligen.

00:25:44: Und es nicht auszusteßen!

00:25:46: Das ist für mich wichtig.

00:25:47: Super ganz vielen Dank.

00:25:49: ich glaube das sind noch mal eine super gute Zusammenfassung von dem was wir gehört haben.

00:25:53: ja gegen Ende jeder Folge haben unsere Gäste die Möglichkeit Zahlen-Datenfakten zu nennen, zu dem Thema.

00:26:00: Bei denen sie sagen hey das ist wichtig!

00:26:02: Das sollten alle mal gehört haben, das sollte man sich merken und wir würden uns auch sehr darüber freuen ob ihr für unsere Hörerinnen und Hörern eine Lese oder Hörempfehlung abgeben könntet.

00:26:11: Genau also im Falle von ökologischem Trassenmanagement... möchte ich wirklich nochmal darauf hinweisen, wie groß das Potenzial ist.

00:26:17: Also wir als Netze-BW betreiben auf rund drei Tausend Fünfhundert Kilometern allein Hochspannungsfreileitungsanlagen also dass die Mittelniederspannung Erdkabel da noch nicht mal mit drin gerechnet und davon von diesen dreitausendfünfhundert Kilometer verlaufen schon rund vierzig Prozent durch ökologisch sensible Gebiete.

00:26:35: damit meinen wir Schutzgebiete oder auch Wälder.

00:26:37: Und genau hier ist ein ökologistisches Trasselmanagement natürlich super wichtig und bietet damit auch echt einen gigantischen Hebel, ein gigantisches Potenzial um eben Rückzugs- und Lebensräume für Flora und Fauna zu schaffen.

00:26:50: Ja also zahlen Datenfakten wir sind jetzt dieses Jahr bei achtzig neuen Standorten von zweihundertachzig Umspannwerken die potenziell Umspannenwerke werden können Und wir sind bei rund hundert neunzig tausend Quadratmetern.

00:27:08: Das kann man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist wirklich eine riesige Menge.

00:27:12: und wie gesagt, wir sind erst bei acht Standorten.

00:27:15: Vielen Dank!

00:27:16: Dann schließt doch gerne eure Leser oder Her-Empfehlungen an.

00:27:19: Mein Buchtipp wäre von Frauke Fischer und Wilke Oberhansberg ein Buch namens Was hat die Mückei für uns getan?

00:27:26: Vielleicht eine Frage, die man sich am lauen Sommerabenden... gerne auch mal stellt.

00:27:31: Und das erklärt wirklich sehr humorvoll, gut bebildert und auch für Leinen verständlich was Biodiversität überhaupt bedeutet und wieso sie wirklich für den Menschen sei es jetzt für Wirtschaft oder auch wirklich für das menschliche Überleben als Art auf dieser Erde auch wichtig ist.

00:27:46: Das ließ sich wirklich sehr gut weg und endet aber auch sehr positiv mit Handlungsempfehlungen und Machtlust sich dafür einzusetzen.

00:27:53: Das klingt nach einer spannenden Lektüre für den Sommer.

00:27:55: Ganz vielen Dank für eure Zahlen, Datenfakten und den Buchtipp am Ende!

00:28:00: Und ja wir sind am Ende der Zeit unseres Podcasts angekommen.

00:28:03: also ganz herzlichen Dank für euren Einblicke und die Zeit die euch heute gegeben habt uns allen ein bisschen mehr über das ökologische Trassenmanagement zu erzählen

00:28:11: Super gern.

00:28:12: Wir bewegen uns hier mit unseren Themen im Spannungsfeld zwischen Energiewende Klimaschutz und Biodiversität und wie es bei beiden globalen Krisen natürlich der Fall ist können wir sie nur gemeinsam bewältigen.

00:28:23: Und dafür sind Austauschsformate wie dieser Podcast natürlich super wichtig.

00:28:26: von daher vielen Dank für die Gelegenheit, uns unsere Themen ja heute vorstellen zu dürfen.

00:28:31: Ja herzlichen Dank auch von meiner Seite!

00:28:32: Gesa hat ja schon die zwei wichtigsten Punkte genannt.

00:28:36: Es freut mich sehr dass wir hier die Chance hatten noch mal unsere Ideen und unsere Vision hinter den zwei Themen vorstellen zu durften.

00:28:44: Wir freuen uns sehr auf Nacharme Und stehen auf jeden Fall jederzeit bereit, um uns auszutauschen und neue Verbindung zu

00:28:53: klüpfen.

00:28:54: Vielen Dank an euch beide!

00:28:55: Danke schön!

00:28:56: Das

00:29:00: war der Podcast Energie Zukunft im Dialog der Stiftung Energie- und Klimaschutz.

00:29:05: Wir danken Ihnen fürs

00:29:06: Zuhören.

00:29:07: Mehr Informationen über unsere Formate

00:29:09: finden Sie

00:29:10: in den Show

00:29:10: Notes und auf

00:29:11: unserer Wettseite.

Über diesen Podcast

Energiewende, Klimaschutz, Innovation – und die Frage, wie wir Zukunft gestalten wollen.

Im Podcast der Stiftung Energie & Klimaschutz treffen wissenschaftliche Erkenntnisse auf praktische Erfahrungen, Visionen auf konkrete Lösungen und große Zukunftsfragen auf Menschen, die Antworten suchen und finden.

Seit 2021 sprechen wir mit Vordenkerinnen und Vordenkern, Forschenden, Unternehmern, Politikerinnen und Praktikern über alles, was die Energie- und Klimawende bewegt: von Wasserstoff und Wärmepumpen über Klimaanpassung und Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlichem Wandel und nachhaltigem Wirtschaften.

Wir glauben: Gute Ideen brauchen Raum für Diskussionen, neue Perspektiven und den Blick über den Tellerrand. Deshalb stehen bei uns nicht Probleme im Mittelpunkt, sondern Lösungen, Erfahrungen und die Menschen, die Veränderung möglich machen.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat erscheint eine neue Folge voller Impulse für alle, die die Zukunft aktiv mitgestalten wollen.

von und mit Stiftung Energie & Klimaschutz

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