Der Podcast zur Energie. Zukunft.

Der Podcast zur Energie. Zukunft.

Transkript

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00:00:00: Energie Zukunft

00:00:02: im Dialog.

00:00:04: Hallo und herzlich

00:00:05: willkommen zum Podcast

00:00:06: der Stiftung Energie- und

00:00:07: Klimaschutz,

00:00:09: einer gemeinnützigen Stiftungen der NBW!

00:00:12: Ziel der Stiftungsarbeit

00:00:13: ist es durch Veranstaltungen und Onlinebeiträge eine informierte Diskussion mit spannenden Referentinnen und Referenten über unsere Energie Zukunft und Klima Schutz zu ermöglichen.

00:00:24: Unser Podcast bietet Ihnen liebe Hörerinnen in Ergänzung hierzu einen Deep Dive, indem die Themen tiefer beleuchtet werden.

00:00:34: Mehr Informationen über unsere Formate finden Sie in den Show Notes oder auf unserer Webseite.

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Energie Zukunft!

00:00:48: Mein Name ist Ulianischa und ich bin neu bei der Stiftung Energie- und Klimaschutz.

00:00:53: Meine Aufgabe ist es heute Katharina Klein und Holger Schäfer zu vertreten wenn wir uns einem Bereich zuwenden, der für die Erreichungen der deutschen Klimaziele entscheidend ist im Gebäudesektor.

00:01:04: Rund thirty-fünf bis forty Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf Gebäude, doch energetische Sanierungen kommen nur schleppend voran, Baukosten steigen und der Druck durch CO² Preise nimmt zu.

00:01:15: Wie kommen wir aus dieser Situation heraus?

00:01:18: Welche Stadigien funktionieren wirklich und was bedeutet das all das für Eigentümerinnen und Eigentümar, Mieterinnen und Mietern und die Wohnungswirtschaft?

00:01:26: Dazu spreche ich heute mit einem der führenden Experten Dr.

00:01:31: Christoph Holzmann.

00:01:33: Hallo!

00:01:33: Christoph, du bist Mitglied der Geschäftsführung des Startups und ENSA dass sich auf energetische Sanierung und Decarbonisierung von Wohngebäuden spezialisiert hat.

00:01:42: Du bist Betriebswirt und warst in Toppositionen der Immobilien- und Kapitalmarktbranche tätig.

00:01:48: Wie kam es dazu?

00:01:49: Und was fasziniert dich an diesem Berufsfeld?

00:01:53: Ja also erst mal schön das ich dabei sein kann freut mich sehr.

00:01:56: Wie kam es dazu?

00:01:57: Das ist ganz interessant.

00:01:58: Bei uns gibt's relativ viele Leute, die familiär vorgeprägt sind.

00:02:02: Bei mir war meine Mutter Mitglied der ersten Stunde von Greenpeace Anfang der Achtziger und da haben wir schon relativ viel immer versucht irgendwie Dinge zumindest uns bewusst zu machen teilweise auch zu verändern und das hat irgendwie geprägt.

00:02:14: Ich bin dann BBLer geworden.

00:02:15: Das war für meiner Mutter erst mal ein erster Rückschlag.

00:02:18: Bin in einer großen Bank gegangen, das war für sie der zweite Rückschlag.

00:02:22: Ich habe in dem Sinne dieses Thema, dass ich irgendwo was bewegen will in der Welt.

00:02:26: Das hab' ich eigentlich immer mit mir herumgetragen und habe es jetzt eben am Ende nochmal gesagt – ich mach's jetzt mal!

00:02:33: Und das kam eben tatsächlich nachdem ich beim großen Konzern war.

00:02:36: Ich hab dann danach noch mal Technologie studiert ein Jahr, jetzt auch in den USA und bin dann hier bei UND ENSA eingestiegen im ersten Zehnten v.a.

00:02:44: und seit dem Bewegender wieder ins zunehmend großes Rad und das muss ich sagen macht ziemlich viel Spaß also... Und wie so oft im Leben muss man auch sagen, dass manchmal auch die Zufälle dies möglich machen.

00:02:55: Hier hat uns zusammengebracht der Schwager des Gründers und das ist eben ein alter Freund von dir aus der Bankzeit also von daraus hat auch da die Bankzeit sogar ihr gutes gehabt am Ende.

00:03:05: Auch wenn ich sie tatsächlich auch genossen habe fachlich

00:03:08: Das kann ich mir gut nachvollziehen.

00:03:10: letzten Endes Am ende dreht es sich alles doch ums Geld und wie man das vernünftig einsetzt und insofern ist es eine sehr spannende Karriere, die du da hingelegt hast.

00:03:19: Ich kenne das tatsächlich auch von einigen Bankern, die sich dann in diesem Bereich jetzt der Energieversorgung und drumherum dem Klimaschutz tummeln.

00:03:27: Und ich persönlich muss auch sagen diese Kompetenz können wir sehr gut brauchen.

00:03:31: Am Ende muss es sich nämlich immer auch ein Stück weit rechnen, sonst kommt man damit nicht durch die Tür.

00:03:36: Deswegen sind wir gleich bei dem richtigen Thema, das gesagt UND ENSA.

00:03:40: Ich musste ein paar mal üben und am Anfang habe ich nur ENSA gesagt weil ich dieses UND irgendwie dachte, dass wäre ein Tippfehler.

00:03:44: aber wie kommen sie zu diesen Namen?

00:03:47: Das hat mit unserer Schwester zu tun.

00:03:49: Wir sind ein Spindoff aus dem großen Architekturbüro und das hat sich irgendwann mal einen neuen Namen gegeben, nämlich Undmika.

00:03:57: Die Idee war dass man wenn man sich am Telefon meldet, dass man zum Beispiel sagt Christoph Holzmann und Mika, das klingt schonmal wie eine Partnerschaft, wie eine Gemeinschaft aber auch so der Kunde und der Künde und Mica und das ist einfach ein Teil unserer Kernwerte, dass wir eben sagen wir arbeiten gemeinschaftlich, wir arbeiten auf Augenhöhe, wir Und das haben wir eben einfach übernommen in UND ENSA hinein.

00:04:19: ENSA steht für energetische Sanierung und das ist so ein bisschen, dieses Unzeichen ist für uns ein bisschen ja so ein Teil unserer Identität hat irgendwie bei den sozialen Medien nicht immer dann den leichtesten Weg mit dem Unzichen und wie fängt denn hier nicht viel an?

00:04:34: Aber grundsätzlich ist es eben der WSENT.

00:04:36: Ja

00:04:37: genau.

00:04:37: Hashtag UND!

00:04:38: ENSA Super nee.

00:04:41: aber vielen Dank für die Aufklärung.

00:04:42: dann weiß ich da jetzt schon Bescheid.

00:04:44: sag doch mal So diese typische Frage, was ist denn Ihr Business Case?

00:04:47: Was macht euch einzigartig.

00:04:49: Das sind glaube ich ein paar Punkte aber ich versuche es mal zusammen zu fassen.

00:04:52: also wir sind erstmal haben mich hier eine Aufgabe die sehr komplex, hat viele Schnittstellen und viele Teilnehmer und das ist eben für den Eigentümer meistens ein Problem.

00:05:01: der muss mit zwanzig oder mehr Parteien im Laufe der energetischen Sanierung sieg auseinandersetzen und das is eben zeitaufwendig dass auch fachlich anfordernd und das hat Indifizienzen.

00:05:11: Und jetzt sind wir eben der One Stop Shop.

00:05:14: Wir haben fast alle Teile integriert bei uns im Unternehmen.

00:05:17: Der eben von Anfang, also Analyse was muss man tun bis Umsetzung, Steuerung der Baufirma am Ende, der eben alles selbst machen kann und der Augeneigentümer kann praktisch uns den Auftrag geben und wir metern das innerhalb von zwölf vierzehn Monaten halt durch.

00:05:32: Danach hat man eben mehr Familienhaus einfach fertig und ist damit eben gerüstet für die Zukunft.

00:05:37: Das machen wir in einer Art, die effizient ist wo wir viele Schnittsmengen Verluste ausgebügelt haben.

00:05:42: Die hat sehr belastbar ist, weil wir kommen eben aus diesem Architekturbüro ursprünglich und haben diesen Ingenieurs-Hintergrund.

00:05:49: Und das unterscheidet uns auch nochmal ganz stark von vielen Markteilnehmern da draußen die eben aus der Technologie kommen.

00:05:54: und wir glauben, Technologie ist gut und Digitalisierung ist immer praktisch.

00:05:58: Aber wichtig ist eben dass man dieses Vertrauen genießt, dass man genau weiß was am Ende rauskommt und zu welchen Kosten.

00:06:04: und das können wir halt sehr belasten beeinschätzen.

00:06:07: Kann man sagen, dass ihr sowas wieder der Systemintegrator im Kleinen seid?

00:06:11: Ja, ich würde sagen das sind wir schon... Man muss glaube ich unterscheiden.

00:06:14: Es gibt noch andere valide Ansätze zum Beispiel Serielles Bauen wo man Teile vorfertigt.

00:06:19: Wo ich auch sage Ich bin ein großer Fan von unserem Wettbewerb weil wir sagen Wir haben alle da eine gemeinschaftliche Aufgabe und wir haben eben einen anderen Weg jetzt gewählt.

00:06:27: Wir sind breiter aufgestellt um die Serielles Bau und klappt nur bei spezifischen Bauen oder Bauten Und wir machen eben mehr Familienbereich alles und das machen wir eben auf ne sehr integrierte Art und Weise Also von daraus Integrator schon, ich würde es nur nicht eben sagen das ist das Beste.

00:06:40: Ich finde irgendwie dass es halt ein wichtiges und funktionierendes System.

00:06:44: Andere Systeme funktionieren aber auch mehr?

00:06:45: Ja, ich glaube wir kommen ja auch nachher noch mal dazu was so die besonderen Anforderungen sind an diesen Gebäudebereich.

00:06:50: Aber was man sagen kann allein wenn man in zum Beispiel KS hohe durch die Innenstadt geht kein Haus ernöt dem anderen

00:06:58: Das stimmt!

00:06:59: In

00:06:59: Befern ist es gut wenn es da mehrere Anbieter gibt Und Wettbewerbs sowieso immer gut.

00:07:03: Man kann davon auch nur lernen von den Wett bewerbern fangen vielleicht noch mal von vorne an und landen beim Klimaschutz.

00:07:12: Und wir haben ja viel über der politischen Diskussion, hören wir da über Klimaziele die verfehlt werden.

00:07:19: Der Gebäudesektor ist dann immer der erste, der genannt wird neben dem Verkehr.

00:07:23: Er hat natürlich auch ein großes Einsparpotenzial.

00:07:25: aber was sind tatsächlich die großen Herausforderungen?

00:07:28: Warum ist es so schwierig in Deutschland diesen Gebäudesektor anders als den Industrie oder vielleicht auch den Energiesektor Klimazielerreichung zu bringen.

00:07:37: Das ist jetzt tatsächlich eine sehr große Frage, also erstmal grundsätzlich wenn wir uns der Sache nähern Immobilien, du hast es gerade selbst gesagt sind sehr heterogen, sehr unterschiedlich.

00:07:46: Es gibt da verschiedene Altersklassen, es gibt damit dann verschiedene Eigentümerstrukturen, verschiedene auch Investorenziele je nachdem was von Eigentüm man hat.

00:07:53: und mir das ist so glaube ich... Dann hat man unterschiedliche Mieterstrukturen oder auch teilweise unterschiedliche Gesetzgebungen die maßgeblich sind.

00:08:00: Das ist glaube ich erstmal so ein Grundfaktor, der gilt immer für die Immobilienbranche.

00:08:04: Die Immobilianbranche tut sich ja ganz oft mit breiten Veränderungen schwer auch Digitalisierung und dann ist es eine sehr fragmentierte Landschaft.

00:08:10: das wenn man zum Beispiel jetzt eine gewisse Industrie hat und sagt dies sind Probleme und da müssen wir ran, dann kann man vielleicht sagen mit zwanzig dreißig Parteien kann man da irgendwie diese Industrie bewegen.

00:08:19: aber bei im immobilienbereich müsste man mit zehn tausenden von Parteien im Prinzip sich bewegen um wirklich konzentriert halt voran zu gehen.

00:08:25: Deswegen wieder ist eine.

00:08:26: das zweite ist in Deutschland haben wir Vielleicht auch immer einen sehr großen Anspruch an das Vorangehen, also im Sinne von wir sind die am meisten bewegen.

00:08:35: Die haben ambitioniertesten Vorangehren in Europa vielleicht auch und Das ist dann ein bisschen eine soziale Frage aber auch eine gesellschaftliche Frage Wenn ich vielleicht noch eine nächste Tür aufmachen kann.

00:08:45: das ganze ist ja im Prinzip Veränderungsmanagement Und Veränderung Management hat immer sehr mit einer Einzelfall Entscheidungen zu tun.

00:08:51: jeder Eigentümer muss für sich entscheiden ob das für ihn Vorteile bringt oder nicht.

00:08:55: Und wenn das nicht gut kommuniziert wird, was die Vorteile sind oder auch die Erfordernisse.

00:08:59: Dann sieht man eben nur den Kostendruck, den man jetzt am Anfang hat und da haben wir glaube ich keinen guten Job gemacht in den letzten zehn, fünfzehn Jahren, dass genau zu erklären, was wir hier tun, warum das wichtig ist, dass es für jeden Einzelnen halt gut ist.

00:09:12: Das wurde denen auch in der letzten Koalition oft durch die Presse ein bisschen genutzt als Plattform sich selbst zu profilieren, dass man gesagt hat, hier wird bevormundet und ganz furchtbar.

00:09:23: Und dann hat man plötzlich für den Einzelnern nicht nur das Gefühl gegeben, dass er viel Geld ausgeben muss.

00:09:28: Sondern dass man ihm auch jetzt das Geld aus der Tasche reißt und dass er dafür einen unsicheren Nutzen hat.

00:09:34: Das ist eine blöde Gemengelage erstmal im mobilen Branche kompliziert.

00:09:37: zweitens, dass wir halt hier irgendwo versuchen müssen den einzelnen mitzunehmen.

00:09:42: Und das hat eben nicht so gut funktioniert.

00:09:44: Ja also ich kenne es aus der eigenen Erfahrung raus.

00:09:47: Ich war in dem Jahr zehnt in Brüssel habe ich angefangen zu arbeiten Und da war auch die Energieeffizienzrichtlinie, die erste Richtlinie die ich damit verfolgt habe.

00:09:54: Seitdem war schon immer das Thema wie saniere Ich Gebäude?

00:09:58: und ein großer Faktor ist natürlich dass es Individuen sind die die Investitionsentscheidungen treffen müssen.

00:10:04: Genau und da merke ich schon hat sich in den letzten fünfzehn Jahren Natürlich auch das Bewusstsein für Klimathemen deutlich verändert.

00:10:12: Die Menschen wollen mehr machen.

00:10:16: Würdest du auch so sehen?

00:10:17: Ja,

00:10:17: durchaus hat sich es verbessert graduell.

00:10:19: Wir sind noch nicht so dass wir sagen... ...wir haken uns alle unter und laufen in die selbe Richtung.

00:10:23: aber das man sagt ja klar ist ein gutes Thema, das ist ein wichtiges Thema.

00:10:27: Das ist keine Frage.

00:10:29: Genau dieses Mindset und dann natürlich auch der Zeitpunkt wann muss ich sanieren?

00:10:34: wie ist das denn bei Gebäuden als Bestandsgebäude.

00:10:37: Kann man sagen dass der standardisiert ist so nach so viele Jahren oder ist es eigentlich eine Entscheidung wenn man auszieht dann saniert man.

00:10:46: Ja, das würde ich sagen ist glaube ich ein Gewerbeimmobil im Bereich Ehrenthema.

00:10:49: Dass man die Gebäude nicht gut anfassen kann während die Mieter drin sind da bietet sich es aber so schon an dass man versucht dann mit Mieterechsel immer was zu machen.

00:10:57: Im Wohnbereich hängt's ein bisschen davon ab mit welcher Substanz arbeitet man?

00:11:02: Es gibt ja Gesellschaften auch irgendwie öffentliche Gesellschaften.

00:11:04: die haben teilweise Bestände Die sind fast alle unter also älter als neunzehntsechzig oder teilweise sogar als neunsundfünfzig.

00:11:12: Das sind natürlich dann Bestände, die sind auch tatsächlich... Da muss man immer ein bisschen abwägen.

00:11:17: Auf der ersten Ebene sagt man okay und die müssen jetzt angefasst werden weil sie alt sind Dann sagt man oh da sind aber Leute drin, die haben vielleicht nicht so hohe Mieten.

00:11:26: Und wenn man da noch irgendwo versucht auf den Mieter was umzulegen, dann muss man genau aufpassen Was ist auch sozial fair?

00:11:31: Also das ist immer ein ganz wichtiger Punkt bei der Nachhaltigkeit.

00:11:34: Und da muss man gucken, ist es sozial fair Die Heizen zu lassen und in Großzahl der Heizlast geht einfach durch die Wand nach draußen.

00:11:42: Das muss man auch immer ein bisschen abwägen, was es eigentlich wirklich an welcher Stelle ist.

00:11:45: halt Fairness und wir auch gegeben.

00:11:46: Und dann wird man oft in der Presse immer nur einseitig darstellen, ah guck mal jetzt wollen sie die Mieter erhöhen aber das da vielleicht die Nebenkosten sinken dafür?

00:11:53: Das ist ja...das ist ja eine ganz andere Punkt.

00:11:55: oder dass man sagt man spart sich die CO-Zweisteuer des Zukunfts, das ist ja auch ein eigener Punkt.

00:12:00: Da macht's auch das Komplex.

00:12:01: also wir sind eben auch da betriebswirtschaftlich sehr drauf ausgerichtet das alles eben gegeneinander abzuwäge auch immer an den Zielen des Investors abzubegen Weil manche haben eben das Ziel zu sagen, die Miete fassen wir nie wieder an.

00:12:13: Das ist nicht unser Auftrag.

00:12:14: Wir sind eine staatliche Gesellschaft und unsere Auftrag ist hier halt praktisch das Beste mögliche zu machen unter der Nebenbedingung.

00:12:20: Und dann gucken wir eben was halt möglich ist und was eben auch für den einzelnen Investor sich rechnet.

00:12:25: Also kann ich an dieser Stelle sagen es ist genauso individuell wie Leute auf diese Herausforderungen der Sanierung reagieren genau so wie das Gebäudeindividuelles.

00:12:35: Kann man sozusagen?

00:12:36: Ja, ich würde sagen man kann schon sagen es gibt gewisse Typen von Situationen.

00:12:41: Und wenn man jetzt in einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft ist, dann hat man eine gewisse Ausgangslage, gewisse Gesetze die eben auch und politische Strömungen, die sehr nah dran sind.

00:12:50: Weil man jetzt ein Vorunternehmen ist, hat man ne ganz andere gesetzliche Grundlage, die eben durch EU-Taxonomie bestimmt wird zum Beispiel.

00:12:57: Wenn man jetzt einen Privatanleger ist oder einen Family Office, die sagen wir haben hier einfach als Generationenvermögen einfach ein gewisser Immobilienbestände auf der Zeit aufgebaut Die haben wieder eine andere Situation, bei die dann eben auch sehr langfristig denken und sagen okay was ist unsere Verantwortung häufig.

00:13:12: Die haben ein weniger Gesetze, die direkt rein regieren aber so ein bisschen einen Eigenanspruch auf.

00:13:17: Und dann gibt es natürlich die vielen privaten Eigentümer und die haben natürlich da wird's dann sehr unterschiedlich weil man sagt ok wer befindet sich jetzt gerade in welcher Branche?

00:13:24: In welche Branche ist die Wirtschaft grad wie?

00:13:26: Was kann man sich leisten?

00:13:27: das sind ja alles Themen.

00:13:28: also von daraus.

00:13:29: wenn man sagt die Profi Anleger kann man glaube ich klar klassifizieren Und bei den Privatanlegern ist es sehr bunt.

00:13:34: Das hängt auch wieder von den Regionen ab, wenn man jetzt in Wolfsburg ist dann hat man da vielleicht auch Sorgen vor der Zukunft irgendwie einen anderen Jettem nicht so stark.

00:13:41: also das glaube ich alles immer eine Frage des Einzelnen ja.

00:13:45: Spannend die Politik hat ja sehr stark über dieses Thema Sanierung diskutiert immer wieder sehr stark darüber.

00:13:51: Wenn du jetzt die Landesregierung Baden-Württemberg als Kunden gewinnen würdest was würdest du ihnen dann raten?

00:13:58: Na ja, das ist ein bisschen die Frage.

00:14:00: Was ist das Ziel?

00:14:01: Woran wollen Sie es messen?

00:14:02: Wollen sie sagen wir wollen hier einen durchschnittlichen Standardheben, dass man sagt man will im Durchschnitt vielleicht ein C oder B haben in der Energieeffizienz oder will man fertig sein zu einem gewissen Jahr und sagen dann muss auch mir alles auf A oder A sein?

00:14:16: oder sagt man hat ein gewisses Volumen an Geld was mich jetzt investieren will, da ist natürlich die Frage was kann man damit am meisten bewirken?

00:14:22: dann ist der zeitliche Faktor vielleicht gar nicht so wichtig, sondern im Wand kriegt man um ihr oder welche was die Maximalwirkung, die man damit erzielt.

00:14:29: Das ist immer ein bisschen die Frage aus.

00:14:30: Ich bin jetzt da... ich kenn das Programm nicht so gut muss ich sagen, ich kenne jetzt die Berliner Situation ein bisschen besser, weil wir eben auch sitzen.

00:14:36: Da ist oft immer die Frage auch, was ist Presse?

00:14:39: Was es auch ein bisschen um die Stimmung und was ist wirklich dann auch Realität?

00:14:43: Und denn dass jetzt eine sehr entschlossene Regierung gibt, die sagt na ja, wir haben da auch um hier einige Saniteln, was wir investieren wollen uns das superen Dann würde ich sagen, wir müssten gucken dass wir eben anfangen möglichst schnell Perfekte zu erzielen bevor halt am WCO-Zweisteuer entsteht.

00:14:58: Bevor halt Baukosten um mich vielleicht auch nochmal hochgehen durch einen Iran Krieg oder ähnliche Dinge wovor vielleicht Förderungen auslaufen.

00:15:04: das ist ja oft auch eine Frage von ganz regionalen Förderung.

00:15:07: Das hängt natürlich dann auch wieder an dem was die Regierung gerade regional plant.

00:15:12: und da würde Ich sagen Wir müssen dringend Tempo machen.

00:15:14: das sage aber schon seit Jahren habe ich auch in meinem letzten Job im Konzern gesagt Da war ich teilweise auch für Nachhaltigkeit zuständig Wir haben hier einfach einen engen Zeitfahrt, sind viel zu spät dran und wir machen viel zu wenig.

00:15:25: Und das ist individuell aus jeder einzelnen Sicht total richtig.

00:15:27: Jeder trifft für sich immer die beste Entscheidung aber was in Summe rauskommt für alle ist halt nicht gut einfach.

00:15:32: Das ist nicht gut für uns, es ist nicht good für die nachfolgenden Generationen und das ist auch nicht gut als Vorbildfunktion.

00:15:39: Aber du hast ja angesprochen dieses Thema wie kann ich dieses Ziel erreichen?

00:15:44: viel CO²-Einsparung zu realisieren.

00:15:46: Darum geht es ja auch in einer gewissen Zeit, die man sich gibt.

00:15:49: Wir haben ja Bad Württemberg-Zwanzigvierziger als Ziel, Deutschland zwanzigfünfundviertzig und EU-zwanzigkünftig.

00:15:55: In diesem Zielbereich müssen wir hinkommen.

00:15:58: Deswegen jetzt vielleicht ganz konkret dann in die energetische Sanierung nochmal reingehen.

00:16:03: Welche konkreten Klimaschutzwirkungen kann die energotische Sanierung eigentlich heben?

00:16:08: Hast du da vielleicht ein Beispiel?

00:16:09: Also worauf's ankommt, wir mussten immer gucken eben was... Erstmal ist das Budget, was es gibt.

00:16:14: Das ist ja bei jedem Investor erst mal definiert und dann müssen wir gucken wo steht das Gebäude?

00:16:18: Nehmen wir an die hätten jetzt ein Gebäudes, was einen Status von E hat um hier also nicht besonders zukunftsgerichtet aufgestellt ist.

00:16:25: Dann muss man eben gucken was kann man an Maßnahmen tun?

00:16:29: und da gibts dann Einzelmaßnahmen die teilweise schon sehr viel bringen.

00:16:32: Oft ist es so, dass man eben sagt eine Heizungsaustausch ist mir oft schon eine gute Sache.

00:16:36: Das aber jetzt natürlich ein politisch total aufgeladenes Thema.

00:16:40: Dann gehe ich mal zum zweiten Punkt der wichtige Beule Hülle an, das man die verbessert.

00:16:44: Das liegt ja auch in der Hand.

00:16:45: also wenn man hat einmal eben eine Heitzung, die einen Unterschied macht, aber eben auch wenn dann die ganze Heiz lasst und durch die Wand nach draußen geht oder durchs Fenster, dann hat jeder davon Nachteile – ich glaube das ist mir total nachvollziehbar!

00:16:56: Und dann gibt es noch ein paar andere Maßnahmen.

00:16:57: Wo kommt Energie vielleicht auch durch die Kellerdecke oder wo kommt sie halt praktisch auch durchs Dachdurch?

00:17:02: Das sind ja alles so Faktoren, wir können das genau messen.

00:17:05: Wir haben da digitale Zwillinge, die wir für jedes Gebäude bauen und dann wissen wir genau, wo am meisten Energie in dieser Hülle verloren geht oder auch im Gebäudern an sich und was man machen muss um das zu verbessern.

00:17:16: Dann ist eben im Rahmen des Budgets wichtig dass man die besten Kombination von Maßnahmen findet, die dann bei einer gegebenen Förderung am meisten bewirken.

00:17:24: Und das ist dann, hat man zwei Komponenten.

00:17:27: Man kann sagen, man macht es mit der Dimension des Mieters, dass man da auch schaut okay was würde vielleicht noch an Mieter-Höhung potenziell möglich sein?

00:17:37: Was man immer natürlich gegen die Lebenskosten ersparen stellen musste gedanklich und die entsteht aber nicht beim Eigentümer sondern die entstehen eben bei Mietern.

00:17:44: also kann es sich neutral durchaus aufheben.

00:17:47: Da muss man schauen in welcher Kombination von Maßnahmen komme ich bei einer gegebenen Förderung am meisten voran Und das Ergebnis ist tatsächlich ganz erstaunlich.

00:17:54: Also wir haben einzelne Objekte, die kommen um fünfzig Prozent voran und sind in einer ganzen Energieklasse.

00:17:59: Manche kommen eben auch ganz klar dann auf eine A, dass man eben dann halt siebzig-achtzig Prozent von der Energie hat spart.

00:18:05: Das natürlich super!

00:18:06: Dann ist nur die Frage am Ende zwei Punkte was hat's gekostet?

00:18:10: Eben und wie sieht es aus am Ende?

00:18:11: Weil wenn man dann teilweise da fünfundzwanzig Zentimeter Dämmung nochmal vorne an die Fassade packt, dann sieht man die Fenster von draußen gar nicht mehr.

00:18:18: Und dann ist auch die Frage, ob das in mir halt auch wieder im Sinne der Lebensqualität ist und ob es nicht dann auch komisch wirkt wenn man durch so eine Fassade von innen raus guckt oder so.

00:18:25: Ja aber haben da nicht deine Kollegen aus der Rundmika als Architektur, als Architekturbüro gute Ideen dafür auch?

00:18:33: Dass es dann auch gut aussieht?

00:18:34: Ja total.

00:18:34: also wir haben tatsächlich Architektor bei uns auch als Kernleistung im Bereich ENSA mit drin.

00:18:40: Wir kommen ja aus der Architek-Tour, haben aber auch die Energieberatungen bei uns selbst in Haus Fördermittelberatung, technische Gebäudeausstattungen.

00:18:47: Alles in mir oder Ausrüstung haben wir alles mit drin und von daraus gibt es halt ein paar Dinge.

00:18:52: die kann man noch machen.

00:18:54: aber ein paar Sachen sehen einfach komisch aus.

00:18:55: also wenn man wirklich eine fünfundzwanzig Zentimeter Dämmung noch vorn an den Fassade ran packt dann sieht's einfach nicht gut aus.

00:19:01: Da kann man sicherlich jetzt noch irgendwie versuchen mit gestalterischen Elementen auszustatten und das ist okay.

00:19:06: wenn man sagt irgendwie müssen auch hier Prioritäten treffen Nur da, sage ich halt manchmal ist vielleicht auch dann das Ziel mit einem guten B erstmal irgendwie was zu erreichen.

00:19:14: Das ist vielleicht schon mal gut?

00:19:16: Ja!

00:19:16: Es muss nicht alles in A sein.

00:19:17: Also wichtig ist ja dass wir vorankommen im Sommer und da würde ich sagen muss man auch pragmatisch sein.

00:19:22: Dass es auch mir zu hart, wenn man sagt alle müssen jetzt sofort auf a gehen, dass man sagt Hauptsache jeder bewegt sich, Hauptsuche wir gehen alle in die selbe Richtung, das ist wichtig noch.

00:19:29: Ich glaube diese Flexibilität fehlt natürlich der politischen Debatte sowieso.

00:19:34: sie hat natürlich ein anderes Ziel auch die politische Debatte logischerweise.

00:19:37: aber Ich glaube, das ist eine wichtige Botschaft auch für alle diejenigen, die diesen Schritt gehen müssen mit der Sanierung.

00:19:43: Es ist eben nicht nur die Wärmepumpe-Punkt, sondern es gibt deutlich mehr Möglichkeiten.

00:19:48: Das höre ich jetzt aus deinem Vortrag auch.

00:19:51: Unbedingt!

00:19:52: Es gibt da wirklich einen ganzen Maßnahmenkatalog und wir können eben ohne zu sehr auf uns dazu kommen, aber wir spreizen das eben auf.

00:19:59: Welche Maßnahme einzeln bringt wie viel?

00:20:01: Welche Kombination von welchen Maßnahmen bringt wieviel?

00:20:04: Und daher spielen die eben alle Kombinationen durch und dann kann jemand, der uns beauftragt genau sehen Was bringt mir am meisten, was kostet dann auch um wie viel?

00:20:11: Was kann ich dann auch irgendwie fördern.

00:20:12: Wie viel ist das dann auch im Ende der Energie-Pizienz und wieviel CO²-Steuerspare ich am Ende für die nächsten zwanzig Jahre?

00:20:19: und solche Themen.

00:20:20: Das simulieren wir alles und dann hat man gleich mal anfangs halt eine gute Entscheidungsbasis.

00:20:24: Ja!

00:20:25: Wie ist es denn wenn ich da vielleicht nochmal würde gerne dabei bleiben... Ich nehme jetzt hier mal so eine Stadt wie Karlsruhe oder auch Stuttgart, wo es Fernwärme gibt.

00:20:34: Hier von einem Versorger dann ausgebaut wird, der einen Investitionsplan hat die Fernwärke in die Straße legen muss und darauf hoffen muss dass sich Kunden anschließen ist.

00:20:43: Es gibt ja keinen Zwang das sie anschließen müssen wenn wir dann auch eine Wärmepumpe trotzdem einbauen eine Kombination mit Solarthermie machen etc.

00:20:51: Was würdest du denn empfehlen?

00:20:55: Wenn ich jetzt im Gebiet bin das in fünf bis zehn Jahren erst diesen diesen Fernwärmenanschluss bekommt.

00:21:01: Macht es denn vorher zu sanieren?

00:21:03: Was sind da also diese auf dieser Zeitschiene, welche wenn du's generalisieren kannst?

00:21:09: Welche Ideen hast du da?

00:21:10: Wenn du meiner Deine Meinung gleich noch sagst dann gebe ich dir gerne meine Meinung.

00:21:14: Der hängt immer davon ab.

00:21:14: aber wenn ich jetzt ein Haus aus den siebziger Jahren habe und eben die Ölheizung noch drin und Ich weiß in zehn Jahren kommt dieser Fernwährmeanschluss Dann würde mich ja gern an dem großen beteiligen weil es dann vermutlich auch günstiger werden wird.

00:21:26: je mehr Bürger sich an der großen Lösung beteiligen, dann wird es günstiger sozusagen.

00:21:30: Aber ich habe hier das Problem der Ölheizung.

00:21:33: Da kann ich natürlich brennwertechnisch nachrüsten vielleicht um da möglichst viel Effizienz rauszuholen aber ich möchte ja irgendwie davon wegkommen.

00:21:40: deswegen wäre aus meiner Sicht schon die Entscheidung beim Bau erst mal diese Sanierung.

00:21:45: also spricht ihr die Dämmung zu optimieren

00:21:48: unbedingt.

00:21:48: wir haben teilweise Situationen wo wir sehen dass siebenundfünfzig Prozent von allen Energieverlusten durch die Hülle entstehen, durch Fassade und Fenster.

00:21:57: Wenn man das weiß, dass ein größerer Teil des Problems einfach aus der Hülla kommt dann ist es wahnsinnig logisch damit anzufangen und es auch Wahnsinnig Logisch wenn man sagt Es gibt hier halt eine absehbarer Zeit.

00:22:07: Das muss man natürlich belastbar wissen.

00:22:09: Eine gute Lösung, die hier dann auch die Wärme ermöglicht Die ich mir wünsche Dass man die Frage was für einen Mix ist in der Fernwärme drin?

00:22:18: natürlich Dann kann das sein, dass man das eben auch in zwei Teile aufteilt ist nicht optimal, weil idealerweise fasst man eben ein Haus auch einmal an.

00:22:25: Aber das ist durchaus denkbar.

00:22:26: und gerade wenn man auch sagt eine gewisse Investitionsvolumina ja habe ich vielleicht auch nicht irgendwie in Summe gerade dann macht es bleibt Sinn dass man das auch um die halt in verschiedene Phasen unterteilt.

00:22:36: Ja aber das würde jetzt sehr weit ins technische reingehen.

00:22:40: letzter Punkt noch wie stehst du zu diesen kurzfristigen stromgeführten Maßnahmen?

00:22:45: Dass man sich irgendwo eine Kälte-Wärmemaschine reinhängt, die da arbeitet sehr niedrigen Preis sozusagen, sind das so Lösungen die Sinn machen?

00:22:55: oder sagt man lieber einmal groß und strukturiert denken?

00:23:00: Ja ich würde sagen dass kann im Einzelfall helfen.

00:23:02: Ich würde aber trotzdem eher auf einen großen Mix also auf eine Kombination von Maßnahmen gehen und das einmal das Problem grundsätzlich aus der Welt schaffen.

00:23:09: weil es ist ja auch dann so wenn man's einmal richtig gut anpackt Dann hat man die Thematik einfach nicht mehr, dann kommt ihr auch mit der nächsten Gesetzesverscharfung klar Mit irgendwelchen CO-Steuern, die noch mal jetzt auch in den nächsten Jahren mit dem EU-System nochmal ganz anders ablaufen werden.

00:23:24: Aber jeder muss erstmal einzelne entscheiden was er machen möchte und im Einzelfall kann es auch sein dass mir so etwas hilft um hier.

00:23:31: aber das ist nichts was wir jetzt grundsätzlich als Einzelmaßnahme verfolgen würden.

00:23:35: Du hast gerade schon angesprochen weitere gesetzgeberische Maßnahmen CO-Preise, CO-Handel, Zertifikatehandel Nationales Zertifikatehandelssystem, europäisches Handelssystem.

00:23:45: Da kommt ja einiges auf uns zu.

00:23:48: Kannst du einen kurzen Überblick geben?

00:23:51: Mit was müssen Eigentümerinnen und Mieter rechnen in der nächsten Zeit?

00:23:58: Was ist die Idee?

00:23:59: Die Idee ist dass wenn man die Leute eine Energie von einer gewissen Qualität also fossile Brennstoffe einspeisen und den Haushalten zur Verfügung stellen Wenn man die eben in ein Handelssystem bringt, wo man sagt sie dürfen das nur machen wenn Sie dafür eine Erlaubnis kriegen.

00:24:17: In der Erlaubnissen kann man sich kaufen in Form eines Zertifikats dass man sagt okay ich darf hier denn gewisse Menge an Brennstoffen zur Verfügung stellen und dann sagt der Anbieter natürlich gut das ist jetzt etwas was ich durchreiche.

00:24:29: dadurch mache ich den Brennstoff teurer und das muss der Endverbraucher dann zahlen.

00:24:33: Das geht dann weiter zum End Verbraucher.

00:24:35: und da gibt es halt ne Regelung.

00:24:37: Häuser die sehr ineffizient sind Da sagt man, da muss der Eigentümer einen größeren Teil tragen.

00:24:45: Weil es ja in seiner Verantwortung das Haus effizient zu machen ist und der Mieter muss dann kleineren Teil tragen um bei Häusern die sehr effizienz sind.

00:24:54: Und mir wurde der Egentümer schon viel gemacht oder die halt neu sind.

00:24:56: Dann muss der Miete von dem wenigen was dann noch an CO-Zwei vielleicht an Steuer mitverbraucht wird.

00:25:02: Das musste dann praktisch um ihr Anteil stärker mittragen.

00:25:06: Das ist eben dieses Emissionshandelsystem.

00:25:07: Das heißt gibt ein Aufschlag und der muss dann halt verteilt werden im haus.

00:25:11: praktischen Anführungszeichen.

00:25:13: Und jetzt sagt man, dieses System wird über die Jahre teurer.

00:25:16: Jetzt gibt es zum ersten Mal in diesem Jahr eine Auktion, dass man sagt dieser Preis, der bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage nach dem deutschen System.

00:25:25: Das gibt aber noch ein Korridor wo man sagt er darf nicht um ihr höher- und niedriger sein als gewisse Grenzwerte.

00:25:30: Und das soll aber zunehmend auch nach dem deutschen System breitere Korridore geben bzw.

00:25:36: Korridoren werden dann auch aufgehoben irgendwann wo man sagt, und dann bestimmt der Markt eben wie teuer das Verbrennen von Fossil der Energie ist.

00:25:44: Jetzt haben wir das EU-System.

00:25:45: Das EU- System wurde jetzt gerade nochmal zurückgestellt.

00:25:48: Das wird irgendwann das deutsche System übernehmen und dann praktisch da seine eigenen Akzente setzen.

00:25:54: Das ist aber noch in der Abstimmung.

00:25:55: Und das ist halt so ein bisschen wieder so einen Punkt, bei dem man sagt aha!

00:25:58: Jetzt haben also wir ein deutsches System und wir haben irgendwann den EU-system und das wurde jetzt nochmal zurück gestellt.

00:26:02: Wer weiß ob das EU System überhaupt in der Form kommt oder ob es nicht am Ende noch ganz anders aussieht?

00:26:06: Und das war ein Punkt, wo ich denke, ach Mensch.

00:26:08: Das ist zwar grundsätzlich eine gute Idee gewesen aber jetzt haben wir hier Kuddelmodel und es ist natürlich wieder verunsichert für Einzelner die sagen kann ich mich darauf jetzt verlassen oder wird's am Ende vielleicht gar keine CO-Steuer geben?

00:26:18: Die wird vielleicht wieder abgeschafft und dann muss sie vielleicht auch gar nicht investieren.

00:26:22: also das ist natürlich dann schwierig und auch verunsichernd für den einzelnen und solche Schwänke hatten ja schon ein paar mal.

00:26:30: Ich hoffe dass wir jetzt mit dem Gebäude Modernisierungsgesetz dieses Jahr gute Ergebnisse erzielen werden wo man sagt eine gute Umsetzung von der EU-Gesetzgebung.

00:26:38: Das wird sie aber noch zeigen müssen ein bisschen?

00:26:41: Also Planbarkeit ist dann natürlich in dem Sinne wichtig, wie wird sich denn dieser CO² Preis denn entwickeln deiner Ansicht nach?

00:26:52: weil letzten Endes müsste ja eigentlich wenn ich die Bereitschaft zu Klimaschutz voraussetze und auch die technologischen Optionen sowie du sie vorhin beschrieben hast plus einer entsprechenden Einsparung, die ich dadurch erziele.

00:27:10: Da müsste es ja fast schon ohne diesen CO-Zweihandel gehen.

00:27:13: oder sagst du ne wir brauchen auch dieses Preissignal tatsächlich.

00:27:19: Diesen Kostenfaktor muss schon eine Rolle spielen.

00:27:22: Das ist auf wieder so eine große Frage.

00:27:24: Ich probiere mal der nachzukommen.

00:27:26: Also im Endeffekt gibt's hier eigentlich wie du sagst viele Anreize, die darauf einzahlen dass man versucht in einer gewissen Weise Energie zu verbrauchen und nicht in anderen.

00:27:34: Also da gibt es einmal natürlich den Nachhaltigkeitsaspekt, wo man sagt das ist für nachkommende Generationen einfach nicht so günstig.

00:27:42: wenn sich das Thema verändert, jetzt kann man sagen dass es aber für mich nicht so spürbar, das ist glaube ich nicht der Hauptpunkt für viele.

00:27:48: dann kann man auch sagen, dass irgendwie die Heizkosten vielleicht in eine gewissem anderen Form günstiger werden weil man zum Beispiel sagt nehmen wir mal an, es gibt ja Simulationen den Iran-Krieg.

00:28:03: Einfach Energiepreise zum gewissen Grad, eine Zeit lang einfach höher bleiben und damit ist eben halt dann auch Energie verbrauchen hat einfach teurer.

00:28:11: und das ist für die Leute die im Ende um mir halt diese Energie jetzt durch den Iran Krieg beeinflusst wird und wir also Öl und Gas Das ist für dir dann einfach jetzt teurer.

00:28:20: Und dann sagt man halt okay wenn ich jetzt ein Energiemix hätte der irgendwie davon weniger verbraucht Dann ist es für mich natürlich günstiger dann bin Ich auch vielleicht gegen diese gegen diese geopolitischen Risiken bisschen immuner.

00:28:31: Aber das ist natürlich auch schon wieder ein abstrakte Kette von könnte sein, weiß ich nicht.

00:28:36: Und CO²-Preis ist natürlich sehr konkret wo man sagt okay den gibt's und dass es jetzt etwas was mir gesetzlich vorgegeben wird und vielleicht gibt's am Ende sogar weniger Zertifikate als heute, d.h.

00:28:47: der Preis wird dann sehr viel teurer weil eben jeder Einhalt Öl und Gast dann halt einfach damit belegt wird.

00:28:54: Ich glaube wenn wir schöner wäre es, wenn man sowas nicht bräuchte.

00:28:57: Es ist immer schöner Leute auch nicht so schubsen und schieben muss.

00:29:02: Aber es ist die Frage, ob man dann eben auch dieses Thema in die Köpfe reinkriegt?

00:29:07: Sonst würden vielleicht manche sagen, ach Gott können sich meine Enkel drum kümmern wenn die das Haus erben oder so.

00:29:12: Dann ist das vielleicht auch noch eine Lösung.

00:29:14: aber ich glaube dann kriegt man diese Bewegung nicht rein.

00:29:16: Und das ist natürlich immer wieder ein Punkt.

00:29:17: an der Volkswirtschaft sagt man ja wo regelt der Markt sich selbst und wo muss eben noch irgendwie nachgeholfen werden damit der Markt funktioniert?

00:29:25: Und das ist glaube ich so ein Grenzfall, wo man sagt, ein Teil davon regelt sich selbst und ein Teil von eben nicht.

00:29:30: Da glaube ich, dass es schon okay, dass eine CO-Zweisteuer ergibt grundsätzlich.

00:29:33: Ja, ich glaube am Ende ist es auch wichtig, dass gerade größere Konzerne die müssen ja mit irgendwelchen Maßgaben rechnen.

00:29:39: Wenn sie natürlich einen Kostenfaktor mit reinnehmen dann ist es schon vielleicht eine Steuerungswirkung an der Stelle.

00:29:45: Da merkt man's ganz besonders.

00:29:48: Die Frage wäre nämlich tatsächlich, der Einfamilienhausbesitzer wusste er tatsächlich selber... Zertifikate kaufen oder wie funktioniert das dann?

00:29:57: So jetzt noch mein Verständnis, der kriegt ja die Rechnung gestellt vom Versorger und muss sie halt bezahlen.

00:30:05: Das ist für ihn erstmal eine Veränderung wo er merkt auch da gibt es neue Positionen die von Jahr zu Jahr teurer werden und das ist natürlich ungünstig.

00:30:13: Da muss man sich fragen wie teuer werden in den nächsten fünf Jahren oder zehn Jahren?

00:30:16: Und ich würde vielleicht auch noch gerne eine Sache betonen.

00:30:19: Das ist gar nicht so, dass man jetzt hier einen deutschen Sonderweg hat mit der CO-Steuer, sondern es gibt da glaube ich gefühlt... Ich hab's mal gelesen und ich glaub das waren sowieso was wie siebenundzwanzig verschiedene CO-steuerungssysteme auf der Welt und die gehen alle in eine ähnliche Richtung.

00:30:32: also das ist ein Instrument, das ist jetzt nicht irgendwie herbeifabuliert worden, sondern das ist etwas, was eben auch relativ Mainstream ist in der Wirtschaft.

00:30:40: Aber wie du sagst, es ist ja für den Einzelnen dann eigentlich keinen Aufwand, er muss sich nicht anwählen irgendwo irgendwas handeln

00:30:45: klingeln,

00:30:46: als würde es sehr kompliziert werden.

00:30:47: Das machen ja dann die professionelleren Anbieter für ihn sozusagen.

00:30:51: Ja,

00:30:52: das ist auch noch mal wichtig, weil der sind wir nämlich in der Situation des Einzelnen.

00:30:57: und da haben wir also dieses Spannungsfeld dass wir in Deutschland ein Wohnungsnot haben.

00:31:03: Das fehlen Wohnungen, Wohnraum bezahlbare Wohnraum fehlt.

00:31:07: Und jetzt kommt eben der Auftrag die Energieversorgung Schreikstrich die Wärme- und Energieversorgen umzustellen Also auch neue Kosten sozusagen, wie löst ihr dieses Spannungsfeld auf?

00:31:22: Wir also grundsätzlich haben wir natürlich ein Beratungsmandat auch.

00:31:26: Dass wir praktisch da unsere Meinung und unsere Empfehlung reingeben.

00:31:29: Im Endeffekt sind wir aber einfach von den Zielen des Investors auch getrieben.

00:31:33: Das heißt manche Investoren seien ganz klar... eine klare Trennung.

00:31:38: Wir haben einen Auftrag, das für den Mieter so stabil wie möglich zu gestalten und deswegen ist es eben auch für uns dann NOGO eine Miete anzupassen.

00:31:49: Das könnte man ja machen dass man eben Teil der Modernisierungskosten auch in der Miete dann irgendwie halt praktisch am Ende landen lässt.

00:31:57: und es gibt andere Investoren die nachdem auch in welchem Standort man ist die sagen dann okay das gibt jetzt hier eine Konstellation.

00:32:04: Wir hatten es zum Beispiel mal jetzt in Charlottenburg, irgendwie in Berlin.

00:32:09: Wo man sagt da ist das okay?

00:32:11: Da kann man sagen dass das erstmal spart der Mieter am Ende auch ein bisschen wieder an CO-Zweisteuer, an Irmiewärme die er halt praktisch sonst bei mir heißen müsste und außerdem ist es okay bei Dientil, die da teilweise dann auch als ja einen Berliner Phänomen in großen Wohnungen sitzt manchmal und dafür gar nicht groß viel Miete zahlt wo man sagt das ist okay, das ist sozialverträglich da auch im Teil eben einfach über die Miete abzubilden Und das ist wieder ein bisschen die Frage, wer trägt die Entwicklung der Gesellschaft.

00:32:37: Das ist ja eigentlich bei ganz vielen politischen Themen die Frage und da muss man eigentlich eine faire Lösung finden weil was eben auch nicht geht und das habe ich letzte Woche letztes Jahr zum Beispiel auf einer Messe mit einem hochrangigen Banker besprochen, der meinte ja man kann eben nicht es gibt der ESG als Schlagwort, dass E ist für Umwelt, das S für Soziale und das G für halt gute Unternehmensführung also Governance.

00:32:57: Man kann eben Nicht einfach sagen wir optimieren das E und das S geht uns in den Keller Weil das eben genau dieselbe Problematik hervorwirft, dass dann Leute eben benachteiligt werden und dann eben eine Unzufriedenheit herrscht.

00:33:09: Und das ganze System wird destabilisiert.

00:33:11: Da muss man eben schon auch gucken welche Verantwortung hat man als Eigentümer?

00:33:14: Auch als Dienstleister?

00:33:16: Da versuchen wir im Ferienweg zu gehen aber sind natürlich immer auch wie mandatiert von jemandem der da halt klare Vorstellungen hat mal

00:33:22: Ja Wie ist es denn wenn ihr so einen Kunden dann habt und mehr hat eben eine bestimmte eigene Kundenstruktur, nach deren Referenz er sich richtet.

00:33:34: Welche weiteren Themen spielen denn der Rolle?

00:33:38: Also sprich Material

00:33:40: etc.,

00:33:41: Lieferengpässe.

00:33:42: also welche kritischen Erfolgsfaktoren müsst ihr mit ihm noch besprechen außer die Referenzen der Kunden?

00:33:49: Ich würde die Frage vielleicht am Anfang für den ersten Teil erstmal umformulieren ein bisschen Was können wir selbst denn tun?

00:33:55: und dann bin ich davon, dass wir irgendwas herstellen was anscheinend sinnvoll ist.

00:33:59: Und wer was können wir selber sagen?

00:34:01: Was können die daran?

00:34:03: Was ist unser Beitrag?

00:34:04: Wir arbeiten eben ganz stark an dem an den Prozess und das ist nämlich ganz wichtig, dass sie hier und es kann für Serielle bauen genauso gelten.

00:34:11: Also wie gesagt, ich bin ein Freund von unserem Wettbewerb.

00:34:13: Man muss das, was man tut, den Beitrag, den man da leistet, den muss man so wiederholbar wie möglich machen und so standardisiert wie möglich und so billig wie möglich umso schnell wie möglich.

00:34:23: Und wenn man das hinkriegt, dann ist das ein enormer Hebel.

00:34:26: Dass man eben ein definiertes Geschäftsmodell hat, was in einer gewissen Wiederholbarkeit abläuft und damit auch Tempo und Breite ermöglicht.

00:34:35: Das glaube ich das eine.

00:34:36: Was bringen wir da rein?

00:34:38: Zum Zweiten ist tatsächlich eine Frage die Gesetzgebung aber auch welche Materialien gibt es?

00:34:49: Das ist zum Beispiel, wenn man Darmepumpen nimmt, die importieren auch teilweise Bestandteile aus Asien.

00:34:54: Da ist man abhängig von Umständen, die da bestehen und dann manche Dämmstoffe basieren auf fossilen Rohstoffen.

00:35:02: Dann muss man auch sagen okay, ist das dann sinnvoll dass man da irgendwie enorm in die Produktion raufährt?

00:35:07: Da sagen wir, wir wollen halt Dämsstoffe produzieren oder nutzen, die halt eben ja auch selbst um ihr halt klimaneutral sind.

00:35:12: Und es ist eine relativ komplexe Gemengelage.

00:35:14: Dann ist die Frage der Förderung.

00:35:16: logischerweise, jetzt haben wir eine relativ starke Förderungssicherheit bis zum Jahr zwanzigneunzehnte in Deutschland.

00:35:21: Ist die Frage ob das eben darüber hinaus verlängert wird?

00:35:23: Weil ansonsten würde das gleich wieder ein bisschen bremsen.

00:35:26: und natürlich die Mietgesetzgebung um dir das ganze wie man halt praktisch Mietverträge gestaltet was mögliches, was umlegbar ist und mir wer sich welche Kosten zahlt ist natürlich auch ein ganz wichtiger Faktor.

00:35:37: also

00:35:38: ich glaube wir haben am Ende Engpässe mein Bauchgefühl Ich glaube wir werden nicht fertig werden bis Das sagen auch viele jetzt natürlich ohne Namen zu nennen, aber viele städtische Gesellschaften dass sie sagen Sie haben halt einen wahnsinnig großen Auftrag und Haben auch da sogar Kapitalmittel die sie zur Verfügung gestellt kriegen.

00:35:56: Und trotzdem ist es ihnen nicht möglich erstmal mit den eigenen Leuten schon gar nicht weil das eine viel zu große Aufgabe ist Aber selbst mit den verfügbaren Kapazitäten am Markt Da schnell voranzukommen Dass es eben.

00:36:08: ich glaube am Ende werden wir Ich glaube es sieht so was wie Zweiundzwanzig Millionen Gebäude in Deutschland Und wenn man jetzt mal sagt, dass ist Gewerbe und Wohnen dann müssten wir über eine Million Gebäude pro Jahr fertig machen.

00:36:19: Das ist ja absurd!

00:36:20: Also das ist ja gar nicht machbar und ich glaube das wird sich irgendwann zeigen und da muss man gucken was es heißt.

00:36:25: eben und hoffentlich hat man bis dahin Meilen gemacht.

00:36:27: also er hat nicht abgewartet sondern hat schon eine ganze Menge bewirkt weil der Haufen wird nach hinten natürlich immer schwieriger zu lösen.

00:36:33: Ja aber dann ist ja genau der Punkt den du sagst der wirtschaftliche Beitrag des privaten Sektors, indem du jetzt auch unterwegs bist.

00:36:41: Schon eben sich zu überlegen wie kann ich das möglichst gut und möglichst schnell und möglich standardisiert?

00:36:45: Tatsächlich ist es das große Geschäftsmodell denn da die anderen Faktoren kann nicht beeinflussen.

00:36:50: Und der Kunde sagt Ich will davon eigentlich gar nichts so etwas wissen.

00:36:54: ja ich will eine Lösung haben und nicht jetzt fünf Probleme

00:36:57: Total Genau, und ich habe damals jetzt vorhin schon mal gesagt ganz wichtig ist das man eben nicht versucht alles perfekt zu machen sondern dass man eben sagt wir müssen halt vorankommen pragmatisch sein Dinge machen die funktionieren Und nicht zu sehr perfektionistisch sein.

00:37:11: Das wäre auch glaube ich wichtig wenn man da ein bisschen ermessen Spielräume sich behalten kann auch gesetzlich.

00:37:16: dass man sagt okay Versucht irgendwie halt gewisse dinge herzustellen und dass man nicht sagt ihr müsst alle Perfekt sein.

00:37:23: am ende Dass glaube ich schreckt auch Leute ab dass sie sagen gerade ich muss jetzt hundert prozent erreichen Und das gibt es ja auch mit der Gesetzgebung, die jetzt gerade dies Jahr auch scharfgeschaltet wird.

00:37:32: und wie wir mit der EU-Gebäuderichtlinie, wo man sagt ihr müsst halt einen gewissen Teil bis zu zwanzig dreißig schaffen.

00:37:38: Ihr müsst einen gewissten Teil bis zum Zwanzig fünfunddreißig arbeiten und davon muss eben ein großer Teil aus dem schlechtesten Teil des Gebäudebestandes kommen.

00:37:44: aber es gibt da ja keine harten Vorgaben auf EU-Gebene.

00:37:46: dass man sagt, ihr müsst alle schlechten Gebäuden irgendwie halt anfassen oder so Das finde ich schon mal ganz gut muss ich sagen, dass man da sagt okay man kann Akzente setzen und so solls eigentlich auf dem Niveau glaube ich bleiben finde

00:37:56: diese Leitplanken braucht man aber auf jeden Fall, das denke ich auch.

00:37:59: Ich kenne die Richtlinie da ganz gut tatsächlich und das halte ich auch für ein Vorteil weil dann kann sich ja auch einen Markt entwickeln.

00:38:05: Und da sind wir jetzt bei dem Thema Markt nochmal und die Rolle der Digitalisierung und so bisschen das strategische Ausblick weil wir langsam auch zum Ende kommen müssen, aber dann tatsächlich noch welche in diesem Markt, welche Rolle spielt die Digitalisierung?

00:38:20: Bei eurer täglichen Aufgabe und was müsst ihr dafür tun?

00:38:24: Welchen Aufwand habt ihr, um diese Lösungen dem Kunden verhügbar zu machen?

00:38:27: Das ist eine super Frage.

00:38:29: Gerade weil ich ein Jahr am MIT und habe da auch Digitalisierung und digitale Transformationen gelernt.

00:38:35: Ich hatte vorher schon beruflich damit zehn Jahre zu tun aber jetzt den neuesten Twist aus US-Zicht dazulernen das war super!

00:38:43: Also erst mal die erste Frage vom Status Co aus gesehen und das kann sich eigentlich keiner leisten von Status Co Aus nachzudenken.

00:38:49: Um Status Co Haus gesehen machen wir glaube ich in der Branche einen guten Job.

00:38:53: Die Leute, die es machen, sie simulieren in drei D-Gebäudehülle.

00:38:57: Da sind wir auch als Architekturberuschenlange mit unserer Schwester unterwegs gewesen.

00:39:01: und dann muss man eben gucken wirklich verstehen wo geht hier welche Energie raus?

00:39:06: Das kann man abbilden damit man auch kommunizieren kann.

00:39:09: für den Eigentümer ist das sonst nicht nachvollziehbar was eigentlich im Gebäude passiert dass man sagt guckt das ist das Problem deine Fenster und eine Fassade, siebenfünfzig Prozent des Problems Das hätte ich nie gedacht, das ist ja riesig und dann kann man darüber sprechen was das heißt.

00:39:22: Dann sagt man schon mal okay Fassade und Fenster muss ein Teil der Lösung sein.

00:39:26: Das glaube ich mit der Status quo heute.

00:39:29: Der richtig interessante Twist kommt wenn man überlegt was für Technologie in den nächsten Jahren können?

00:39:35: Und da gab es jetzt Anfang des Jahres, in den Anfang März eine Studie von Anthropic.

00:39:39: Die hat sich ganz verschiedene Branchen angeguckt und gesagt, auf dem heutigen Stand der Technik wieviel der Tätigkeiten die in dieser Branche im Summe gemacht werden könnten wir doppelt so schnell oder noch schneller mit der heutigen KI schon machen.

00:39:51: Und da haben sie tatsächlich einen hochinteressanten Interesse um den Labor-Market-Impact.

00:39:58: also mit den Schlagworten filmt man die Studie dann haben die gesagt Architektur ist am heutigen stand der technik mal losgelöst von rechtlichen Hürden oder kommerziellen Produkten, oder kulturellen Erschwernissen zu eighty-fünf Prozent mit der KI erbringbar.

00:40:15: Was ist davon faktisch schon erbracht?

00:40:17: Fünf Prozent!

00:40:18: Und das ist halt irgendwie ein Riesenschocker also für Architektur und Ingenieurswissenschaften.

00:40:22: wenn man jetzt die Basis dieser Studien nicht answeifelt dann heißt es nämlich dass wir zukünftig ganz anders arbeiten.

00:40:27: Jetzt gab's in der FAZ ein Artikel von einem New Yorker Architekten Und er hat gesagt, irgendwie was wird KI mit Architektur machen?

00:40:33: und hat gesagt das sie jetzt schon machen.

00:40:35: Und auch wie sich das verändern wird.

00:40:36: Er hat genau dieselbe und dieselben Fahrt geskizziert.

00:40:39: Hat gesagt ja wir machen jetzt schon ganz viel.

00:40:41: man wird eben dann Architektor besprechen dass man sagt ich brauchen wir also für den Licht einfallen optimiertes Modell?

00:40:47: oder ich brauche halt einen Modell was irgendwie die Flächeneffizienz maximiert.

00:40:51: und dann kriegt man dafür ganz verschiedene Varianten.

00:40:52: und dann sagen die erst mal lassen Sie sich das ausgeben Und am Ende machen Sie was, das nennen sie Reverse Engineering und sagen okay.

00:40:58: Und was davon können wir dann irgendwie wie in welchen Details herstellen?

00:41:02: Und dann gehen die halt wirklich in die Umsetzung auf Basis von dem, was die KI vorgestiegen hat mit so groben Rahmenparametern.

00:41:07: Jetzt noch zwei Sätze zu diesem Thema.

00:41:10: Manche sagen dann, dass ist keine Architektur mehr weil das ja nicht mehr individuell ist.

00:41:15: Die KI hat da irgendwelche Masse-Daten und sagt ok ich generiere Massellösungen.

00:41:19: Und jetzt würde ich sagen und jetzt kommen wieder zu unserem Thema Masse-Lösung ist bei unserem Feld genau das, was wir brauchen.

00:41:26: Wir brauchen Masselösungen und es ist komplett egal ob die Art wie eine Fassade innen aufbauen oder wie wir Fenster montieren oder ähnliche Dinge.

00:41:34: Ob das jetzt irgendwie individuell zum ersten Mal so war?

00:41:36: Das wollen wir gar nicht.

00:41:37: Wir wollen dass es zum hunderttausendsten mal so ist.

00:41:39: Und wenn man das irgendwie weiß, dass man das eine KI reinbringen kann dann ist die Frage Wie generiert man das Wissen?

00:41:45: und damit haben wir schon angefangen.

00:41:46: Wie generierte man das wissen, dass mir eine KI sowas halt bearbeiten kann?

00:41:50: Und dann wird es richtig spannend.

00:41:52: Weil ich glaube, dann haben wir die nächsten fünf bis zehn Jahre unglaubliche Veränderungen und wir planen auch fest eben von diesen Veränderung ein wichtiger Teil zu werden weil wir halt da einfach Riesenpotenziale sehen.

00:42:01: also von der Digitalisierung heute ist gut.

00:42:03: Ich glaube da kann man gute Sachen machen.

00:42:05: wenn man wirklich mal sagt das wird sie in fünf bis zehn Jahren massiv weiterentwickeln Da kann man gigantisch ganz andere Sachen machen.

00:42:10: Ich glaub die Prozesse laufen auch noch dann ganz anders.

00:42:12: Super spannend.

00:42:12: letzten Endes ist ja auch so wie wenn einen Text mir von der KI aus generieren lasse, habe ich ein ganz anderes Bild auf dem ich arbeiten kann und meine Fantasie sozusagen oder meine Kreativität darauf loslasse.

00:42:23: Das würde bei euch dann ähnlich sein sozusagen.

00:42:24: also der Gedankenraum erweitert sich dadurch massiv und wenn da noch dieses Standardisierungspotenzial da ist.

00:42:32: Jetzt sagst du du warst beim MIT in den USA Und hast du das angeguckt?

00:42:36: Da wird es vielleicht noch drei andere geben, die das auch machen so wie du.

00:42:39: Aber der Rest ist darauf angewiesen dass er das irgendwie in einer handhabbaren Form in sein Unternehmen reinbringt.

00:42:45: was sind da die Hürden, wie siehst du da die Entwicklungen in Deutschland?

00:42:48: Also ich habe daraus aus dem Jahr viel mitgenommen aber ich hab aber tatsächlich in zwei Unternehmen schon jahrelang digitale Transformationen betrieben und ganz allgemein das auch empirisch belegt.

00:42:56: Es gibt sieben Faktoren an denen digitale transformation immer wieder scheitert und zwar nicht irgendwie jetzt zwanzig Prozent sondern siebzig bis achtzig Prozent aller Initiativen, die sterben an denselben Siebenfaktoren.

00:43:09: Und ich bin jetzt gerade dabei in einem Verband im Bienenverband in Deutschland eine Initiative zu leiten, die eben für diesen sieben Faktoren Standardlösungen anbietet wie man halt berufbar achten muss das man da Erfolg hat und habe für jeden dieser sieben Factoren eine Fachfirma geholt also für Prozesse eine Prozessfirma, für Daten eine Datenfirma für Kultur eine Kulturfirma für Personal eine Personalfirma Die sagt, für jeden dieser sieben Faktoren haben wir dann auf zweiter Seiten eben dargelegt wie man damit umgehen muss.

00:43:38: Und das ist auch wahnsinnig wichtig weil die meisten Leute sagen es sind Technologie-Thema.

00:43:42: ich hole mir jetzt ein SAP und dann bin ich digitalen.

00:43:44: wenn SAP es KI anbietet habe ja noch KI angebaut.

00:43:46: super.

00:43:47: aber dass das eben nicht funktioniert, dass eben die Prozesse dazu passen müssen, dass irgendwie Veränderungen meistens auch nicht durch gehalten werden, dass immer halt die Menschen mehr wissen müssen als vorher vielleicht auch andere Sachen können müssen Das ist eben meistens halt nicht so im Fokus richtig messen, welches Unternehmen wie weit es war.

00:44:02: Wir haben auch einen Fragebogen entwickelt und zwar keinen mit eins bis fünf was denkst du sondern eins bis fünft und jede der Stufen für jede Frage ist definiert ums den Leuten unmöglich zu machen sich falsch einzuschätzen wie reif sie schon sind.

00:44:14: weil Menschen sind ja oft dazu neigend dazu zu sagen naja nee ich bin total gut drin dass wir so ein bisschen dieser Selbstbestätigungseffekt wenn man sich selbst gut findet dann sagt man wenn ich in Digitalisierung bestimmt auch gut und das versuchen wir halt ein bisschen auf eine Nullinie zu bringen und an allen die Möglichkeit zu geben zu sagen womit komme ich am schnellsten voran?

00:44:30: Das müsste man hier auch machen.

00:44:31: Ja, womit

00:44:32: kommen wir am schnellsten voran?

00:44:33: Wir sind super schnell vorangekommen heute im Podcast und müssen leider zum Ende kommen aufs Zeitgründen aber du hast es ein paar Themen angesprochen.

00:44:39: Ein strategischer Ausblick war auch schon ein Stück weit dabei.

00:44:42: Es gibt in diesem Podcast erstens die Möglichkeiten oder der Literatur links die Du gesagt hast.

00:44:49: sofern sie öffentlich sind werden wir den Show Notes verlinken hier auch im Podcast sodass man das nachlesen kann.

00:44:55: Und es gibt die gute Tradition, dass dieser Lesetip, den wir hier geben.

00:45:01: Dass du da auch neben diesen zwei Titeln, die du schon genannt hast, vielleicht noch einen dritten weiteren unseren Hörern und Höhren empfehlen kannst.

00:45:09: Gibt das was, was Sie in diesem Thema wissen sollten lesen sollten?

00:45:13: Da habe ich glaube eine Standardantwort oder kreative Antwort Die Standardantwort.

00:45:18: also erst mal muss man sich mit dem Thema ein bisschen auseinandersetzen.

00:45:21: Da gibts den DENA Gebäudegreport um hier wo man sagt Das gibt die Grundlage für unsere Business und für das, was eben in Deutschland da passiert.

00:45:29: Aber jetzt wenn man sich überlegt wie kriege ich Veränderungen durch im eigenen Unternehmen oder auch in der Gesellschaft oder so?

00:45:35: Da finde ich es sehr gut von einem amerikanischen Soziologen, der heißt Damon Chantola Der hat ein Buch geschrieben Ich weiß leider nicht ob es auf Deutsch auch existiert how behavior spreads also wir bereitet sich verhalten aus.

00:45:47: Das ist genial!

00:45:48: Das ist richtig gut immer dann mich da genau beschreibt unter welchen Umständen Menschen auch sich wohlfühlen, damit irgendwie ihr Verhalten anzupassen.

00:45:55: Und dass das eben nicht ihre Ausgangsposition ist, dass sie sagen oh toll, Veränderung!

00:45:58: Sondern dass man eben da versuchen muss um das positiv zu beeinflussen durch gute Vorbilder und durch Beispiele.

00:46:04: Durch Leute die sind sie vertrauen.

00:46:06: Das glaube ich auch ein Problem.

00:46:07: Man kriegt hier oft nämlich Sachen vorgesetzt von Menschen dem man eigentlich nicht vertraut wenn man große Politikskapses in Deutschland.

00:46:13: Wenn man aber das halt weist dann ist es glaube ich ein wichtiger Hebel für alle Arten von Transformationen auch für energetische Sanierung.

00:46:18: Super.

00:46:19: Das werden wir auch verlinken und vielen Dank.

00:46:22: Das habe ich auch einen neuen Laser-Tipp auf jeden Fall.

00:46:26: Wo werden wir dich und Ensa in der Zukunft denn sehen?

00:46:29: Wo drehtet ihr auf, gibt es irgendwo einen Messen wo ihr unterwegs seid?

00:46:33: Wie treibt man mit euch in Kontakt wenn man das möchte?

00:46:35: Wir sind eigentlich allen Immobilienmessen vertreten, ansonsten aber auch irgendwie auf LinkedIn erreichbar.

00:46:40: Wir sind halt eigentlich auch auf Webseiten findbar von da aus.

00:46:45: Und wir würden uns total freuen nicht nur jetzt über Austausch mit potentiellen Kunden sondern auch mit Mitstreitern weil ich eben, ich finde halt Wettbewerb da gut.

00:46:51: Wir schaffen das nur gemeinsam und wir haben auch schon teilweise mit manchen Wettbehörden angefangen, um ihre Kooperation zu bilden.

00:46:58: Das ist wirklich ein Teil der Zukunft und wenn er jemand mit uns hier austauschen will total gerne.

00:47:02: Hürstof hat super viel Spaß gemacht!

00:47:04: Ganz herzlichen Dank!

00:47:05: Ciao!

00:47:06: Vielen Dank Uli,

00:47:06: ciao!

00:47:09: Das war der

00:47:10: Podcast Energie

00:47:11: Zukunft im Dialog

00:47:12: der Stiftung

00:47:12: Energie- und Klimaschutz.

00:47:14: Wir danken Ihnen fürs Zuhören.

00:47:16: Mehr Informationen über unsere Formate

00:47:19: finden Sie in den Show

00:47:19: Notes und auf

00:47:20: unserer Wettseite.

Über diesen Podcast

Wird nicht schon genug über Klimaschutz geredet? Definitiv nicht!

Wir sprechen mit renommierten Fachexpert*innen über Energie und Klimaschutz. Jede Podcast-Folge fokussiert ein Schwerpunkt-Thema aus den Bereichen Energiewende und Klimaschutz u.v.m. Eine neue Podcast-Folge erscheint i.d.R. jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Wir, das ist die Stiftung Energie & Klimaschutz.

Neben innovativen Technik- und spannenden Klimaschutz-Themen aus der Wissenschaft möchten wir mit Interview-Partnern aus der Praxis den Blick von der Theorie zur Handlung lenken und unsere Hörer*innen mit lösungspraktischen Ansätzen inspirieren.

von und mit Stiftung Energie & Klimaschutz

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