Ökologisches Trassenmanagement: Wenn unter Stromleitungen neue Lebensräume entstehen
In der 50. Folge des „Podcasts zur Energiezukunft“ spricht Lena Brink spricht mit Friederike Müller und Gesa Domes von der Netze BW darüber, wie Stromtrassen und Umspannwerke nicht nur sicher betrieben, sondern gleichzeitig als wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen entwickelt werden können.
Stromleitungen sind zentral für eine sichere Energieversorgung. Gleichzeitig verlaufen sie durch Wälder, Schutzgebiete und Kulturlandschaften. Wie lassen sich Versorgungssicherheit und Biodiversität miteinander verbinden? Welche Chancen entstehen, wenn Trassenpflege nicht nur technisch, sondern auch ökologisch gedacht wird?
- Was unter ökologischem Trassenmanagement zu verstehen ist
- Warum klassische Trassenpflege und Naturschutz kein Widerspruch sein müssen
- Wie Freileitungstrassen Lebensräume und Rückzugsorte für Flora und Fauna bieten können
- Warum Ziegen, Totholz und gestufte Waldränder zum Werkzeugkasten moderner Netzbetreiber gehören
- Das Projekt „Summspannwerke“: Wie aus Rasenflächen blütenreiche Wiesenflächen entstehen
- Welche Rolle Biodiversität für Infrastrukturunternehmen spielt
Die Netze BW betreibt rund 3.500 Kilometer Hochspannungsfreileitungen. Rund 40 Prozent dieser Trassen verlaufen durch ökologisch sensible Gebiete wie Wälder oder Schutzgebiete. Bereits heute wurden etwa 190.000 Quadratmeter auf Umspannwerksflächen ökologisch aufgewertet. Von rund 280 Umspannwerken sind aktuell 80 Standorte als „Summspannwerke“ entwickelt oder in Umsetzung. Ziel der Netze BW: Bis 2045 sollen 90 Prozent der geeigneten Hochspannungstrassen ökologisch gepflegt werden.
Ein unterhaltsamer und verständlicher Einstieg in die Welt der Biodiversität und die Frage, warum Artenvielfalt für Wirtschaft, Gesellschaft und unser tägliches Leben eine wichtige Rolle spielt.
Lieber lesen? Hier eine Zusammenfassung mit Glossar zu den wichtigsten energiewirtschaftlichen Begriffen:
Viel Freude beim Zuhören! 🎧🌻⚡
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