00:00:02: Energie Zukunft im Dialog.
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der Stiftung Energie und Klimaschutz,
00:00:09: einer gemeinnützigen
00:00:10: Stiftung der NBW.
00:00:12: Ziel der Stiftungsarbeit ist es, durch
00:00:14: Veranstaltungen
00:00:15: und Onlinebeiträge eine informierte Diskussion
00:00:18: mit spannenden Referentinnen
00:00:19: und
00:00:19: Referenten über unsere Energie
00:00:22: Zukunft und Klimaschutz zu ermöglichen.
00:00:25: Unser Podcast bietet Ihnen liebe Hörerinnen und Hörer In Ergänzung hierzu einen Deep Dive, in dem die Themen tiefer beleuchtet werden.
00:00:34: Mehr Informationen über unsere Formate finden Sie in den Show Notes oder auf unserer Webseite.
00:00:43: Wir starten heute in unseren aktuellen Podcast mit nicht nur einem spannenden Thema, sondern vor allem auch einem spannenden Gast.
00:00:49: Kulettrücker Tennen, schön, dass du da bist.
00:00:51: Ich darf am Anfang eigentlich ein bisschen vorstellen, du hast nämlich nicht nur eine spannende jetzige Rolle, sondern auch ein spannendes CV.
00:00:58: Du bist heute Mitglied des Vorstands der ENBW, Energie, Baden-Württemberg AG und verantwortest dort die Bereiche Personalrecht und Corporate Real Estate Management.
00:01:08: Und weil das natürlich noch nicht genug ist in deinem Arbeitsalltag, bist du auch noch Arbeitsdirektorin des Unternehmens.
00:01:14: ein vollen Kalender und ja, der Weg dorthin, ich glaube, der ist spannend und da reden wir heute noch ein bisschen darüber.
00:01:21: Du hast Jura in Bonn studiert, eine Rheinländerin und bist dann in eine steile Karriere gestartet, mehrere Jahrzehnte, Führungserfahrung in den unterschiedlichsten Branchen, in der Tourismusbranche, in der Solarindustrie und letztlich jetzt bei der ENBW.
00:01:36: in einem voll integrierten Unternehmen als, wie gesagt, Personal- und Rechtsvorständen.
00:01:42: Ich glaube, da haben wir ein bisschen was, worüber wir sprechen können.
00:01:46: Wir haben uns nämlich auch ein Thema ausgesucht, was von deiner ganzen Bandbreite, glaube ich, eines ist, das sich persönlich auch sehr umtreibt.
00:01:52: Das ist nämlich die Rolle von Frauen in der Energiewirtschaft.
00:01:56: Und die, das muss man ja sagen, hat sich auch mit dieser Transformation hin zu einer Energiewende gewandelt.
00:02:03: Also, wenn wir vorher noch von einer doch echt sehr männlich geprägten Ingenieurskultur sprechen, sind da in den letzten Jahren, ich glaube, da haben wir auch einiges gesehen, gemeinsam auch bei der ENBW erlebt, doch viele neue Gesichter dazugestoßen, junge Frauen, die auch in neue Studiengänge gehen, die dieses Thema Energiewende mitgestalten wollen.
00:02:24: Ganz maßgeblich, ich glaube, hast du da bei der EMBW auch dafür gesorgt, dass das auch einen prominenteren Platz einnimmt.
00:02:30: Herzlich willkommen.
00:02:31: Vielen Dank, Katharina, für deine lieben Worte und ich freue mich wirklich auf unseren Austausch heute.
00:02:38: Sehr schön.
00:02:39: Ja, ich habe schon gesagt, es ist ein Thema.
00:02:41: Wir wollen es nicht nur in dunklen Farben malen, aber ich glaube, man muss um die Präsanz nochmal deutlich zu machen, schon sagen, dass Deutschland insgesamt da jetzt nicht wirklich als Vorreiter in der EU unterwegs ist.
00:02:53: Mit neunzwanzig Prozent an Frauen in der Führungsmannschaft, so das Statistische Bundesamt, ist Deutschland eher im unteren Drittel der EU-Mitgliedsstaaten unterwegs.
00:03:02: Und ich glaube, die Energiewirtschaft spielt quasi Genese auch eine besondere Rolle.
00:03:07: Da hat sich einiges getan, nicht nur in der gesamten Branche, auch in dem Unternehmen INW.
00:03:13: Jetzt fangen wir mal an, mit dir mal auf die anderen Branchen erst mal zu gucken und auf deine Berufserfahrung, weil ich glaube, der Vergleich ist auch spannend.
00:03:21: Du bist ja... Da mit mehreren Unternehmen schon im Austausch oder im Kontakt gewesen in deiner Gestaltung.
00:03:28: Wie ist denn dein Blick darauf?
00:03:30: Was waren denn deine Erfahrungen?
00:03:33: Was hat dich an der Energiewirtschaft am Ende gereizt?
00:03:35: Und was waren die Herausforderungen, die du auf dem Weg erlebt hast, hierherzukommen?
00:03:40: Ja, vielen Dank für die Frage.
00:03:42: Ich fange mal an, wie ich gestartet bin.
00:03:45: Ich bin ja als Rechtsanwältin nach dem Studium direkt in einer Kanzlei in Bonn eingestiegen.
00:03:52: Und habe dann aber schnell festgestellt, dass ich offensichtlich auch Interessen und Talente habe, die jetzt nicht rein von dem fachlich auch ganz wichtigem Rechtskontext zu tun hat, sondern etwas, wo ich sage, Mensch, da kannst du mehr, du hast Interesse am Menschen, du hast Interesse, Dinge zu entwickeln, Veränderungen voranzutreiben.
00:04:16: Und das war so eine alteingesessene, sehr ... Honorige Anwaltskanzlei, die ich eingetreten bin und da kamen, die, ich war damals, als ich aufgehört habe, die Vorschläge und Veränderungsvorschläge einer jungen Frau mit sechsundzwanzig, die kamen da jetzt nicht gerade so gut an, weil ich irgendwie gedacht habe, da kann man nicht ein anderes Klientel ansprechen, kann man das nicht so machen und so weiter.
00:04:38: Also ich glaube, es ist gut, dass sich dann den Schritt in die Wirtschaft geschafft habe und da war ich dann eigentlich per Zufall mehr in die Tourismus gegangen.
00:04:51: Ich habe angefangen bei einem kleineren Reiseveranstalter, der allerdings auch eine große Reisebürokette hatte, also auch schon voll integriert vom Einkauf der Reise bis zum Verkauf und habe da sehr viel lernen können.
00:05:05: Und bin dann zu Thomas guckt, den größeren und großen Touristikkonzern gegangen.
00:05:11: Und wie ist es da gewesen?
00:05:13: Das war insofern für mich anders, weil ich bin dann anders gechallengt worden.
00:05:19: Also ich bin ja Juristin gewesen und hatte klassische HR und Recht.
00:05:24: Und die kamen auf einmal und sagten, wir brauchen sie fürs Kundenmanagement.
00:05:28: Und dann habe ich gedacht, also Kundenmanagement kann ich ja gar nicht, habe ich auch.
00:05:32: gar keinen Interesse dran und konnte mich auch gar nicht vorstellen.
00:05:36: Und das ist, glaube ich, etwas, was auch anderen Frauen passiert, dass man an sich eine gute Karriere macht.
00:05:44: Und wenn man dann gefragt wird, mal was zu tun, was gar nicht mit dem zu tun hat, dass man selber als seine Core-Disciplin oder seine Core-Fähigkeiten ansieht, dass man sich dann darauf einlässt.
00:05:55: Ich habe das deswegen getan, weil die Konditionen deutlich besser waren.
00:06:00: Als das, was ich in dem anderen Job hätte verdienen können.
00:06:03: und dann habe ich es ausprobiert und bin tatsächlich zehn Jahre in diesem Kundenmanagement aufgegangen und habe eine Transformation nach der anderen immer sehr stark digitalisiert und das ist jetzt zwanzig Jahre her.
00:06:14: Also da habe ich wahnsinnig viel Business gelernt und bin unwahrscheinlich dankbar.
00:06:20: Das war aber kein einfacher Weg, weil ich mich mehrfach selber überwinden musste.
00:06:25: Dinge zu tun, von denen ich keine Ahnung hatte.
00:06:27: Ich musste sehr viel dazu lernen und musste in der Position, in der ich schon war, ich hatte hinterher vierhundert, fünfhundert Leute unter mir, sehr auf mich selber bauen.
00:06:40: Und auch das ist ja etwas, wo wir Frauen uns manchmal schwer tun, zu sagen, boah, du kannst das, du machst das, du bist da großartig.
00:06:50: Auch das, ich sag mal, da hat mir mein gesundes Selbstbewusstsein geholfen, aber ich hab auch viel in der Zeit an mir gearbeitet müssen.
00:06:58: Und in die Energiewirtschaft bin ich gekommen, zunächst aus privaten Gründen.
00:07:02: Mein Mann, der erkrankte schwer.
00:07:05: Und ich bin in der Touristikbranche unfassbar viel unterwegs gewesen, war auch in Frankfurt sehr saft und die Kinder mit meinem Mann waren im Bonn, sodass ich dann eine Wochenende geführt hab, über dreizehn Jahre hinweg.
00:07:19: Und dann habe ich gewechselt.
00:07:20: Ich habe dann etwas gesucht, wo ich näher bei meiner Familie sein konnte oder zu Hause sein konnte.
00:07:24: Das war im Bonn.
00:07:25: Und bin dann einem Angebot gefolgt, was von der Solar World kam, die einen Vorständen gesucht haben.
00:07:35: Insofern war das erst privat, als Grund dorthin zu kommen.
00:07:40: Ich muss jetzt dazu sagen, ich bin total begeisterte Energieunternehmerin.
00:07:46: Jedes Thema.
00:07:48: gefällt mir sehr gut und dafür kann ich brennen, weil das SolarWorld war es die erneuerbare Energie.
00:07:54: Hier die Energiewende zu begleiten, tatsächlich mit so einem Produkt, was damals ja recht neu war, um das zu verkaufen.
00:08:02: Das hat mich wirklich relativ schnell gecatcht und vor allen Dingen auch mit allem, was kann man tun, wie kann man das verbreiten?
00:08:10: Also das war auch Leidenschaft dabei und heute in dem voll integrierten Energieversorger zu sein.
00:08:16: Da geht es auch noch mehr nicht nur um die Erneuerbaren, sondern auch um die Versorgungssicherheit, um die Bezahlbarkeit für die Menschen.
00:08:25: Und ich glaube, dass genau das, was wir in Deutschland brauchen, und ich finde, es ist eine wunderbare Industrie und bin jeden Tag glücklich, dass ich hier gelandet bin.
00:08:34: Das nenne ich mal eine Liebeserklärung.
00:08:37: Sehr schön.
00:08:39: Ja, ich glaube, was man, wenn man jetzt so hört, so ein bisschen auch schon raus hört, ist dieses ... Tatsächlich diesen Sprung ins kalte Wasser, sich auch mal zutrauen, eine Herausforderung anzunehmen, die sozusagen ein bisschen außerhalb der eigenen Komfortzone liegt und gleichzeitig die dann auch mit vollem Herzen anzunehmen, also sich auch da reinzustürzen, sich da Weiterentzug entwickeln, sich da tut zu lernen.
00:09:00: Du hast gesagt, das war auch eine Herausforderung.
00:09:02: Muss man auch ein bisschen sich was aneignen und am Ende dann auch dazu gestalten.
00:09:06: Ich glaube, das merkt man dir auch an, diesen Spaß daran tatsächlich dann auch in so einem Change.
00:09:12: Management dann auch reinzugehen und deinen Fußabbrück zu hinterlassen.
00:09:16: Wenn du jetzt auf deine heutige Rolle guckst und auf deine Vergangenheit, was würdest du sagen, hast du denn daraus mitgenommen für deine heutige Rolle?
00:09:24: Ganz viel.
00:09:25: Das eine ist Mut.
00:09:28: Also ohne Mut geht gar nichts.
00:09:30: Risikobereitschaft in einem kalkulierbaren und überschaubarem, dafür bin ich Juristin, Umfang, aber auch hier.
00:09:38: Man kann nicht alles wissen, wenn man eine Transformation anstrebt.
00:09:44: Dinge zu verändern, bedeuten, ich gehe ins Ungewisse.
00:09:48: Und das kann man so gut vorbereiten, wie man will.
00:09:51: Man weiß nie genau, was da rauskommt.
00:09:54: Und insofern braucht man diesen Willen, etwas verändern zu wollen, den Mut, das dann auch zu tun.
00:10:01: Und das Quenchen, das wird schon gut gehen, jetzt komme ich aus dem Rheinland, da heißt das ja, das ist noch Ewa Jotir-Yange.
00:10:10: Das braucht man auch.
00:10:12: Und ansonsten, glaube ich, ist es wahnsinnig schwierig, einen großen Schritt zu machen.
00:10:20: Sonst bewegt man sich immer eher in einem Mittelfeld oder klein klein, weil die großen Dinge sind immer etwas riskanter in der Umsetzung.
00:10:28: Und trotzdem muss man diese Performance im Auge haben.
00:10:32: Man darf nicht irgendwas machen aus dem Selbstzweck heraus, sondern man muss es tun, weil es auf etwas Einzeit, auf den Wert des Unternehmens und dann Ich bin ja ein Freund von Menschenzentrierung.
00:10:43: Auch hier zu gucken, wenn ich eine Veränderung mache, was bedeutet das für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?
00:10:47: Was bedeutet das für den Kunden?
00:10:49: Und überall muss ein Mehrwert rauskommen.
00:10:51: Und wenn man das im Blick hat, dann habe ich bisher jedenfalls Erfolg gehabt.
00:10:56: Aber es ist fleiß.
00:10:58: Und ich sage mal auch, die richtige Portion Menschen dann auch mitnehmen zu können.
00:11:05: Denn die sind hinterher diejenigen, die es umsetzen müssen.
00:11:08: Ich habe ein Beispiel, mein größtes Projekt bei Thomas Cook, am Anfang, da war ich gerade ein Jahr oder anderthalb, da habe ich ein digitales Beschwerdemenagement eingeführt.
00:11:20: Und vorher gab es ein Schreibbüro mit vierundzwanzig Damen, die fleißig getippt haben, was die Kundenmanager so im Beschwerde Kontakt den Kunden.
00:11:31: wiedergeben wollen, teilweise mit Baustein, aber dann immer so ein paar individuelle Texte.
00:11:35: So, und ich habe gesagt, das geht da ja nicht.
00:11:37: Es müssen wir alles wegmachen und ich war on time, on budget.
00:11:42: Und jeder hatte auch eine Schulung, aber das war so eine krasse Veränderung für die Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen, dass tatsächlich innerhalb von kürzester Zeit auf immer zwanzig tausend Beschwerden, da lagen die nicht bearbeitet werden konnten.
00:11:56: Das hätte mich meine Karriere kosten können.
00:11:59: Und jetzt komme ich auf den allerwichtigsten Punkt.
00:12:02: Man braucht auch jemanden, der Fehler zulässt, beziehungsweise einem hilft, die Fehler dann auch zu überwinden.
00:12:12: Weil man lernt da ja brutal raus.
00:12:14: Ist mir nie wieder in meinem Leben im Gegenteil.
00:12:15: Deswegen komme ich jetzt auf diese menschenzentrierte Transformation.
00:12:18: Das war vorher nicht.
00:12:20: Vorher war bei mir on time, on budget und die Menschen waren da schon.
00:12:24: Ja, und ich würde heute das eben anders machen.
00:12:26: Und da hat mein Chef mir damals unheimlich geholfen, andere hätten meine Karriere beendet.
00:12:33: Also dieses Voneinander zu lernen, das das zuzulassen ist, glaube ich, wichtig, weil viele Frauen sich oft, glaube ich, als Einzelkämpfe auch fühlen und dann irgendwie in so einem Silo dann da unterwegs sind.
00:12:41: Und du sagst eigentlich, der Erfolg liegt daran auch zu lernen von anderen und auch mit den eigenen Fehlern so umzugehen, dass man sozusagen nicht daran kaputt geht, sondern den nächsten Schritt macht.
00:12:53: Ich glaube, wenn du jetzt gerade auch von den Veränderungen und der Folgen sprichst, kommen wir mal direkt zu Ihnen, wer oder minder schon eine schöne Liebeserklärung ausgesprochen hast.
00:13:03: Dein Fußabdruck ist in Zahlen sichtbar.
00:13:07: Ich habe mir jetzt noch mal angeguckt.
00:13:08: In den Top-Management, wo stehen wir heute?
00:13:15: In den Oberen-Management, mehr als verdoppelt.
00:13:22: Also das sind Zahlen, ich glaube, auch wenn ja natürlich da noch Luft ist, kenne ich, wir sind natürlich noch lange nicht da am Ende beim Thema, da kommen wir auch noch dazu, was für Ziele wir noch haben.
00:13:31: Aber ich glaube, die können Sie schon mal sehen lassen.
00:13:33: Und wir sind natürlich jetzt ein bisschen gespannt von dir zu hören, was konkret hast du gemacht in den letzten Jahren, wo denkst du, hat auch der Arbeitgeber eine Verantwortung, wo können andere sich auch was abschauen, damit wir mehr auch diverse Führungsteams bekommen mit Frauen, die da auch ihren Weg hinmachen können.
00:13:52: Katarina, ich will vorweg ein Statement machen.
00:13:58: Es ist ganz wichtig, dass wir Frauen einstellen, aber nicht, weil sie Frauen sind.
00:14:02: Das ist mir einfach wichtig.
00:14:03: Wenn wir nämlich nur über Frauen reden, dann denkt dann immer um mein Gott.
00:14:07: Die Frauen sind teilweise besser qualifiziert als die Männer heute, wenn sie in Hochschulstudium absolvieren.
00:14:13: Wir sehen das bei den Anwältinnen und wir sehen das auch bei den Ärztinnen.
00:14:18: Hier haben wir fast eine Parität erreicht, bei den Richterinnen zum Beispiel und bei den Ärztinnen im Krankenhaus.
00:14:26: In den Top-Etagen sind sie immer noch nicht.
00:14:28: Chefärzte sind immer noch männlich.
00:14:31: Aber wir sehen das Thema, was früher immer vor ... gehalten wurde, die Qualifizierungen sind nicht da.
00:14:38: Frauen sind nicht so qualifiziert wie die Männer.
00:14:40: Da gab es ja auch ein Riesenproblem.
00:14:41: Ich bin ja immer wieder auch aktuell gefragt worden, wie können Sie eine Quote festlegen, die so hoch ist, wenn die Frauen nicht qualifiziert sind?
00:14:48: Da hatten alle panische Angst, dass hier das Business zusammenbricht.
00:14:51: Also, das ist nicht der Fall.
00:14:55: Wir sind für Chancengerechtigkeit und für Vielfalt.
00:14:58: Und das Frauen ist ein... Ein, ich sag mal, eine Komponente davon, das ist mir unheimlich wichtig, weil Chancegerechtigkeit müssen wir für alle darstellen.
00:15:09: Und die Frauen, die sind bei uns deswegen so besonders wichtig, weil sie zum einen natürlich der größte Anteil, ich sag mal, bei denen, wenn wir von diversen Reden, ja, ist ja auch witzig, dass wir diversen, von den diversen Reden, dann sind die Frauen der größte Anteil bei der NBW und... Sie sind so qualifiziert, dass wir nicht auf sie verzichten können.
00:15:31: Und das ist mir vorweg ganz wichtig, warum müssen wir dann dafür was tun?
00:15:36: Nicht weil wir Frauen jetzt per se wegen Frauen einstellen, sondern weil wir auf Frauen mit ihrer hohen Qualifikationen und ihren Fähigkeiten, die nämlich anders in Teilen ist als bei den Männern, nicht verzichten können, wenn wir weiter erfolgreich sein wollen.
00:15:50: So, das ist mir ganz wichtig, das vorab zu sagen.
00:15:54: Sonst klingt es so, guck mal hier, das willst du nicht, das will ich nicht.
00:15:58: Wir beide kämpfen für unsere Karrieren und dafür auch eine Sichtbarkeit zu haben und ich glaube deswegen ist das ganz wichtig.
00:16:04: Zweites Statement für mich ist wichtig.
00:16:07: NBW steht für Diversität und das finde ich ganz toll in der Zeit, wo Diversität so angegriffen wird.
00:16:14: Hier stellt keiner in Frage, dass Vielfalt was Besonderes und was Wichtiges ist und dann macht es das natürlich leichter, denn ein Diverse Diverses Konzept oder ein Konzept oder ein Programm für Frauen einzustellen, ist nicht der Weg erfolgreich zu sein.
00:16:30: Wenn ich Chancengerechtigkeit haben möchte, muss ich schauen, was ist das größte Hindernis für Frauen, Karriere zu machen?
00:16:37: Persönlich und was das größte Hindernis intern?
00:16:41: Warum kriegen wir nicht so viel?
00:16:42: Also das größte Hindernis bei den Frauen ist, dass sie heute weiterhin den größten Anteil an Keharbeit haben, über siebzig Prozent der Frauen.
00:16:51: haben ausschließlich die Verantwortung für die Kehrarbeit.
00:16:56: Und das ist eine Herausforderung, die wir bis heute in Deutschland, insbesondere, du hattest ja eben den EU-Vergleich gemacht.
00:17:04: Bei sieben zwanzig Ländern sind wir tatsächlich auf dem zwanzigsten Platz.
00:17:09: Das ist ja geradezu grotesk.
00:17:11: Aber es ist so, weil wir auch die schlechtesten Voraussetzungen haben, hier die Frauen zu unterstützen bei der Kehrarbeit.
00:17:19: So, was bieten wir an?
00:17:20: Wir haben jetzt nicht Kinderkrippen.
00:17:22: Ich bin zwar schon mal gefragt worden, ob wir nicht Erzieherinnen auch einstellen können oder ausbilden.
00:17:26: Ich glaube, das ist nicht unser Job.
00:17:28: Aber unser Job ist und unsere Verantwortung, hier flexible Arbeitszeiten zu gewährleisten, flexible Möglichkeiten den Arbeitsort zu wählen.
00:17:41: Dann ist es auch ganz wichtig, verschiedene Führungsrollen zu übernehmen, Führen in Teilzeit möglich zu machen.
00:17:48: Das gibt es bis zum Topmanagement hin.
00:17:49: Der berühmteste Beispiel ist die Regina Wilde, die mit drei kleinen Kindern, ich sag mal, unsere Strategiechefin ist.
00:17:58: Und davon gibt es übrigens viele.
00:18:01: Wir haben geteilte Führungen, wir haben agile Führungspositionen, wir haben Expertenrollen bis zum Topmanagement hin.
00:18:08: Alles sehr flexibel, wo sich Frauen noch wiederfinden können, wenn das Thema Care-Arbeit bei ihnen ein großes Thema spielt.
00:18:17: So dass das eine.
00:18:19: Und dann gibt es natürlich noch andere Sachen.
00:18:21: Aber
00:18:23: was interessiert
00:18:24: dich?
00:18:24: Ich glaube, das ist tatsächlich natürlich der Punkt, der nicht ohne Grund am prominentesten ist.
00:18:32: Ich habe auch, glaube ich jetzt bei den Beispielen du genannt hast, durchaus in Erinnerung, dass das jetzt was ist, was jetzt auch nicht selbstverständlich ist bei jedem Arbeitgeber, sondern dass da in anderen Unternehmen viel stärker drum gerungen werden muss, dass man solche Arbeitsmodelle überhaupt bekommt.
00:18:48: Und ich glaube, das ist einer der Schritte, die das hier auch möglich machen bei der ENWW.
00:18:53: Ja, und die werden gerade alle abgeschafft.
00:18:55: Also wir erleben gerade einen riesen Backlash.
00:18:59: Das ist vielleicht, ich sag mal, in unserem Umfeld, was wir wirklich haben, weil wir da so stark darauf geachtet haben, dass diese Sachen möglich sind.
00:19:11: Aber wenn man jetzt in die anderen Großkonterne gibt, es wird deutlich ungemütlicher, weil man einfach auch weniger Personal braucht.
00:19:19: Und das erinnert mich so ein bisschen an Survival of the fittest.
00:19:23: Und dann ist natürlich das Thema Care-Arbeit schon ein Hindernis, wenn man keine anderen Möglichkeiten
00:19:31: hat.
00:19:32: Ja, das stimmt.
00:19:35: Das ist ja auch immer eine Frage.
00:19:36: so ein bisschen der Rotation, auch wie werden Stellen besetzt.
00:19:40: Du hast ja auch stark auf dieses Thema ... Wie viele Nachbesetzungen statt, wie viele Frequoting statt, also neue Hohlen, alte Stellen besetzen und da hast du ja ein besonderes Auge drauf.
00:19:51: Vielleicht erzähl doch mal da noch mal, wieso dein Blick da trockelt.
00:19:55: Ja, man muss, ich dachte gerade, also Kehrarbeit ist für die Frauen sicherlich der Punkt Nummer eins, warum sie Topmanagement oder oder Management-Führungsrollen nicht so gerne annehmen.
00:20:08: intern ist es so, dass wir, sag mal, im oberen Untop-Management nicht unbedingt eine interne Ausschreibungspflicht haben.
00:20:17: Aber der Vorstand hat sich im Rahmen der Entscheidung eine Quote auf Frauenquote auf dreißig Prozent zu setzen, was wir jetzt auch erstmalig in unserem Geschäftsbericht mit aufnehmen werden.
00:20:31: Natürlich hier auch geschaut, also mich gebeten, was für Rauswärtsung brauchen wir denn, um das Ziel zu erreichen?
00:20:39: und eine Sache ist sie.
00:20:42: brauchen oder wir brauchen Prozesse.
00:20:44: Also intern muss es so sein, die Frauen müssen sich auf jede Stelle bewerben können.
00:20:48: Wenn man aber nicht mitbekommt, dass eine Stelle in irgendeinem Bereich offen ist, kann ich mich auch nicht entscheiden, ob ich mich dafür bewerbe oder nicht.
00:20:55: Insofern ist das so eine der ganz wichtigen Voraussetzungen, die es übrigens in anderen Konzernen auch nicht unbedingt gibt.
00:21:04: Einigen schon, anderen nicht.
00:21:06: So, das heißt also, jede Stelle wird ausgeschrieben, jede Stelle wird auch in Teilzeit ausgeschrieben.
00:21:12: Also ich sage mal, das Maximum oder Maximum, was man als Teilzeit nehmen kann, ist seventy-fünf Prozent in der top und oberen Management-Stelle.
00:21:23: Ich habe ganz viele Mitarbeiterinnen, also Managerinnen, die achtzig Prozent, die wollen halt einen Tag frei haben oder das zumindestens für sich wissen, dass sie den haben.
00:21:34: Ich glaube, das ist das, was wichtig ist, dann ein objektives Auswahlverfahren, weil es das nächste kann mich ja bewerben.
00:21:42: Und dann habe ich trotzdem try.
00:21:43: drei Bodies irgendwie im Interview sitzen und hier zu gucken, dass das ein objektiver Prozess ist, jeder die gleichen Aufgaben bekommt, dass das auch, ich sag mal, von den Geschlechtern her entsprechend auch besetzt ist, dass hier Biases vorgesorgt wird, dann, dass wir mit den Personalvermittlern denen auch einen klaren Auftrag machen geben, dass wir Frauen gerne besetzen wollen, qualifizierte Frauen gerne besetzen wollen.
00:22:16: Das ist etwas, das müssen die auch genau wissen im Exekutivbereich.
00:22:22: Und dann wird das schon.
00:22:25: Ja, ich glaube, das sind ja die Bedingungen für eine Chancengerechtigkeit, wie du sie genannt hast, damit überhaupt der Zugang für den Wettbewerb auch fair ist.
00:22:35: Weil ich glaube, qualifizierte Expertinnen sind da genug unterwegs.
00:22:39: Man muss sie an den Tisch bekommen, wie du so schön sagst.
00:22:43: Wir sind jetzt so stark auf der Arbeitgeberperspektive geblieben, haben gesagt, okay, was kann sozusagen jetzt der Arbeitgeber tun?
00:22:51: Jeder will ja aber auch selber wahrscheinlich wissen, was kann ich denn tun, wo kann ich denn irgendwie meinen beruflichen Erfolg so bauen, dass das auch was wird.
00:22:59: Und ich habe immer wieder auch im Persönlichen das Thema Netzwerke und auch Mentoring gehört, selber erlebt, selber auch Netzwerk gegründet und Das als was sehr bereicherndes empfunden.
00:23:12: Wie guckst du da drauf?
00:23:12: Ist es so nice to have und kann man mal machen?
00:23:15: Oder hat das wirklich ein Mehrwert für so ein Karriereweg auch für Frauen sich an so was zu beteiligen?
00:23:24: Also Netzwerke sind grundsätzlich was Gutes und insbesondere für Frauen.
00:23:31: Die Männer haben ja alle Netzwerke.
00:23:33: Ja, das ist ganz interessant.
00:23:34: Das haben
00:23:34: wir ja vom Kanzler gehört.
00:23:35: Das
00:23:37: ist so.
00:23:38: Und ja, ich sag mal, wenn man auch diese ganzen Rotaria-Lions-Clubs, das ist ja schon seit ewigen Zeiten so, dass sich Männer vernetzen, ohne dass sie emotional sich zu nahe kommen.
00:23:53: Ja, das ist ja sowas Interessantes.
00:23:55: Die geben dir dann auch eine Empfehlung weiter.
00:23:59: Und nein, das ist nichts, ist das nichts.
00:24:01: So, da haben die kein Problem mit.
00:24:03: Als Frau, ich gucke mir dreimal eine Stellenbeschreibung an und den CV und überlege, kannst du diese Person jemanden empfehlen?
00:24:11: Also wir sind da schon ein bisschen anders, deswegen haben wir so lange gebraucht, funktionierende Netzwerke aufzubauen.
00:24:18: Also ich kannte Netzwerken gar nicht am Anfang.
00:24:22: Ich kannte nur die Jungs in der Raucher-Ecke, die aber bis zur Gehaltsabsprache waren.
00:24:29: das gute Netzwerk.
00:24:32: Da kann man nur nicht so rein.
00:24:35: Wir haben uns ein bisschen schwer damit getan.
00:24:37: Du hast es eben gesagt, ich glaube, wir sind so ein bisschen Einzelgänger.
00:24:41: Das hat auch was mit Vertrauen zu tun.
00:24:43: Helf ich dem?
00:24:44: Hilft der mir dann weiter?
00:24:46: Wie sieht das aus?
00:24:46: Ich glaube, das hat erst Fahrt aufgenommen, nachdem es ein paar gute Beispiele und Rollmodels gab.
00:24:54: Und ich bin per Zufall ins Netzwerk gekommen, weil ich die ganz wunderbare Alkohols kennenlernen durfte, die Professorin warf beim DEW und für den Gender Report zuständig ist.
00:25:09: Die habe ich in Berlin mal getroffen und die hat mich auf einmal zu allen möglichen Dingen eingeladen und mich wirklich konkret zu Frauen vorgestellt.
00:25:19: ganz prominenten Frauen, mit denen ich heute noch Kontakt habe.
00:25:23: Und das war unglaublich, was man da an Hilfestellung bekommen hat.
00:25:26: Das kannte ich überhaupt nicht.
00:25:28: Und deswegen bin ich eine Freundin der Netzwerke.
00:25:32: Aber ich kenne auch, ich sag mal, Mitarbeiterinnen und Managerinnen, die haben irgendwie zehn Netzwerke.
00:25:39: Also die kann man ja nicht bedienen.
00:25:41: Die Frage ist ja, wofür brauche ich ein Netzwerk?
00:25:45: Ist es jetzt, weil ... Ich in einem Netzwerk sein möchte, wo ich sage mal Frauen drin sind, die schon mehr Macht haben als ich, also in einer Position sind, die einen weiterbringen können.
00:25:55: So ist immer das auch immer sehr gut.
00:25:58: Oder ist es was Fachliches?
00:26:00: Ich glaube, das ist ja dein Frauennetzwerk.
00:26:03: Und ich glaube, das ist auch was Gutes, weil hier kommt man dann an Informationen dran oder Kontakte dran, die man sonst nicht hätte.
00:26:10: Aber ich muss nicht in jedem Netzwerk drin sein.
00:26:14: weil ich glaube, das hilft mir weiter.
00:26:17: Ich glaube, Netzwerke sind prima zum Austausch.
00:26:19: Auch können auch, wie gesagt, mal ein Karrierebooster sein.
00:26:24: Aber ich habe jetzt nicht erlebt, dass alle Frauen, die ich kenne, die im Netzwerk sind, Karriere gemacht haben.
00:26:29: Dafür muss man schon selbst sich sorgen.
00:26:34: Also nicht zu sehr drauf verlassen, aber es nutzen.
00:26:36: Auf jeden Fall.
00:26:37: Das
00:26:37: höre ich noch ein bisschen bei dir raus.
00:26:40: Gibt es denn konkrete Netzwerke, die du jetzt unseren Hörern ans Herz legen würdest?
00:26:45: Wenn sie in der Energiebranche unterwegs sind, schauen sie sich doch mal das Netzwerk an.
00:26:51: Ich habe gesehen, du bist ja auch bei den Spitzenfreunden von Garnottenberg unterwegs.
00:26:55: Also vielleicht gibt es da was, wo du sagst, das kannst du den Leuten empfehlen, das muss man sich mal näher angucken.
00:27:01: Jetzt speziell für die Energiebranche habe ich keins außer unser Netzwerk.
00:27:06: Das NBW.
00:27:08: Das kann ich gut empfehlen, ja, und hier Energie und Klima.
00:27:12: Ich glaube, hier kann man sich fachlich gut weiter, aber dann gibt es ja dieses PWC Frauennetzwerk.
00:27:20: Da hatten wir auch mal, haben wir mal gemeinsam was für gemacht, weißt du noch?
00:27:23: Das ist bestimmt
00:27:24: vier Jahre her, oder?
00:27:25: Ja, in Stuttgart.
00:27:26: Das ist
00:27:27: bestimmt vier oder fünf Jahre.
00:27:28: Ja, stimmt, das ist schon weichend her.
00:27:31: Das auch.
00:27:33: Aber man muss natürlich sehen, dass in solchen Netzwerken auch viele Dienstleister drin sind und die Frage ist, können die einem weiterhelfen oder wollen die?
00:27:42: dass man ihnen weiterhilft.
00:27:44: Insofern bin ich da eher ein bisschen zurückhaltend.
00:27:47: Ich finde, dass Spitzenfrauen in Baden-Württemberg ist für mich ein grandioses Beispiel für echtes Netzwerken und einem echten Interesse an Frauen weiterzubringen.
00:27:59: Hier sind die erfahrenen Frauen, die dann eben sagen wir auf Speed Mentoring machen und so weiter mit den jungen Kandidatinnen und Nachwuchskräften aus der Mintbranche.
00:28:09: Ich finde die großartig.
00:28:10: Also das ist eines meiner absoluten Lieblingsnetzwerke.
00:28:15: Und ansonsten habe ich natürlich ein eigenes.
00:28:18: Also ein personaler Netzwerk, was in der Regel bei den Personalvorständinnen, die wir jetzt aus den Konzernen haben, gut funktioniert.
00:28:27: Das
00:28:28: heißt auch auf Pier-Ebene sich zu vernetzen macht.
00:28:30: So ist es.
00:28:31: Das macht durchaus Sinn.
00:28:32: Sehr schön.
00:28:33: Du hast jetzt schon ein bisschen die Brücke gebaut.
00:28:35: Ich würde dir mich gerne nochmal das Thema Nachwuchsförderung und Ausbildung mit dir ansprechen.
00:28:39: Ich glaube, es geht ja nicht nur darum, die die schon so in der Branche unterwegs sind, da weiterzubringen oder da den Weg vielleicht zu öffnen, sondern auch überhaupt die Leute in die Branche zu bekommen.
00:28:51: Und du hast das Stichwort Mint gesagt, wer es noch nicht gehört hat, wo es ein bisschen gängig ist, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
00:28:58: Das ist das, was sich hinter Mint versteckt.
00:29:00: Und warum ist Mint jetzt gerade für Frauen in dem Kontext wichtig, dass wir da in dem Bereich die Die, gerade auch Jungen, Kinder, weiblichen Kinder, Mädchen, Dächter, stärker an diese Mintfächer ranführen.
00:29:17: Ja, das muss in der Schule stattfinden.
00:29:20: Am besten eigentlich im Kindergarten.
00:29:22: Da sind wir aber noch nicht.
00:29:23: Im Kindergarten sind wir noch nicht.
00:29:25: Aber in der Schule sind wir.
00:29:26: Wir haben jetzt ein Programm aufgesetzt, das heißt das Ersteilfene-Programm.
00:29:31: Da geht es um Digitalisierung.
00:29:33: Und wie kann Digitalisierung unser Leben verändern?
00:29:37: Aber welche Risiken gibt es da auch?
00:29:40: Und da haben wir mit einem Bildungsberater zusammengearbeitet und hatten hier Schirmherrschaft auffahnder Frauhoffmeister Kraut.
00:29:48: Ganz starke Unterstützung aus der Politik, aus der kommunalen Politik auch.
00:29:53: Genau, Mentrop hat hier für Karlsruhe die Schirmherrschaft übernommen.
00:29:59: Wir wollten das paritätlich besetzen.
00:30:01: Das sind bis zu dreihundert junge Ich sag mal, junge Menschen, weil die sind jetzt auch keine fünf oder zehn, sondern die sind schon so sechzehn, die sind im Erwachsenen oder Heranwachsenenalter.
00:30:17: Und dann hieß es am Anfang, das wird bestimmt unheimlich schwierig, aber dann haben wir Mädchenschulen genommen.
00:30:23: Hier insbesondere aus Karlsruhe und die Begeisterung war total groß.
00:30:28: Wir haben insgesamt von den drei hundert, wir haben zwar nicht die fünfzig geschafft, aber nahezu fünfzig Prozent.
00:30:35: Und die wollten in großen Teilen dann Praktika waren, man Schnuppertag haben, gucken, was wir für Ausbildungen anbieten.
00:30:44: Und ich glaube, genau das ist das, dass man sich als Firma hat, natürlich auch was mit Arbeitgebermarke zu tun.
00:30:49: Es hat aber auch etwas dazu.
00:30:51: damit zu tun, dass man die Berührungsängste abbaut.
00:30:57: Mädchen können das nicht.
00:30:59: Also ich habe viel in den neuen Bundesländern gearbeitet, nachdem die Mauer gefallen ist als Juristin für meine Anwaltskanzlei und habe dort auch eine Anwaltskanzlei aufgebaut.
00:31:12: Und dort gab es überwiegend Naturwissenschaftlerinnen.
00:31:19: Warum?
00:31:19: Weil die von Anfang an Chancengerechtigkeit hatten und tatsächlich arbeiten gegangen sind und gleichermaßen, wie die Männer eben auch Naturwissenschaften gelehrt bekamen oder das dann eben auch übernommen haben.
00:31:32: Das war ganz selbstverständlich und interessanterweise ist, dass der Trend bei denen jetzt auch zurückgeht und wir versuchen ja, da besser zu werden.
00:31:42: Im Moment, finde ich, sind wir gar nicht so schlecht aufgestellt, sind ungefähr dreißig Prozent.
00:31:47: Und bei den Wirtschaftsingenieurinnen und Informatikerinnen geht es gerade sogar deutlich besser.
00:31:55: Insofern, glaube ich, haben wir hier schon eine Klientel, die auch sehr gut ausgebildet ist.
00:32:01: Wir nehmen zum Beispiel hier unser Femtech-Engagement, was wir gemacht haben.
00:32:07: Da waren, ich glaube, fünf, zwanzig Mädchen in diesem Programm, die mit uns hauptsächlich Offshore-Projekte gemacht haben.
00:32:15: Und von denen sind sechs bei uns in einem Weiterentwirkungsprogramm.
00:32:20: Und wir sehen auch, dass bei den neuen Trainiprogrammen die Frauen in der Überzahl sind.
00:32:26: Überfünfzig Prozent, siebenfünfzig Prozent bei den Konzerntrainier und bei den letzten vierfünfzig Prozent.
00:32:32: Das sind doch mutigende Zahlen und heißt ja auch, früh anfangen lohnt sich, also gerade so, sag ich mal, je früher da auch Ängste oder auch vielleicht so angeht.
00:32:43: von der Gesellschaft oder sozial angelernte Stereotypen dann auch aufgebrochen werden, desto mehr entsteht dann auch die offene Entwicklung von Talent, weil ich glaube, das ist ja auch unser gesellschaftliches Interesse, dass jeder Mensch die Chance bekommt, sein Potenzial und sein Talent auch so zu entwickeln, dass das in die Gesellschaft gewinnbringend einbringen kann.
00:33:02: Und du hast es so schön gesagt, am Anfang ist ja nicht nur eine Frage der Chancengleichheit, sondern auch eine, Eigeninteresse ist unsere Gesellschaft und unser Unternehmen, dass wir diese Möglichkeit allen bieten.
00:33:14: Was so ein bisschen schon die Überleitung bietet, zum bisschen zu so einem, ich will nicht sagen Schlussphase, aber so eine Abrundung jetzt, die wir jetzt zum Einbegen in die Kurve.
00:33:24: Du hast das schon eigentlich angetesert, aber ich wollte es einfach nochmal, weil es mir auch wichtig ist, das ist ja kein... kein moralisches Thema, also keins im Sinne von, ja, das müssten wir jetzt irgendwie machen oder so.
00:33:37: Natürlich ist dieses Thema Chancengerechtigkeit wichtig, aber ich glaube, das Eigeninteresse dahinter, nämlich das betriebswirtschaftliche Interesse von Unternehmen, das spielt ja auch eine ganz wichtige Rolle.
00:33:47: Und warum sagst du, oder das erlebe ich auch in deiner Argumentation, dass du immer sagst, das hat einen betriebswirtschaftlichen Benefit.
00:33:56: Diverse Führungsmannschaften sind einfach besser.
00:33:58: Weil ich kannst du da nochmal Ein bisschen was zu sagen, weil ich glaube, das ist, das ist ja für viele, die so auf dem einen Ort taub sind, die sagen, benachteilig gibt es ja gar nicht oder so.
00:34:09: Da ist es so ein Eierobner, glaube ich, manchmal, wenn man da nochmal auf diese Ebene geht.
00:34:13: Ja, hier muss ich wieder was vorab sagen, und zwar Riccardo Lang, mit der saß ich auf einer Poliusdiskussion in diesem Jahr.
00:34:22: in Berlin und das auch um Chancengerechtigkeit und den betriebswirtschaftlichen Nutzen von vielfältigen Teams.
00:34:31: Und dann sagte sie, und darüber habe ich überhaupt noch nie nachgedacht und ich fand das so klar.
00:34:38: Warum müssen wir Frauen eigentlich immer eine Argumentation bringen, warum man mich oder uns einstellt?
00:34:45: Also wir müssen jetzt im Grunde am betriebswirtschaftlichen Gründe vorgeben, dass wir in diese Positionen dürfen oder dass wir Chancengerechtigkeit einfordern, obwohl das ja im Grundgesetz drin schien.
00:34:56: Das hat mich zum Denken gebracht und die hat Recht.
00:35:00: und dennoch ist es so, dass tatsächlich das Thema Kehrarbeit oder auch Mutterschutz und Erziehungszeiten natürlich uns Ich sag mal, in der Wirtschaft, die rein monetär getrieben oder hauptsächlich monetär getrieben ist, erfolgreich sein müssen, eine monetäre Mehrbelastung bedeutet.
00:35:20: Und insofern, wie kriege ich diese Fehlzeiten kompensiert?
00:35:24: Ist es dann trotzdem noch wirtschaftlich?
00:35:26: So wird ja gedacht.
00:35:27: Und ich kann nur sagen, ja, das ist so.
00:35:29: Erstens erlebe ich selber jeden Tag in Teams, wo ich die einzige Frau bin, dann ... noch nicht nur im Vorstandsteam, sondern im Top-Mensch, man hat es gesagt, haben wir siebzehn Prozent, da bleiben noch ganz viele andere männliche Kollegen, die ich alle sehr schätze, übrig, dass ich anders einen anderen Input geben kann.
00:35:50: Und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei dir ähnlich ist, dass man an Lösungen arbeiten kann, die anders sind, als wenn sie nur die Kollegen homobil machen können und was noch viel besser ist im Vertrieb.
00:36:05: zum Endkunden hin.
00:36:07: Da sieht man einfach, wenn im Hintergrund zur Produktentwicklung eine Vielfalt steht, dann denkt man an unterschiedliche Dinge.
00:36:17: Das Gleiche im Gesundheitswesen.
00:36:19: Ich habe mit einer Beraterin gesprochen, die hier im Haus für uns arbeitet.
00:36:26: Und die hat Diabetes und brauchte eine entsprechende Pumpe.
00:36:32: Und diese Pumpe wurden entwickelt, aber eigentlich nicht für Frauen, sondern nur für Männer.
00:36:36: Und die sind in der Nähe der Brust.
00:36:38: So bei den Männer fällt das nicht auf.
00:36:39: Aber so hat man hier noch so ein Dreifachding.
00:36:43: Und dann hat sie zu dieser Firma geschrieben und hat gesagt, sie wird sehr gerne ihr Feedback für den Entwicklungsprozess.
00:36:50: Und hat gesagt, ja, Frauen seien aber in der Minderzahl sozusagen und zu standardisieren und quasi um die Marge zu halten, würden sie das Produkt zu entwickeln.
00:37:00: So.
00:37:01: Und das ist ganz viel im Gesundheitswesen und auch ganz viel in anderen Produkten, die rein auf einen männlichen Bedarf ausgerichtet sind.
00:37:11: Aber wir sehen es eben auch in der Digitalisierung bei Bewerbungsprozessen und so weiter.
00:37:15: Die werden, wenn man da nicht aufpasst, sind die auch customized für eine bestimmte Gruppe.
00:37:20: Das vielleicht nicht Männer und Frauen, aber andere Gruppen, die wir hier ja auch noch haben und berücksichtigen sollten.
00:37:27: Insofern, ich glaube, dass vielfältige Teams wahnsinnig wichtig sind für die zukünftige Entwicklung unserer Produkte, unserer Ideen, der Innovation, auch des Mutes und schlichtweg, wir brauchen dann, ich sag mal, gerade wenn das Digitalisierung noch weiter voranschreitet und viele, ich sag mal, Jobs wegfallen oder sich verändern in eine höhere Komplexität hinein, wo man mir denkt, ich glaube, wir brauchen einfach die besten.
00:38:01: Und da sind die Frauen dabei.
00:38:03: Und warum sollte man auf... Also, ich kann es einfach nicht verstehen.
00:38:06: Mein neuer LinkedIn oder mein letzter LinkedIn-Beitrag geht ja da drüber.
00:38:09: Ich kann einfach unternehmen, nicht nachvollziehen, die keine Frauen mehr im Vorstand haben.
00:38:14: Audi hat ja jetzt zum Beispiel.
00:38:16: Oder Douglas.
00:38:19: Letzte Frau musste gehen.
00:38:20: Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wir können da rein Männerbord eine Kosmetik-Chain weitertreiben.
00:38:26: Ich gehe da nicht mal einkaufen.
00:38:28: Also, das ist tatsächlich... Der Punkt und ich kenn ganz viele Firmen, die da auch hinterstehen und abgesehen von den Studien, wenn man in Studien sagt, man ja, das ist hier nicht berücksichtigt worden, da nicht berücksichtigt worden.
00:38:41: Ich kenne tausende von Beispielen, wo ich sage, es ist ganz wichtig, dass wir vielfältige Meinungen haben, damit wir auch unsere Lösungen aus unterschiedlichen Perspektiven anschauen.
00:38:53: Finde ich nochmal ein ganz spannender Aspekt, dass man es eigentlich auch aus der Kundenperspektive sehen muss, wenn man das Produkt oder die Dienstleistung, die entsteht, ja dann auch so formuliert, dass sie wirklich auch in der Gesamtgesellschaft auch als potenzieller Kundenkreis zugänglich ist.
00:39:09: Also spannend.
00:39:11: Und ich glaube, hoffentlich hören viele dem Podcast, dass das dann auch ein bisschen mehr diskutiert wird.
00:39:18: Wir sind jetzt schon so ein bisschen auf der Schlusskurve und ich glaube, es gibt zwei Dinge, also die ich dich noch fragen möchte.
00:39:25: Also die erste Frage wäre, Was würdest du und hier steht, was würdest du Frauen raten, die in der Energiewirtschaft Karriere machen?
00:39:31: Ich schließe aber an, was würdest du denn den Männern in der Energiewirtschaft raten, was sie auch tun können, um sozusagen für diversere Teams auch ihren Beitrag zu leisten?
00:39:42: Also beide Perspektiven, gerne mal deinen Blick trau.
00:39:47: Ja, das sind unterschiedliche ... Ratschläge erstmal.
00:39:50: Also was können Männer tun, um mehr Frauen für die Energiebranche zu begeistern oder auch für ihre Teams zu begeistern?
00:39:57: Das zum einen die Offenheit hier für gemischte Teams und dass man auch keine Angst haben muss vor Frauen, selbst wenn die auch mal kritisch sind.
00:40:09: Also ich erlebe eben auch, dass Die Frauen dann, wenn sie sich alle einig sind, dann auf einmal aufstehen und sagen, ja Moment, aber haben wir darüber schon nachgedacht, haben wir darüber.
00:40:19: Das kann auch nerven, aber das kann ja eine große Chance sein.
00:40:23: Also diese Offenheit mitzunehmen und auch den männlichen Kollegen.
00:40:27: Ich erlebe bei den jungen Kollegen ... geradezu einen Wunsch divers zu arbeiten.
00:40:34: Es gibt auch Auswertungen hier aus den letzten Jahren, die zeigen, dass die nächsten Generationen gar nicht mehr in homogenen Teams arbeiten wollen.
00:40:44: Ja, also auch das ist wahnsinnig wichtig aus dem Arbeitgeberaspekt heraus.
00:40:49: Und wenn man nochmal von der Wirtschaftlichkeit, was ich noch gar nicht gesagt habe, war ESG.
00:40:53: Da bist du ja Expertin.
00:40:55: Wenn wir unter den Social Criterien gucken, dann beeinflusst Natürlich das ESG-Rating, tatsächlich auch, welche Frauenquoten wir haben.
00:41:05: Also es gibt mehrere Gründe und ich glaube, das müsste man jetzt rein faktisch vermitteln, dass man das wagen sollte.
00:41:15: Weiterhin, wir, und ich glaube, das ist wirklich dieser unconscious bias, den erlebe ich jeden Tag.
00:41:25: Halte ja auch oft Kinots zu dem Thema, was kann ich eigentlich als Frau machen?
00:41:30: Also auf jeden Fall authentisch bleiben, weil die einen sind zu laut, das war ich ja, reden zu viel sind zu laut, und die sind jenes, die anderen sind zu leise, die anderen sind zu mütterlich, die anderen sind zu... Interessanterweise wird das nie über Männer gesagt.
00:41:45: Aber das wird von Männern natürlich deswegen gesagt, weil sie sich sehen, dass eben dieser Ankanntschuss bei ist und dann sagen, wenn ich die... Ich kann nämlich mal slow down, muss nicht so aufgeregt sein und so weiter.
00:42:00: Aber sie judging tatsächlich, sie beurteilen, dass das Verhalten die Persönlichkeit.
00:42:06: Und darum geht es nicht.
00:42:08: Es geht hier rein und deswegen bin ich dankbar, dass ... NBW ganz früh sich für ein NBW-Kweiser entschieden hat.
00:42:17: Wir haben die fachlichen Kompetenzen, an denen man gemessen werden sollte.
00:42:20: Und wir haben die überfachlichen Kompetenzen.
00:42:23: Und alles, was darüber hinausgeht, spielt keine Rolle.
00:42:27: Es sei denn, einer ist völlig verrückt.
00:42:29: Ja, das kann ich dann verstehen.
00:42:30: Aber alle anderen Kriterien darf man in dem Zusammenhang nicht nehmen.
00:42:34: Und ich glaube, damit müssten sich die männlichen Führungskräfte noch stärker auseinandersetzen.
00:42:39: Die, die das tun, die haben übrigens einen sehr hohen Frauenanteil in ihren Teams.
00:42:44: Die anderen haben sich damit noch nicht beschäftigt und ich glaube, man muss sich beschäftigen.
00:42:49: So, jetzt komme ich zu den Frauen.
00:42:51: Die Frauen müssen mutiger sein, das ist aber leichter gesagt als getan.
00:42:59: Ich glaube, was hilft, ist tatsächlich sich selber darüber im Klaren zu sein, was für Fähigkeiten man hat, was habe ich eben für Fähigkeiten?
00:43:06: und sich dann hier in eine Position zu bringen, die einem erst mal gut tut, wo man erfolgreich sein kann.
00:43:14: Aber das geht auf jeden Fall, also mehr Zutrauen und hier hilft nicht nur Netzwerken, sondern Mentoring, gegebenenfalls auch ein Coaching, um sich dessen bewusst zu werden.
00:43:25: Und Peercoaching... Wir haben eben drüber gesprochen.
00:43:27: Peercoaching ist so wichtig, weil die Piers sehen einen ja jeden Tag und dann kann man sagen, pass mal auf, das hast du gut gemacht, das hast du nicht so gut gemacht.
00:43:37: Hier kannst du besser machen und so weiter, um diese Selbstsicherheit zu bekommen.
00:43:41: Gut sind die fachlich sowieso.
00:43:43: Ich glaube, da braucht man gar nicht drüber reden.
00:43:44: Es ist mehr dieses Selbstbewusstsein, was man braucht.
00:43:47: Es gibt aber jetzt auch eine andere Entwicklung.
00:43:51: Ich sehe die eine oder andere junge Frau.
00:43:53: die einfach vor lauter Umgeduld-Karriere zu machen und sind überzeugt, mit vierzig schon Vorstand sein zu müssen.
00:43:58: Ich glaube, dieses Getrieben sein hilft nicht, sondern der Erfolg hilft.
00:44:05: Und da muss man nicht zehn Jahre warten, aber man braucht natürlich, wenn man eine Transformation macht, manchmal auch drei oder vier Jahre.
00:44:14: Und dann kann man sich natürlich vorbereiten und gucken auf den nächsten Schritt.
00:44:17: und was brauche ich für den nächsten Schritt.
00:44:19: Aber man muss natürlich, das geht am Anfang relativ schnell, wenn man ein großes Talent ist.
00:44:24: Aber irgendwann ist dann, so wir reden immer von der gläsernen Decke.
00:44:29: Und ich glaube, die zu überwinden, dafür braucht man Erfolg, Beharlichkeit.
00:44:35: Und ja, Selbstvertrauen, Mut, Beharlichkeit, dann glaube ich kann jede Frau das schaffen, was sie für sich ... Möchte.
00:44:45: Das finde ich, für Beharrlichkeit finde ich einen schönen Begriff, weil er einerseits eine gewisse Gelassenheit und eine Zuversicht auch ausstrahlen, dass man da einfach auch dran bleibt.
00:44:54: Ich glaube, wir sind jetzt schon fast am Ende.
00:44:57: Was wir immer machen mit unseren Gästen und Experten ist, dass wir sie nochmal, weil meistens ist es so, dass nach dem Gespräch nicht nur die Hörerinnen und Hörer, auch ich merke das immer, Lust haben, noch mal mehr zu lesen, weil man ist dann eigentlich erst so, man ist drin im Thema, man hat spannende Impulse bekommen und möchte ein bisschen mehr lesen.
00:45:14: Deshalb nutzen wir immer die Gelegenheit und fragen, gibt es etwas, was zu unseren Hörern und Hörern empfiehlt, wo man noch mal reinlesen kann oder rein hören kann, zu dem Thema sich ein bisschen noch mal weiterbilden kann?
00:45:25: Zum Thema Frauen und Führung.
00:45:29: Oder gibt es so wahnsinnig viel?
00:45:33: Also ich würde, glaube ich, zur Orientierung, ich weiß, viele finden das irgendwie doof, überlinkt in, aber da gibt es und zwar zur Orientierung, weil tatsächlich gibt es wahnsinnig viel, in welche Richtung will ich gehen?
00:45:46: und dann bist du natürlich auch vom Alter her und von der Ausprägung her, deswegen tue ich mich ein bisschen schwer zu sagen, ach ließ das, ließ das, ließ das, aber ich würde überlinkt in gucken, was gibt es an HR, weil es ist zu diesem Thema, da gibt es ein paar sehr gute.
00:46:01: und dann würde ich gucken, Da gibt's meistens dann auch Empfehlungen.
00:46:05: Wie kann man sich da weiter bilden?
00:46:07: Oder was kann man für sich selber tun?
00:46:11: Ja, es gibt so viel.
00:46:11: Der eine mag's auch leichter.
00:46:13: Ja, ich sag mal, so ein Buch, wo man was ankreuzen kann, um so Selbsttests zu machen.
00:46:19: Ich hab letztens meinen Kindern Wollte einschenken.
00:46:21: Dann haben die gesagt, hast du einen Knall?
00:46:23: Was
00:46:24: soll ich mit zum Selbstfindungsbuch?
00:46:27: Also, ich glaub, das muss jeder selber rausfinden.
00:46:29: Tatsächlich sich da mal anzuschauen und was ich auch festgestellt habe ist, Rollmodels sind für Frauen das Wichtigste in der Orientierung.
00:46:40: Und da sollen wir mal gucken, wen hat man.
00:46:42: Es gibt mittlerweile tolle Frauen.
00:46:44: Ja, ja.
00:46:45: Also tatsächlich, ich glaube, das ist nochmal ein super schöner Anhaltspunkt, mal ein bisschen zu gucken, wer ist da?
00:46:50: Out there, ne?
00:46:52: sich von dort aus dann weiterzurentieren, vielleicht auch den persönlichen Kontakt zu jemandem zu suchen, wo man sagt, da ist irgendwie was, wo ich was sehe.
00:47:00: Da hab ich am meisten von.
00:47:01: Das ist, glaube ich, eine schöne Ansatzpunkt, den wir jetzt noch mal mitgibst.
00:47:07: Ich fand es super spannend.
00:47:08: Wir reden ja öfters auch über die Themen.
00:47:11: Ich fand es sehr schön, dass wir einfach mit dir noch mal so aufzuarbeiten jetzt für unsere Hörerinnen und Hörer.
00:47:16: Hat mir sehr viel Spaß gemacht, danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
00:47:19: Aber jetzt Alltag ist, ja, war vorhin drüber geredet, eng getaktet.
00:47:23: Und ich hoffe, dass alle, wenn das dann ausgestrahlt wird, hoffen, sich auch genauso viel mitnehmen
00:47:27: können.
00:47:28: Ja, das hoffe ich auch.
00:47:29: Vielen Dank.
00:47:29: Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:47:33: Das war der Podcast Energie
00:47:34: Zukunft im
00:47:35: Dialog der Stiftung Energie und Klimaschutz.
00:47:38: Wir danken Ihnen fürs
00:47:39: Zuhören.
00:47:40: Mehr
00:47:40: Informationen über unsere Formate
00:47:42: finden Sie in den Show Notes und auf unserer Wettseite.