Der Podcast zur Energiezukunft

Der Podcast zur Energiezukunft

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00:00:00: Energie-Zukunft im Dialog.

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der Stiftung Energie & Klimaschutz, einer gemeinnützigen Stiftungen der NBW!

00:00:10: Ziel der Stiftungsarbeit ist es durch Veranstaltungen und Onlinebeiträge eine informierte Diskussion mit spannenden Referentinnen und Referenten über unsere Energie Zukunft und Klimaschutz zu ermöglichen.

00:00:23: Unser Podcast bietet Ihnen liebe Hörerinnen in Ergänzung hierzu einen Deep-Dive, indem die Themen tiefer beleuchtet werden.

00:00:32: Mehr Informationen über unsere Formate

00:00:34: finden Sie in den Shownotes

00:00:36: oder auf unserer Webseite.

00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen Podcast!

00:00:46: Wir haben heute ein Thema dabei das uns alle täglich bewegt, nämlich das Thema Wasser.

00:00:52: Das ist ein Thema dass die Schiftung jetzt auch schon bei ihrem Debattenabend behandelt hat Und ich freue mich sehr, dass wir heute eine Expertin eingeladen haben mit der nochmal ein bisschen in die Tiefe gehen können.

00:01:04: Herzlich willkommen, Carolin Studemann!

00:01:06: Vielen Dank für die Einladung Katharina.

00:01:08: ich freue mich auch sehr in die tiefe zu gehen das zentrale Thema der Zukunft.

00:01:12: Sehr schön vielleicht ein paar Worte zu dir vorab bevor wir zum eigentlichen Themenkomplex kommen.

00:01:18: du hast einen Studium der Organisationspädagogik an der Universität of Hildesheim absolviert.

00:01:23: mit dem Schwerpunkt Organisationsentwicklung und Führung hat es dann im The George Hall Center for Children and Families in Toronto, Kanada gearbeitet und dort auch schon früh die Führungsverantwortung in der stationären Jugendhilfe übernommen.

00:01:38: Und seit zwanzig achtzehn bist du jetzt Geschäftsführende Vorstellerin von Viva Con Aqua und hast ein Buch geschrieben.

00:01:45: Die Zukunft unseres Wassers ist im letzten Jahr veröffentlicht worden Und da geht es um globale Wasserkrisen, Nutzungskonflikte und mögliche Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser.

00:01:56: Also ich glaube wir haben ein bisschen was zu besprechen bei uns denn Wasser ist ja nicht nur die Grundlage allen Lebens- und die zentrale Ressource unseres Jahrhunderts sondern Wir haben auch zwei Komma.

00:02:08: eins Milliarden Menschen die keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser haben Gleichzeitig vier Milliarden Menschen Die mindestens einmal im Monat Auch Im Jahr an schwerer Wasserknappheit leiden.

00:02:20: Also man denkt schon in Deutschland, ach Wasser ist immer da, immer verfügbar.

00:02:24: aber so ist es leider nicht.

00:02:26: also wir stellen uns noch mal genauer mit beschäftigen wie sieht die Situation global aus?

00:02:30: Aber wir gehen natürlich auch auf den deutschen Kontext ein bisschen genauer ein denn der deutsche spart mit was er jetzt eher nicht!

00:02:37: Wir haben hundertundzwanzig Liter Trinkwasser pro Tag pro Person indirekt auch teilweise über Lebensmittel oder Kleidung liegt der Wasserverbrauch dann sogar noch höher.

00:02:47: Also ich glaube, da ist eine große Diskopanz von Wassermange bis hin zu dem wie es in Deutschland und den Industrieleinern aussieht und ein bisschen werden wir uns damit jetzt mal mit der Caroline auseinandersetzen.

00:03:00: Caroline, wir fangen mal an mit deinem Buch weil das ist ja ein wunderbarer Aufhänger wenn man schon einmal einen Buch geschrieben hat.

00:03:05: Das ist ja sein großes Projekt.

00:03:08: Was hatte ich denn motiviert das Buch zu schreiben?

00:03:11: Und worum geht's da genau?

00:03:12: Ja, seit über sieben Jahren bin ich in der Geschäftsführung von Viva Con Acqua und beschäftige mich eigentlich Tag ein Tag aus.

00:03:19: Mit der großen Frage Wasser für alle?

00:03:21: wie lässt es sich eigentlich ermöglichen das Zugang zu Wasser für jeden Menschen möglich gemacht wird?

00:03:26: Wasser und Gemeinschaft sind also total zentral und der richtige Anstoß kam aber dann tatsächlich bei der UN Water Conference die in New York stattgefunden hat Und da war einfach eine große Konferenz, wo unterschiedlichste Stakeholder von allen Ländern zusammengekommen sind um sich über diese zentrale Zukunftsressource und die Grundlage des Lebenswasser auszutauschen.

00:03:49: Und auch gemeinsame Strategien zu entwickeln inzwischen.

00:03:51: Zeitlich gibt es auch eine UN-Strategy for Water.

00:03:55: Das heißt, da ist auch viel passiert.

00:03:57: aber für mich war's ein augenöffnender Moment dass diese Konferens zuvor siebenundvierzig Jahre nicht stattgefunden hat.

00:04:04: das heißt ich habe mich schon gefragt Wie kann es sein, dass eigentlich das Allerwichtigste der größte Luxus den wir Menschen haben?

00:04:10: Dass der auch global zu wenig Beachtung findet?

00:04:13: und für mich ist es ein Riesenanliegen Wasser in den Mainstream zu bringen.

00:04:18: Menschen damit in Berührung zu bringen sie auch positiv damit irgendwie zu inspirieren denn Wasser is die Lebensgrundlage du hast es so schön gesagt Aber Wasser verbindet uns auch alle.

00:04:28: Wir alle bestehen aus Wasser, wir sind im Wasser entstanden und ohne Wasser gäbe es so wie's den Planeten gibt, gäbe ist das alles gar nicht!

00:04:37: Das heißt, Wasser ist eigentlich unser gemeinsamer Nenner.

00:04:40: und dafür immer wieder zu inspirieren und Menschen zusammenzubringen – das war für mich ein Antreiber Ansätze zu liefern, also Hebel.

00:04:51: Ich hab nicht gefragt was sind eigentlich die großen Hebel wenn wir etwas verändern wollen?

00:04:55: Wo finden sich die Potenziale?

00:04:57: und wollte da einfach noch ein bisschen tiefer in eine Fundierung reingehen und ich glaube das haben wir mit dem Buch auch geschafft.

00:05:02: Wenn ich so auf dein Lebenslauf jetzt gucke... Was hatte ich denn zu dem Wasserthema gebracht?

00:05:07: Das fände ich mal nochmal sehr spannend weil du kommst aus der Jugendarbeit wenn ich das richtig verstanden habe Bis dann wirklich auf so ein Thema gegangen, du hast es gerade schon fast aus einer philosophischen Motivation herausbegründet.

00:05:20: Gab's für dich einen persönlichen Krieger-Erfahrungspunkt der dich da mit dem Thema verbunden hat?

00:05:26: Persönlich habe mich vor allem eigentlich immer angetrieben wie können wir auch insgesamt eine bessere Welt gestalten gemeinsam?

00:05:35: und da war für mich im Studium ... Sozialpädagogik und Management und Psychologie gemeinsam verbunden.

00:05:43: Und mich eigentlich immer mit der Frage beschäftigt, wie können auch große Unternehmen sozialer werden?

00:05:48: Nachhaltiger werden?

00:05:48: Ganzheitlicher werden?

00:05:49: Auch so das Gemeinwohl mehr ins Zentrum stellen?

00:05:52: Auf die anderen Seite was können aber auch soziale Unternehmen, die sehr gemeinnützig unterwegs sind?

00:05:57: Was können sie von der freien Wirtschaft lernen an Methodiken und Ansätzen?

00:06:01: Genau diese Schnittmenge hat mich viel interessiert!

00:06:04: Wie können da sozusagen wirklich für das Gemeinwohl nachhaltige Lösungen entstehen?

00:06:09: Und dann hatte ich verschiedene internationale Aufenthalte von Buronto, Jerusalem.

00:06:15: Aber auch in Ghana war ich länger.

00:06:17: In Ghana habe ich in einem Dorf gelebt gemeinsam mit einer Community wo Wasser eben überhaupt nicht so selbstverständlich war.

00:06:25: Es gab zwar Wasseranschlüsse aber häufig bei Stromostfällen oder auch bei Defekten war Wasser nicht so sehr verfügbar.

00:06:32: und dann mussten wir doch hin und wieder zu einem entlegenen Brunnen, der war ungefähr einen Kilometer entfernt und haben von dort das Wasser geholt.

00:06:40: Und diese Momente so festzustellen ich habe dann so eine kostbare kleine Menge an Wasser und muss damit überlegen wie koche ich, wie gestalt ich den Alltag?

00:06:49: Wie kann ich sozusagen auch Hygiene und alles mit dieser kleinen Menge Wasser schaffen?

00:06:54: hat mir sehr die Augen geöffnet für die Kostbarkeit vom Wasser und ansonsten bin ich als Kitesurferin total passioniert!

00:07:02: für Wasser, immer im Wasser unterwegs und würde schon sagen was ist so mein Lebenselement.

00:07:08: Und beruflich hat sich das einfach dadurch ergeben dass ich, dass die Stelle der Geschäftsführung für Vivocon-Aqua ausgeschrieben war und Ich vivocon aqua aber schon aus meiner Schulzeit kannte weil der Gründer Benni Adrien da zu der Zeit an meiner Schule Organisation und das Engagement von Viva Con Aqua vorgestellt hat.

00:07:28: VivaCon Aqua arbeitet sehr viel mit jungen Menschen zusammen, hat ein großes Engagement-Netzwerk und ist auch viel an Schulen unterwegs.

00:07:35: Und da habe ich schon diese Inspiration von VIVA Con Aqua mitbekommen und war ganz begeistert von der Organisation.

00:07:42: Ich habe damals eine eigene Spendenaktion gemacht.

00:07:45: Als es mir dann wieder begegnet ist als ich mich gerade beruflich umorientiert hab, passt so das irgendwie sehr gut!

00:07:51: Danke, das ist sehr schön weil du jetzt noch mal so ein bisschen persönliche Einblicke gegeben hast und die Erfahrungen in Ghana kann ich gut nachvollziehen.

00:07:59: Ich habe auch mal ein halbes Jahr in Ghana gelebt und in Indien und ich glaube wenn man mal in Ländern auch länger einen Alltag verbringt in denen Wasser eben nicht so aus dem Wasserhahn kommt und immer verfügbar ist und man merkt wie kostbar diese Ressource ist dann gewinnt man nochmal ganz anderen Blick darauf Das Surfen, das bewundere ich aber eher aus der Ferne.

00:08:23: Aber es ist auch natürlich eine Leidenschaft die einen mit diesem Element verbindet.

00:08:27: sehr gut also dann haben wir jetzt ein bisschen mal beleuchtet woher so dein Bezug zu dem Thema kommt und vielleicht schonmal so ein bisschen Ein Blick auf deinen Buch geworfen.

00:08:39: Wo siehst du denn konkret die größten Herausforderung derzeit bei dem Themenkomplex?

00:08:46: Also mal angefangen mit der globalen Mittelverwendung.

00:08:50: Ich beobachte gerade das einfach die verschiedenen sozialen Projekte, die sich sehr stark engagieren auch für den Zugang zu sauberem Trinkwasser und auch für gesellschaftliche Gerechtigkeit und Menschen insgesamt dass dort gerade eine Fokusverschiebung stattfindet teilweise auch aus bestimmten Regionen abgezogen werden.

00:09:10: Also Uganda in einer Region, in der wir sehr aktiv sind waren vor einigen Jahren noch sehr viele Akteure, die auch dort Projekte umgesetzt haben und die haben sich sukzessive zurückgezogen weil es einfach international sehr viel Krisenherde gibt, sehr viel Akutkrisen so dass ich da diese Fokusverschiebung immer zu diesen akuten Krisen hinschiebt und dieses Grundthema den Zugang zu soberem Trinkwasser zu ermöglichen dann aber in den Hintergrund rutscht und nicht zuletzt auch durch die Verhinderung von USAID-Mitteln, die es jetzt einfach nicht mehr gibt international.

00:09:45: Sorgt das auf jeden Fall für wirklich große Notsituationen von Menschen vor Ort, die einfach abhängig davon waren dass sie durch die Unterstützung dem Zugang zu Wasser und Hygiene aber auch Toiletten erhalten haben.

00:09:58: Ja da merkt man, dass diese globalen Diskussionen ganz direkte Auswirkungen auf das Leben vom Menschen hat.

00:10:04: also Ich glaube, das haben wir alle verfolgt was da in den Staaten auch gerade mit der Entwicklungsorganisation USAID passiert.

00:10:12: Aber was es dann für die Menschen vor Ort heißt?

00:10:14: Das kriegt man oft nur über indirekte Berichte mit.

00:10:17: Es ist eigentlich auch schade dass das dann soweit weg ist und so wenig Bewusstsein der Menschen.

00:10:23: Du verwendest auf dem Begriff auch in deinem Buch Wasser.

00:10:27: Fußabdruck finde ich ganz interessant weil ich kenne den Betrieb Fußabdrück v.a.

00:10:31: aus dem Bereich der Treibhausgase der CO² Emissionen in dem Zusammenhang von Wasser.

00:10:38: Warum benutzt ihr den und was meint ihr genau darunter?

00:10:40: Du hattest zur Anmoderation gesagt, wie viel Wasser wir pro Person täglich verbrauchen.

00:10:46: Und diese Zahl täuscht ein bisschen darüber hinweg dass wir eigentlich noch viel mehr Wasser verbrauchten Und das ist dieser Wasserfußabdruck.

00:10:54: Das kann man auch virtuelles Wasser nennen und zwar das Wasser, was verwendet wird für die Lebensmittel, die wir konsumieren, die Kleidung, die Wir tragen, die Technik, die benutzen, die Mobilität... Also all diese verschiedenen Produkte und auch Dienstleistungen sind auch wasseraufwändig!

00:11:11: Und jetzt eine Frage einfach mal an alle Hörerinnen und Hörern überlegt mal, was glaubt ihr?

00:11:18: Wie viel Wasser verbrauchen wir dann pro

00:11:20: Person?!

00:11:21: Das sind tatsächlich siebentausend zweihundert Liter.

00:11:25: Also eine riesige Menge und das sieht man auch in Deutschland, dass wirklich ein großer Teil auch des virtuellen Wassers was hier verbraucht entsteht durch importierte Agrarprodukte aus dem Ausland oder aber importierte Industrieprodukte.

00:11:39: Und da haben wir eben einen sehr hohen Wasser Fußabdruck dort in Ländern, wo eigentlich deutlich weniger Wasser verfügbar ist.

00:11:48: Wenn wir uns zum Beispiel die Kleidungsherstellung in Indien oder in asiatischen Staaten anschauen, wo es eigentlich auch Wasserknappheit gibt und dort dann aber auch noch sehr aufwendig Baumwolle angebaut wird, dann trifft es sozusagen die Region nochmal doppelt härter.

00:12:03: Das ist natürlich echt eine beeindruckende Zahl wenn man sich das so vor Augen hält.

00:12:08: ich frage mich hat man da überhaupt einen Bezug zu?

00:12:12: gerade weil du auch diese indirekte Wassernutzung ansprichst.

00:12:16: Was sind denn aus deiner Sicht da auch Möglichkeiten jetzt, sag ich mal als Privatperson drauf zu achten dass man diesen Fußabdruck auch verringert direkt aber auch indirekt?

00:12:27: Ich finde das hat tatsächlich zwei Ebenen und ich find es immer schön auf Menschen Tipps zu geben für dieses virtuelle Wasser.

00:12:33: direkt Fußabdruck ist tatsächlich die eine Jeans, die ich mir neu kaufe.

00:12:38: Verbraucht ungefähr zehntausend Liter.

00:12:40: Die gerade aufwendig zum Beispiel Rindfleisch-Este verbraucht es sehr viel Wasser und das hat aber diese individuelle Komponente.

00:12:46: Und ich finde es toll wenn Menschen da engagiert sind weil zb ein vegetarischer Tag pro Woche und forty-fünftausend Liter Wasser pro Jahr einsparen oder auch wenn wir zum Beispiel im Haushalt, das ist da nicht das virtuelle Wasser sondern der direkte Wasserverbrauch können wir auch so Wassersparaufsätze aufsetzen an unserer Dusche und an unserem Wasserhahn in der Küchen-Badezimmer.

00:13:09: Und können dort auch zwei Drittel der Wassermenge einsparen.

00:13:13: aber ich finde es so wichtig dass auch zu unterscheiden weil ich ungern möchte dass sich die Privatperson komplett für alles verantwortlich fühlt.

00:13:22: denn um nochmal eine Dimension zu äußern Wenn wir uns anschauen zum Beispiel einen Kohlekraftwerk, welcher im Wasseraufwand dort entsteht.

00:13:32: Das ist zum Beispiel so dass ein Tagebau ungefähr fünfhundert Millionen Kubikmeter Wasser verbraut und das ist so viel wie sonst elf Millionen Bürgerinnen und Bürger verbrauchen.

00:13:44: Das heißt da können wir gar nicht so sehr individuell auf die Einzelperson gucken sondern müssen eigentlich sagen es politische Verantwortung und eine Verantwortung von Unternehmen, dass wir dort zum Beispiel auf grüne alternative Energien setzen.

00:13:58: Weil das ist eigentlich einer der größten Wassersparmaßnahmen dieser Kohle aussteigen.

00:14:02: Ich

00:14:03: finde es super spannend da auch nochmal ein bisschen auf die systemischen Zusammenhänge zu schauen.

00:14:09: Die individuelle Konsumentscheidung ist das eine.

00:14:11: aber was du ansprechtest ja, dass es auch Strukturen- und Systemfragen gibt in unserer unserem Wirtschaften und unserer politische Regulierung auch dazu beitragen können, den Wasserverbrauch zu verringern.

00:14:24: Wir haben jetzt viel über Verbrauch geredet.

00:14:27: Wie ist denn das Thema Verschmutzung aus seiner Sicht gelagert?

00:14:30: Also jetzt gerade mal auf wie es... Man beschwenkt mal ein bisschen dem Blick nochmal deutlicher auf Deutschland.

00:14:35: Ist das ein Thema in Deutschland?

00:14:38: Ja ich würde sagen die Wasserverschmutzungen wirklich eine unsichtbare Krise.

00:14:44: Ich fange einmal kurz global an, weil da nochmal das Ausmaß bewusst wird, weil es ist ja ein globaler Wasserkreislauf.

00:14:51: und deswegen finde ich so wichtig eben nicht nur auf Deutschland zu schauen, weil Wasser endet ja nicht an den Landesgrenzen sondern wir sehen... egal wo weltweit wir Wasser verschmutzen.

00:15:01: Es kommt irgendwann sozusagen wieder bei uns an, weil das Wasser bleibt das gleiche und die Verschmutzung global ist sehr stark.

00:15:09: Wir haben achtzig Prozent der industriellen und kommunalen Abwässer, die alle ohne irgendeine Klärung oder Wiederaufbereitung in Flüsse, Seen- und Meere geleitet werden.

00:15:20: Wenn wir auf Europa schauen, haben wir vor allem Herausforderungen da auch Deutschland tatsächlich vorne weg mit dabei.

00:15:26: Dass wir hier einfach eine hohe Nitratbelastung haben dort auch ermahnt werden dafür dass wir diese nicht über die Zeit auch verringert haben.

00:15:34: Pestizid-Belastung ist auch in Europa und in Deutschland einfach ne große Herausforderung weil ja die verschiedenen Pestzide die verwendet werden häufig bei Starkregen oder schon bei Regen insgesamt ablaufen von den Feldern in die Flüsse, dann entweder in die Meere gelangen oder auch wieder aufwändig aus dem Trinkwasser herausgeklärt werden müssen.

00:15:57: Das heißt wir gehen da insgesamt mit dieser Lebensquelle einfach sehr unachtsam um.

00:16:02: und vielleicht noch eine letzte große Herausforderung zu nennen.

00:16:07: das sind chemische Verschmutzungen die auch unsichtbar sind.

00:16:11: verschiedene Chemikalien, die sich einfach entweder in Pharmazeutika befinden oder auch in den verschiedenen Textilien oder in der sogenannten z.B.

00:16:18: Regenjagden oder in bestimmten Pfannen, die dann mit so Ewigkeitschemikalien beschichtet sind was erstmal praktisch klingt im Alltag, die aber nie wieder aus dem Wasser zu entfernen sind.

00:16:30: Es gibt da eine sehr spannende Mitmachstudie, die unternommen wurde wo sich ganz viele kleine Flüsse angeguckt wurden Und Menschen mitgemacht haben und kleine, zum Beispiel Fotos eingeschickt haben.

00:16:43: Daten, Wasserdaten gesammelt haben in den verschiedenen kleinen Flussabschnitten Bach-Abschnitten.

00:16:49: Da war es sehr beunruhigend dass man herausgefunden hat das ungefähr neunzig Prozent der verschiedenen Flüsse auch schon einem schlechten ökologischen Zustand sind in Deutschland.

00:17:00: Das sind eher beun ruhigende Zahlen.

00:17:02: ich kann natürlich deshalb nicht umhin auch hier zu fragen was können wir tun?

00:17:07: Individuell, aber vielleicht auch was müsste seitens der politischen Verantwortlichen oder auch Unternehmen passieren.

00:17:14: Das ist für uns halt so wie wir auch kein Aquas sind.

00:17:16: Es ist super interessant dass wir einfach Menschen inspirieren wollen und da sehen wir auch einen der größten Hebel das sie sich ganz anders mit Wasser verbinden einerseits verantwortlich fühlen, aber auch irgendwie so die Gesamtzusammenhänge verstehen und aber vor allem emotional fühlen weil wir glauben fest daran wenn Menschen etwas lieben dann sind sie auch bereit ist zu schützen und sich dafür einzusetzen.

00:17:39: Und deswegen sei es beim Verbrauch bei der Verschmutzung geht das für uns auch immer um eine gewisse sehr positiver Haltung dem Wasser gegenüber sich auch einsetzen zu wollen.

00:17:48: Diese Mitmach-Aktionen sind total wichtig, da zum Beispiel so Renaturierungsaktionen für das Wasser, Flüsse wieder am Andersen zu bepflanzen und den natürlichen Fluss wiederzuermöglichen.

00:18:00: Natürlich Müllsammelaktion sind super!

00:18:03: Und da aber auch in den Schulen Lehrerinnen und Lehrern die einfach mit ihren Klassen über Wasser sprechen, sich damit wie auseinandersetzen ist sehr zentral weil wir schon erleben, dass je mehr sich auch Gemeinschaft einsetzt desto mehr wird es dann auch irgendwann ein politisches Thema und bekommt eine öffentliche Relevanz.

00:18:21: Weil ich jetzt auch manchmal diesen Glaubenssatz höre Nachhaltigkeit ist gar nicht mehr so wichtig was ich ganz anders erlebe weil in den verschiedenen Kreisen in denen ich mich austausche ist Nachhaltigkeits eigentlich extrem wichtiges Thema weil das da einfach auch um Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und natürlich uns Menschen geht.

00:18:41: Und da immer wieder zu inspirieren, sich einzusetzen.

00:18:44: Bei Viva Con Aqua engagieren sich auch viele Menschen die dann eigene Spendenaktionen machen und wirklich konkret für Wasserspenden um dann Menschen international den Zugang zu Wasser zu ermöglichen.

00:18:54: und ich glaube all das was da richtig in die Präsenz zu holen das sorgt dafür dass sich da auch etwas verändern kann.

00:19:00: also das ist natürlich etwas was wir was wir auch immer wieder versuchen zu zu zu fördern dass wir da entsprechend gucken, dass wir da auch für Informationen sorgen.

00:19:11: Ich glaube das ist ja ein ganz wichtiger Punkt, dass die Leute einfach wissen von der Problematik und auch mitkriegen, dass es dann Handlungsbedarf gibt.

00:19:19: also ich glaube das Thema Wissen darum ist etwas was man gar nicht zu sehr betonen kann weil erst dann kann ja auch eine Handlung entstehen wenn man merkt, dass da was im Argen liegt sage ich mal so Wir haben jetzt auch viel darüber gesprochen wie Wasser genutzt wird.

00:19:35: Wie kann denn aus deiner Sicht Wasser als Ressource auch fair verteilt werden?

00:19:41: Oh, das ist eine sehr zentrale Frage.

00:19:44: Ich glaube allein wenn wir uns die ökologischen Voraussetzungen angucken, ist Wasser erst mal nicht fair verteilet.

00:19:51: in den Ländern, in denen wir aktiv sind.

00:19:53: Leiden Menschen akut unter dem Wassermangel und da ermöglichen wir dann durch Bodenbauprojekte und verschiedene Community-Projekte den Zugang zu saubern Trinkwasser.

00:20:01: neunhundertneunundsechzig Millionen Menschen weltweit haben gar keinen Zugang zu sauberen.

00:20:07: Im Trinkwasser sozusagen nie in ihrem Alltag.

00:20:10: und du hattest auch nochmal höhere Zahl genannt, das kommt immer ein bisschen drauf an wie es betrachtet wird da bei den zwei Milliarden die du genannt hattet er geht's wirklich um den Zugang im eigenen Haushalt und gar kein Zugang bedeutet wirklich nicht mal in Laufdistance sondern wirklich über Kilometer entfernt müssen Menschen ihr Wasser sich holen oder können nur nutzen irgendwelche öffentliche kleinen Sehen, die verschmutzt sind.

00:20:35: und da sind wir sehr aktiv.

00:20:38: Und da besteht momentan eben nicht eine globale Gerechtigkeit und die Herausforderung ist dass sich einfach Die Trends zu gegensätzlich entwickeln.

00:20:48: Auf der einen Seite wird Wasserknappheit immer stärker, die Dürren nehmen zu und auch Extremwetterereignisse nehmen zu.

00:20:55: Und gerade bei einem Starkregen kann das Wasser häufig gar nicht im Grundwasser wieder ansammeln sondern es führt einfach zu reißenden Flüssen, die relativ schnell im Meer verschwinden.

00:21:05: aber dass sich das Wasser wirklich dann im Grundwater ansammelt passiert dadurch nicht.

00:21:10: Das heißt wir haben einerseits die Herausforderung, dass auch Dörren zunehmen in den Ländern in denen wir aktiv sind, dass Grundwasser weiter absenkt viel aufwendiger wird, viel größere Bohrung braucht um das Wasser zugänglich zu machen.

00:21:23: Und gleichzeitig sehen wir aber auch dass der Wasserbedarf global in den letzten siebzig Jahren und siebzig-achtzig Jahren auch versexfacht hat und immer deutlich stärker wächst als insgesamt die Weltbevölkerung.

00:21:38: Und da haben wir natürlich eine Riesendiskrepanz.

00:21:41: Wir Menschen brauchen immer mehr Wasser, auch gerade die Energieproduktion, insbesondere natürlich auch KI-Entwicklungen aber auch... Die Landwirtschaft ist dazu nennen.

00:21:50: durch künstlich bewässerte Flächen.

00:21:53: überall wird der Wasserbedarf stark wachsen oder wächst auch schon stark und gleichzeitig ist es aber durch die Temperaturerhitzung ist auch weniger Wasser insgesamt verfügbar in der Landschaft.

00:22:06: also selbst in Deutschland besprechen wir von Wasserschwund.

00:22:10: Also da haben wir in Deutschland große Flächen an Trinkwasserverlohren, das ist ungefähr so viel, wie der Müritzsee auch an Trinkenwasserverloren haben und wir leben ja sogar in einer Region, in der es regelmäßige Regenfälle gibt und die insgesamt deutlich mehr Grundwasser zur Verfügung hat.

00:22:28: Das heißt, wenn man denkt, da ist viel Wasser aber das ist immer noch Es ist immer noch die Aufgabe, das auch gut zu verteilen und auch dafür zu sorgen dass dann auch entsprechend fair genutzt werden kann.

00:22:42: Ja definitiv!

00:22:43: Also das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt.

00:22:46: wir sind ja jetzt auch so unterwegs dass wir glaube ich immer wieder auch auf die lokalen Wasserversorger viel gucken.

00:22:53: diese haben mir auch einige Herausforderungen.

00:22:57: Wie sehen Sie da die Rolle?

00:22:58: Also gibt es da etwas, was auch die lokalen Versorger mehr tun können um die Leute zu sensibilisieren oder da auch mehr für das Thema zu werben.

00:23:07: Ich glaube, dass ist natürlich sehr wichtig insgesamt zu Wasser eigentlich wieder einen neuen Bezug auszubauen und ich glaube, das ist auch wichtig wenn ich mir die Versorge anschaue, dass die Wasser gar nicht so sehr nur als Ressource betrachten oder auch als Ressource formulieren, weil das wirkt dann wieder sehr abstrakt.

00:23:24: Sondern dass wir da eigentlich eine andere Emotionalität aufbauen und Menschen mit Wasser verbinden.

00:23:30: Und was ich als konkrete Maßnahmen sehe ist dort natürlich immer wieder mit der Politik ins Gespräch zu gehen, weil es gibt gewisse Leidlinien die erarbeitet sind wie Wasser besser geschützt werden kann, weltweit gerecht verteilt werden kann, wie Menschen insgesamt den Zugang zu Wasser eben behalten und nicht wieder verlieren.

00:23:50: Und da auch vor allem Unternehmen mit in die Verantwortung zu nehmen, weil in vielen Regionen ist sogar Wasser kostenfrei verwendbar.

00:23:59: Da wird sozusagen das Wasser gar nicht gezahlt und in Mengen verwendet werden.

00:24:05: Ich glaube für die Versorger wäre es da sehr wichtig dass einfach die Daten Gesammelt werden wir es einfach auch sichtbar ist, wo wird wie viel Wasser genau verbraucht.

00:24:14: Wo entsteht vielleicht auch der Rückgang des Grundwassers um dann auch gezielt direkt Maßnahmen einzuleiten und aus meiner Sicht dürfte auch einfach Wassernögens kostenfrei in großen Maßen verwendet werden sondern dort muss man den Anreiz rufen mit was da sehr sparsam umzugehen damit sich auch sozusagen aus einer reinen Geschäftsführungsentscheidung als lohnenswert diese Ressource massenhaft zu verschwenden, sondern dort auch mit Technologien zu arbeiten die Wasser sparen.

00:24:44: Und da denke ich jetzt im Unternehmenskontext insbesondere auch an Kühlwasser weil wenn wir den wirtschaftlichen Kontext betrachten das meiste Wasser was wie er verwenden.

00:24:54: in Deutschland wird für Kühlung verwendet und Stromerzeugung und dieses Kühl-Wasser ist einfach danach nicht mehr verwendete weil es mit Chemikalien behandelt wurde.

00:25:05: Und da, wenn wir da es schaffen Veränderungen umzusetzen dass einmal deutlich weniger Kühlwasser eingesetzt wird gerade auch bei steigendem Energiebedarf und das ist dann nicht mit einfach nicht mit erölbasierten Polymeren oder Phosphaten behandelt wird.

00:25:22: Dann würde sich da auch nochmal deutlich was verändern können.

00:25:26: Ja Carolin, das ist wirklich schön gewesen mit dir mal jetzt auch nochmal so ein bisschen im Detail auf dieses Thema zu schauen.

00:25:31: Wir sind schon fast auf der Ziel geraten.

00:25:33: wir geben unseren Hörerinnen und Hörern immer am Ende ein kleines Mitpringseln mit also einmal eine Hör- und Leseempfehlung wo sie sich vielleicht noch weiter dem Thema beschäftigen können oder auch wenn ihr was anderes auf den Nägeln brennt Und einen vielleicht Datenpunkt oder ein Fakt wo du sagst.

00:25:50: dass sollte man sich merken wenn man aus diesen Podcast geht.

00:25:53: Ich

00:25:54: fange mal direkt mit meinem Lieblingsfakt an, weil das war etwas was mich total inspiriert hat.

00:25:59: Wasser ist so zentral... Das haben wir jetzt ganz seit besprochen und Engagement ist wirksam!

00:26:06: Was ich mitbekommen habe über meine Recherche ist dass Wasser als Gemeingut anzuerkennen, dass da sehr viele Städte geschafft haben.

00:26:16: In einigen Städten wurde in der Vergangenheit Wasser privatisiert, also das ist immer noch eine Herausforderung.

00:26:22: aber dreihundertfünfzig Städte haben es geschafft, dass Wasser wieder zurück kommunalisieren – also das Wasser wieder zum Gemeingut anzuerkennen und das ist für mich die riesen Inspiration, das Engagement große Wirkung zeigt und auch das einzelne Engagement von uns allen dazu beitragen kann, nicht nur gemeingut ist, sondern wirklich eine große Wertschätzung in unserer Gesellschaft erfährt.

00:26:45: Ich wollte auch tatsächlich am Ende noch mal ein bisschen Mut machen wie viel wir auch wirklich bewegen können.

00:26:51: Wir alle also.

00:26:52: unser Engagement zählt aber auch zum Beispiel der Einsatz im Bereich Renaturierung oder den Schutz von Moren oder der Einsatz auch in der Stadtplanung wie Wasser im Kreislauf betrachtet werden kann.

00:27:04: da gibt es ganz viele Ansatzpunkte wo wir tätig werden können und Persönliche Inspiration für Menschen, die sich da noch mal mit beschäftigen wollen ist.

00:27:14: Für mich Katrin Schuhn und die hat ein Start-up gegründet Wasser drei Punkt Null und beschäftigt sich damit wie Mikroplastik aus Wasser entfernt werden kann Und schätzt ihre Arbeit sehr und wir sind da Verbündete für eine lebenswerte Zukunft mit Wasser.

00:27:30: Ich

00:27:30: freue mich dass wir heute ein bisschen Gelegenheit hatten Mal auf dieses spannende Thema zu gucken und bedanke mich ganz herzlich bei dir.

00:27:36: Ja vielen Dank für das Interview und water is live.

00:27:40: Zum Abschluss dieser Folge möchte ich noch ein paar persönliche Worte mit Ihnen teilen.

00:27:44: Denn nach fünf Jahren als Sprecherin des Vorstands der Stiftung Energie und Klimaschutz, und insgesamt tatsächlich siebenundvierzig Podcast-Folgen von denen ich neunzwanzig moderieren durfte ist für mich nun der Moment gekommen Abschied zu nehmen.

00:27:57: Der Podcast zur Energiezunkunft war für mich ein ganz besonderer Ort – einen Raum für intensive Gespräche, neue Perspektiven und die gemeinsame Suche nach Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit!

00:28:10: Besonders wichtig war mir dabei, immer komplexe Themen verständlich zu machen und einen Fakten basierten Diskurs zur ermöglichen.

00:28:18: Mit wir am Ende alle besser verstehen wie wir die Energiezufuhr gemeinsam gestalten können.

00:28:24: Ich bin sehr dankbar dafür für die vielen spannenden Begegnungen vor allem auch für die inspirierenden Ideen und Projekte und die Möglichkeit dieses Format über die Jahre mitentwickeln zu dürfen mit dem Team.

00:28:35: Dem gilt auch mein ganz besonderer Dank dem Team, das hinter all den Podcast-Folgen steht.

00:28:41: Den Podcast-Gästen und meinen Gesprächspartnern Und natürlich ihnen liebe Hörerin und Hörer für ihr Interesse und ihre Begleitung über die Jahre.

00:28:50: Ich verabschiede mich nun mit vielen guten Erinnerungen Mit großer Zuversicht für das was kommt.

00:28:56: Vielen dank fürs zuhören und alles Gute für Sie!

00:29:01: Das war der Podcast Energie Zukunft im Dialog, der Stiftung Energie und Klimaschutz.

00:29:06: Wir danken Ihnen fürs

00:29:07: Zuhören!

00:29:09: Mehr Informationen über unsere Formate

00:29:11: finden Sie in den Show-Notes

00:29:12: und auf unserer Webseite.

Über diesen Podcast

Wird nicht schon genug über Klimaschutz geredet? Definitiv nicht!

Wir sprechen mit renommierten Fachexpert*innen über Energie und Klimaschutz. Jede Podcast-Folge fokussiert ein Schwerpunkt-Thema aus den Bereichen Energie, Technik, Energiewende, Klimaschutz u.v.m. Eine neue Podcast-Folge erscheint i.d.R. jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Wir, das sind Katharina Klein, Vorständin und Sprecherin der Stiftung Energie und Klimaschutz und Holger Schäfer, Mitglied des Vorstands der Stiftung Energie & Klimaschutz.

Neben innovativen Technik- und spannenden Klimaschutz-Themen aus der Wissenschaft möchten wir mit Interview-Partnern aus der Praxis den Blick von der Theorie zur Handlung lenken und unsere Hörer*innen mit lösungspraktischen Ansätzen inspirieren.

von und mit Stiftung Energie & Klimaschutz

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